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der von der Gesellschaft und deren Verpflichtung dem Kinde gegenüber bestimmt wird. Schule, Eltern, aber auch die Gesellschaft als solche müssen ein Interesse daran haben, daß das Kind zum richtigen Zeitpunkt eingeschult wird. Die Bedeutung der Schulreifeuntersuchung wird in immer stärkeren Maße erkannt.
Der Begriff " Schulreife " bedarf daher einer genaueren Definition.
Ein Kind ist schulreif, wenn es aufgrund seines körperlichen und seelisch-geistigen Entwicklungsstandes in der Lage ist, am Schulleben teilzunehmen und die von der Schule vorgesehenen Bildungsinhalte und Fertigkeiten nach den eingeführten Methoden im Klassenunterricht zu erwerben. Bei dem Begriff Schulreife müssen wir unterscheiden:
a) die körperliche Schulreife.
Diese und ein guter Gesundheitszustand sind die Grundvoraussetzung für den Schulerfolg. Ihre Feststellung wird vom Schularzt getroffen; sie ist eminent wichtig.
b) Seelisch-geistige Schulreife.
Mit 5 bis 6 Jahren Beginnend, wandelt sich die seelisch-geistige Struktur des Kindes und wird differenzierter.
Sehen wir uns ein schulreifes Kind an, wie es Bilder betrachtet, eine Gesch ichte anhört, malt, erzählt, spie lt, lernt ! Wir stellen es einem etwa 5 Jahre al- ten "KleinKfncT gegenüber und gewinnen konkrete Unterseite id ungsk r ite rie n.
mit ihrer Dienerin schlüpft sie heimlich durch die Tür und richtet allerlei Unfug an, der Manuel verwirren und seinen ängstlichen Diener Cosme gar an einen Kobold glauben lassen muß. Bis zu einem Duell zwischen Manuel und Louis führen die heimlichen Scherze Angelas als endlich das Geheimnis der Schranktür offenbar und der " Kobold " entlarvt wird.
Besetzung:
Inszenierung:
Bühnenbild:
Don Juan de Toledo
Don Luis de Toledo
Dona Angela
Dona Clara
Don Manuel
Cosme
Rodrigo
Isabel
Conrad Dahlke Hasse Klein Claus Dieter Fröhlich Klaus Martin Heim Ellen Haase Hinrike Gronewold Bodo Wieneke Alexander Herzog Franz Fersching Arlett Vantoux
Briefmarken- Tauschabend
Die Briefmarkenfreunde Montabaur und Umgebung treffen sich am
MONTAG, dem 11. Januar 1971 um 2o.oo Uhr, in der Gaststätte Heuser, Bahnhofstraße.
Die W e ihn acht s ve rlosung 197o des Bürger- und Ge werbe Vereins Montabaur findet am
Als Faustregel für die Erkennung der Schulreife lassen sich folgende Fragenkomplexe festhalten :
1. Ist das Kind ansprechbar für die Aufgaben der Schule? (geistige Schulreife)
Es ist sacnüch-realistischer eingestellt, kann differenzierter beobachten und freier über seine Vorstellungen verfügen. Es erfaßt die Umwelt sinnvoll und besitzt jetzt die Bereitschaft zum Erlernen der Kulturtechniken. Die Sprache wird zunehmend differenzierter, der Sprecnapp'arat wird besser beherrscht.
2. Kann es im Klassenverband mitarbeiten ?
(soziale ~SchuIreIfe~T
Das schulreife Kind ist von der Mutterbindung unabhängiger und aufgeschlossener für das Leben in der Klassengemeinschaft. Das Ich tritt schon stärker zurück und erleichtert den KonTäkt zu den Mitschülern.
3. Ist es bereit zum Lernen und Arbeiten ?
(Willensmäß.ige Sch ulreife)
Seine Lern bereit schaff Tina sein Leistungswille sind so weit entwickelt, daß es sich einem Gegenstand längere Zeit aufmerksam w idmen und seine geistigen Fäfug-~~ keifen voll einsetzen kann.
Zur Klärung dieses Problemkreises ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Elternhaus, Schule und Schularzt unerläßlich.
Gerhard Eiser
Die LANDESBÜHNE bringt am FREITAG, dem 8.1.1971 in der Aula der Joseph-Kehrein-Schule
“ DAME KOBOLD ’*
Lustspiel in drei Akten von Calderon.
Alles ist Spiel. In jedem Weibe steckt ein Teufel, sagt ein altes spanisches Sprichwort. Ein Kobold, der Freude hat an Schabernack und listigem Spiel, der mit Hilfe geheimer Gänge und verborgener Türen sein Wesen treibt und sich den geliebten Mann mit Charme, Witz und Klugheit zu erringen weiß.
Zwei Brüder, Don Juan und Don Luis, halten Dona Angela, ihre verwitwete Schwester, des guten Rufes wegen streng verborgen.
Doch sie verläßt mit ihrer Dienerin heimlich das Haus und lernt Don Manuel, einen Freund ihres Bruders Juan, der diesen zu besuchen kam, kennen. Er wohnt nun unmittelbar in einem Zimmer neben Angela und diese beiden Zimmer sind durch eine Geheimtür verbunden, von der Manuel nichts ahnt. Angela beginnt ein gewagtes Spiel:
MITTWOCH, dem 13. Januar 1971
um 2o.oo Uhr in der Aula der Joseph-Kehrein-Schule
statt.
Aus dem Polizeibericht
Montabaur. Auf dem Konrad-Adenauer-Platz beschädigte eine Pkw-Fahrerin beim Einfahren in eine Parklücke 3 vor ihr stehende Fahrzeuge. Personen wurden keine verletzt.
Montabaur. Auf dem Konrad-Adenauer-Platz beschädigte ein Pkw-Fahrer einen dort abgestellten Pkw. Es entstand leichter Sachschaden.
Montabaur. Pkw-Fahrer befuhr in Montabaur die Bahnhofstraße in Richtung Koblenz. In einer langgezogenen Linkskurve, etwa in Höhe des Amtsgerichtes Montabaur, kam er auf der mit Schnee bedeckten Fahrbahn ins Schleudern und fuhr nach rechts auf den Bürgersteig.
Hier beschädigte er ein Geländer und eine Gartenmauer. Es entstand Sachschaden. Der Fahrer des Pkw wurde leicht verletzt.
Ferienangebot 1971 für junge Leute
Die katholische Jugendzentrale hat wieder ein reichhaltiges Angebot an Reisen und Fahrten.
Die Weltstädte Berlin, Moskau und Prag werden ” erfahren".
Eine 14-tägige Reise nach Südfrankreich, einen Aufenthalt am Lago Maggiore, Skifahren an Ostern in den Dolomiten und nicht zuletzt ein Badeaufenthalt in Jugoslawien bereichern das Angebot.
Sogar für Mädchen ab lo Jahren wird ein Zeltlager an der Mosel durchgeführt sowie eine Pfingstwanderung an der Mittelmosel geplant und für besonders Sportliche bietet sich eine ausgedehnte Bergsteigertour in den Ötztaler Alpen an.
An Service wird geboten: ” jugendgemäße " Preise, Begleitung durch erfahrene Reiseleitungen und gute Beziehungen am Reiseziel.
Interessenten wenden sich möglichst bald um Prospekte und Auskunft an die Katholische Jugend zentrale 54 Koblenz, Emil Schüllerstr. 35 , Tel. 3177o.
Förderung
des kommunalen Büchereiwesens
Die öffentlichen kommunalen Büchereien im Unterwesterwaldkreis gerieten auch im Rechnungsjahr 197o nicht in Vergessenheit und wurden mit Buchspenden im Werte von 7.75o, - DM gefördert.

