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Stop !
So wird es ab dem 1, März 1971 für viele Bundesdeutsche Autofahrer ein ungewohntes Bild sein, auf den neu beschilderten Straßen ihre Kilometer abzufahren.
Aber nicht nur neue Verkehrszeichen, sondern umso mehr tritt ab 1. März d.J. eine neue Straßenverkehrsordnung in Kraft. Um den Kfz-Haltern und allen anderen FUhrerschein- inhabern die Umstellung auf die neue StVo zu erleichtern, fand sich der Fahrlehrerverband Uww. und der Motorsport- Club Kannenbäckerland bereit, für alle Führerscheininhaber verschiedene Informationsabende zu arrangieren.
Der nächstliegende Termin für diese Abende ist der 3.2. 1971 in Montabaur, Kolpinghaus, 2o.oo Uhr.
Der Fahrlehrerverband Uww. und der MSC-Kannenbäckerland lädt alle Führerscheininhaber ganz herzlich hierzu ein.
Aus dem Polizeibericht
Pkw-Fahrer befuhr die K 42 in Montabaur, Fahrtrichtung Alleestraße.
Als er in Höhe des Parkplatzes Alleestr. - K 42 war, fuhr ein anderer Pkw-Fahrer von dem Parkplatz auf die K 42 ohne auf den Fährverkehr zu achten. Hierdurch kam es zu einem Zusammenstoß wobei beide Fahrzeuge erheblich beschädigt wurden. Personenschaden entstand keiner.
Am 19. Jan. 1971 geschahen im Stadtbereich Montabaur zwei leichte Verkehrsunfälle, die nach der Unfallgruppe A aufgenommen wurden. Bei beiden Unfällen entstand leicher Sachschaden.
Pkw-Fahrerin befuhr die Lahnstraße in Montabaur, Fahrtrichtung Albertstr.
Auf der Steilstrecke der Lahnstr. fuhr sie eine Fußgängerin, welche auf der Fahrbahn rechts ging , an. Nach Angaben der Pkw-Fahrerin wurde sie von der Sonne stark geblendet und dadurch sei es zu dem Unfall gekommen. Die Fußgängerin wurde leicht verletzt. An dem Pkw entstand geringer Sachschaden.
AUS DER
HEIMISCHEN WIRTSCHAFT
Die Bergbaugesellschaft Marx gibt " den Ton 11 an !
Ruppach-Goldhausen wäre ohne die Bergbaugesellschaft Marx nicht denkbar. Mit 25o Beschäftigten gehört sie zu den größten Unternehmen rund um Montabaur. Gegründet wurde die Firma vom jetzigen Seniorchef Anton Marx ( 68 ), der vorher Betriebsleiter der Tonbergbaufirma W. Strube in Montabaur gewesen, im Jahre 1937. Grundlage des Unternehmens sind die ausgedehnten Tonvorkommen im Ruppacher Raum.
25o.ooo to Ton im Jahr
Immer weiter fressen sich die riesigen Maschinen in der mächtigen Tongrube am östlichen Dorfrand in die Erde, immer höher wächst auch die Abraumhalde des minderwertigen Tones. Die Deckschicht von 2 - 12 m wird dabei vorher abgetragen. Ganz hochwertige Tone weiß brennender Qualität werden nebenan auch noch im Grubenbetrieb abgebaut. Jährlich werden rund 25o.ooo to Ton gewonnen. Über die Hälfte davon wird selbst verarbeitet. Die fünf Schamotte-Öfen, deren Türme die Wahrzeichen Ruppachs sind, brennen täglich je 18 to Ton bei einer Hitze von lloo Grad zu Schamotten aller Qualitätsklassen für die grob- und feinkeramische Industrie. Die Firma ist übrigens der größte private Schamotthersteller Westeuropas.
Neben Spaltplatten werden im Zweigwerk Friedrichssegen an der Lahn jährlich 12 Millionen Verblendklinker
hergestellt, eine Menge, aus der man etwa 12.ooo Ein familienhäuser hersteilen könnte.
Tongruben auch anderswo
Die Firma besitzt außer ihren Ruppach-Goldhäuser Gruben auch solche in Meudt, Herschbach, Staudt, Großholbach, Obertiefenbach, Vallendar und auf der Schmidtenhöhe bei Horchheim. Dadurch steht ihr eine breite Palette aller Qualitäten zur Verfügung, Tone in fett, halbfett und mager, weiß-, hell-, creme-, gelb - und rotbrennend.
Sie kann daher für die Verarbeitungsindustrie Tone für die Feuerfest-Industrie, Tone für die Steinzeugröhren-Industrie, Klinkertone, Mahltone, vorgemischte Massen und keramische Massen anbieten.
Kindergarten gestiftet
Juniorchef Dipl.Ing. Dr. G. Marx ist für soziale Dinge stets ansprechbar. So hat die Firma den Ruppacher Kindergarten gestiftet und ebenso das mächtige Altarbild und den modernen Kreuzweg in der Pfarrkirche. Dank der hohen Gewerbesteuereinnahmen steht die Gemeinde auf gesunden Füßen. Direkt oder indirekt verspüren alle Einwohner den Vorteil einer bedeutenden ortsansässigen Firma.
BODEN
Kirchliche Nachrichten
Gottesdienstordnung
SONNTAG, 31.1.
9.oo Uhr Amt für Eheleute Peter Schmitt und Kinder
14.15 Uhr Andacht
DIENSTAG,2.2. Mariae Lichtmeß - Gelobter Tag
8.3o Uhr Amt für verstorbene Eltern Peter und Anna Merz
19.3o Uhr Dankamt zu Ehren der Mutter Gottes
Blasiussegen: nach beiden Gottesdiensten und um 17.oo Uhr
FREITAG, 5.2.
19.3o Uhr Herz-Jesu-Amt für die Lebenden und Verstorbenen des Rosenkranzvereins, vorher Krankenkommunion und Beichtgelegenheit.
SONNTAG, 7.2.
9.oo Uhr Amt für Eheleute Adam Sturm und Katharina geb. Herbst - Kollekte für die Caritas -
DAUBACH
Vereinsmitteilungen Jahreshauptversammlung des MGV
In der Gastwirtschaft Gerwin hielt der Männergesangverein " Frohsinn " seine Jahreshauptversammlung ab. Der Verein konnte auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken, dessen Höhepunkt ein Gruppensängerfest und das 5o-jährige Bestehen des Vereins waren. Mit dem neuen Dirigenten Wahlrod hofft man auf gute Erfolge in diesem Jahr.
Die Neuwahl des Vorstands zeigte folgendes Ergebnis:
1. Vorsitzender Rudi Neuroth, 2. Vorsitzender Willi Thewalt, Beisitzer: Franz Brast und Alois Neuroth II. Kassierer und Schriftführer: Bernhard Neuroth. Der Verein zählt zur Zeit 5o Mitglieder, doch dürfte sich die Zahl der aktiven Sänger noch vergrößern.
Dank einer " Trinkgeld ” - Spende des Vereins, von Freibier und gestifteten Schößchen saß man noch lange in gemütlicher Runde beisammen.
ELGENDORF
Gratulation
(Bild in Rund um Mtb. 7/16/7o Seite 11 )
Frau Lydia Rieger geb. Winkler, Elgendorf,! Bergstraße, vollendet am 31.1.1971 ihr 8o. Lebensjahr in voller Frische.

