Ausgabe 
8.1.1971
Seite
685
 
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der von der Gesellschaft und deren Verpflichtung dem Kinde gegenüber bestimmt wird. Schule, Eltern, aber auch die Gesellschaft als solche müssen ein Interesse daran haben, daß das Kind zum richtigen Zeitpunkt eingeschult wird. Die Bedeutung der Schulreifeuntersu­chung wird in immer stärkeren Maße erkannt.

Der Begriff " Schulreife " bedarf daher einer genaueren Definition.

Ein Kind ist schulreif, wenn es aufgrund seines körperli­chen und seelisch-geistigen Entwicklungsstandes in der La­ge ist, am Schulleben teilzunehmen und die von der Schule vorgesehenen Bildungsinhalte und Fertigkeiten nach den eingeführten Methoden im Klassenunterricht zu erwer­ben. Bei dem Begriff Schulreife müssen wir unterscheiden:

a) die körperliche Schulreife.

Diese und ein guter Gesundheitszustand sind die Grundvoraussetzung für den Schulerfolg. Ihre Feststel­lung wird vom Schularzt getroffen; sie ist eminent wichtig.

b) Seelisch-geistige Schulreife.

Mit 5 bis 6 Jahren Beginnend, wandelt sich die see­lisch-geistige Struktur des Kindes und wird differen­zierter.

Sehen wir uns ein schulreifes Kind an, wie es Bilder betrachtet, eine Gesch ichte anhört, malt, erzählt, spie lt, lernt ! Wir stellen es einem etwa 5 Jahre al- ten "KleinKfncT gegenüber und gewinnen konkrete Unter­seite id ungsk r ite rie n.

mit ihrer Dienerin schlüpft sie heimlich durch die Tür und richtet allerlei Unfug an, der Manuel verwirren und seinen ängstlichen Diener Cosme gar an einen Ko­bold glauben lassen muß. Bis zu einem Duell zwischen Manuel und Louis führen die heimlichen Scherze Angelas als endlich das Geheimnis der Schranktür offenbar und der " Kobold " entlarvt wird.

Besetzung:

Inszenierung:

Bühnenbild:

Don Juan de Toledo

Don Luis de Toledo

Dona Angela

Dona Clara

Don Manuel

Cosme

Rodrigo

Isabel

Conrad Dahlke Hasse Klein Claus Dieter Fröhlich Klaus Martin Heim Ellen Haase Hinrike Gronewold Bodo Wieneke Alexander Herzog Franz Fersching Arlett Vantoux

Briefmarken- Tauschabend

Die Briefmarkenfreunde Montabaur und Umgebung tref­fen sich am

MONTAG, dem 11. Januar 1971 um 2o.oo Uhr, in der Gaststätte Heuser, Bahnhofstraße.

Die W e ihn acht s ve rlosung 197o des Bürger- und Ge werbe Vereins Montabaur findet am

Als Faustregel für die Erkennung der Schulreife lassen sich folgende Fragenkomplexe festhalten :

1. Ist das Kind ansprechbar für die Aufgaben der Schule? (geistige Schulreife)

Es ist sacnüch-realistischer eingestellt, kann differen­zierter beobachten und freier über seine Vorstellungen verfügen. Es erfaßt die Umwelt sinnvoll und besitzt jetzt die Bereitschaft zum Erlernen der Kulturtechniken. Die Sprache wird zunehmend differenzierter, der Sprecnapp'arat wird besser beherrscht.

2. Kann es im Klassenverband mitarbeiten ?

(soziale ~SchuIreIfe~T

Das schulreife Kind ist von der Mutterbindung unab­hängiger und aufgeschlossener für das Leben in der Klassengemeinschaft. Das Ich tritt schon stärker zu­rück und erleichtert den KonTäkt zu den Mitschülern.

3. Ist es bereit zum Lernen und Arbeiten ?

(Willensmäß.ige Sch ulreife)

Seine Lern bereit schaff Tina sein Leistungswille sind so weit entwickelt, daß es sich einem Gegenstand längere Zeit aufmerksam w idmen und seine geistigen Fäfug-~~ keifen voll einsetzen kann.

Zur Klärung dieses Problemkreises ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Elternhaus, Schule und Schularzt unerläßlich.

Gerhard Eiser

Die LANDESBÜHNE bringt am FREITAG, dem 8.1.1971 in der Aula der Joseph-Kehrein-Schule

DAME KOBOLD*

Lustspiel in drei Akten von Calderon.

Alles ist Spiel. In jedem Weibe steckt ein Teufel, sagt ein altes spanisches Sprichwort. Ein Kobold, der Freude hat an Schabernack und listigem Spiel, der mit Hilfe geheimer Gänge und verborgener Türen sein Wesen treibt und sich den geliebten Mann mit Charme, Witz und Klugheit zu er­ringen weiß.

Zwei Brüder, Don Juan und Don Luis, halten Dona Angela, ihre verwitwete Schwester, des guten Rufes wegen streng verborgen.

Doch sie verläßt mit ihrer Dienerin heimlich das Haus und lernt Don Manuel, einen Freund ihres Bruders Juan, der diesen zu besuchen kam, kennen. Er wohnt nun unmit­telbar in einem Zimmer neben Angela und diese beiden Zimmer sind durch eine Geheimtür verbunden, von der Manuel nichts ahnt. Angela beginnt ein gewagtes Spiel:

MITTWOCH, dem 13. Januar 1971

um 2o.oo Uhr in der Aula der Joseph-Kehrein-Schule

statt.

Aus dem Polizeibericht

Montabaur. Auf dem Konrad-Adenauer-Platz beschädig­te eine Pkw-Fahrerin beim Einfahren in eine Parklücke 3 vor ihr stehende Fahrzeuge. Personen wurden keine verletzt.

Montabaur. Auf dem Konrad-Adenauer-Platz beschädigte ein Pkw-Fahrer einen dort abgestellten Pkw. Es entstand leichter Sachschaden.

Montabaur. Pkw-Fahrer befuhr in Montabaur die Bahn­hofstraße in Richtung Koblenz. In einer langgezogenen Linkskurve, etwa in Höhe des Amtsgerichtes Montabaur, kam er auf der mit Schnee bedeckten Fahrbahn ins Schleudern und fuhr nach rechts auf den Bürgersteig.

Hier beschädigte er ein Geländer und eine Gartenmauer. Es entstand Sachschaden. Der Fahrer des Pkw wurde leicht verletzt.

Ferienangebot 1971 für junge Leute

Die katholische Jugendzentrale hat wieder ein reich­haltiges Angebot an Reisen und Fahrten.

Die Weltstädte Berlin, Moskau und Prag werden er­fahren".

Eine 14-tägige Reise nach Südfrankreich, einen Aufent­halt am Lago Maggiore, Skifahren an Ostern in den Dolomiten und nicht zuletzt ein Badeaufenthalt in Jugos­lawien bereichern das Angebot.

Sogar für Mädchen ab lo Jahren wird ein Zeltlager an der Mosel durchgeführt sowie eine Pfingstwanderung an der Mittelmosel geplant und für besonders Sportliche bietet sich eine ausgedehnte Bergsteigertour in den Ötztaler Alpen an.

An Service wird geboten: jugendgemäße " Preise, Begleitung durch erfahrene Reiseleitungen und gute Be­ziehungen am Reiseziel.

Interessenten wenden sich möglichst bald um Prospekte und Auskunft an die Katholische Jugend zentrale 54 Kob­lenz, Emil Schüllerstr. 35 , Tel. 3177o.

Förderung

des kommunalen Büchereiwesens

Die öffentlichen kommunalen Büchereien im Unter­westerwaldkreis gerieten auch im Rechnungsjahr 197o nicht in Vergessenheit und wurden mit Buchspenden im Werte von 7.75o, - DM gefördert.