Ausgabe 
20.11.1970
Seite
571
 
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SAMSTAG, 28.11.197o

7. Io Uhr Amt ++ Familie Kindel 17.oo Uhr Salve-Andacht

18.3o Uhr Vorabendmesse - Amt Leb. und ++ Familie Josef Hübinger

SONNTAG, 29.11.197o

9.3o Uhr Hochamt - Amt für die Leb. und ++ des Jahrg. 19ol

BEICHTGELEGENHEIT

Samstag von 16. oo - 18.3o Uhr und nach 2o. 3o Uhr.

Ev. Kirchengemeinde Montabaur

WOCHE VOM 22. bis 28. November 197o '

22. Nov. Letzter Sonntag im Kirchenjahr -TOTENSONNTAG 9.oo Uhr Gottesdienst mit anschließender Abendmahlsfeier in der Lutherkirche (= neue Kirche) lo. 3o Uhr Kindergottesdienst

lo. 3o Uhr Gottesdienst mit anschließender Abendmahlsfeier in der Pauluskirche / gleichzeitig Kindergottes­dienst

Die Busse fahren durch alle Dörfer jeweils zum Gottesdienst in der Kirche ihres Bezirks nach dem Fahrplan, der im Ge­meindebrief für Nov. /Dez. veröffentlicht worden ist:

8 . 3o Uhr ab Welschneudorf usw. in die Lutherkirche

9.45 Uhr ab Heiligenroth usw. in die Pauluskirche

9. 5o Uhr ab Wirzenborn usw. in die Pauluskirche >

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Am Ausgang nach dem Gottesdienst werden junge Leute aus dem Jugendkreis um 1, -- oder 2, -- DM für "Palermo" ge­gen vier Adventskerzen bitten.

Von Montag, 23. 11. bis Freitag, 27.11. , jeden Abend 2o.oo Uhr ( im Gemeindehaus: BIBELWOCHE über Texte aus dem Epheserbrief unter dem Thema "Wie Gott Frieden schafft". Die Katholische Kirchengemeinde wird sich durch Herrn Dekan Breidling beteiligen (am Dienstag wird Dekan Breidling das Gespräch einleiten).

Die Abendveranstaltungen der Woche fallen deshalb aus.

DIENSTAG, 24.11.

14. 3o Uhr Konfirmandenunterricht

17.45 Uhr Kindergottesdienstvorbereitung Koblenzerstr. 5 I 8.00 Uhr Posaunenchor übt (Lutherkirche)

MITTWOCH, 25.11.

15.oo Uhr Religionsunterricht in Ruppach 15i3ö Uhr Mädchenjungscfrar im Gemeindehaus

18.3o Uhr Jugendkreis

VORANKÜNDIGUNG:

nächster Taufsonntag am 29.11. , 1. Advent.

Joseph-Kehrein-Schule Montabaur

(GRUND - UND HAUPTSCHULE)

ELTERNABEND MIT SPIEL UND GESANG

Rektor Eiser konnte in der Aula der Joseph-Kehrein-Schule neben einer großen Anzahl von Eltern, Schulrätin Eiffler, Dekan Breidling, Bürgermeister Mangels, Bürgermeister Molzberger aus Holler, Elternbeiratsvorsitzenden Schneider, sowie die Leiter der Schulen der Stadt und der Nachbarge­meinden begrüßen. Der Schulleiter wies in seiner Begrü­ßungsansprache auf die sich ständig ändernde Situation der Schule hin, die sich in ihren Bildungs- und Erziehungszie­len an den jeweiligen Anforderungen der Gesellschaft orien­tieren muß. Die heutige hochspezialisierte Gesellschaft

erwartet von der Schule ein Mehr an Wissensvermittlung und Begabtenförderung. Die Schule versucht diesem Aspekt Rechnung zu tragen durch eine vertiefende Behandlung der Kulturtechniken und eine Intensivierung der naturwissen­schaftlichen-technischen Lernbereiche. Der Schüler ist aber nicht nur rationel veranlagt, er ist auch ein musischer Mensch. Hier gewährt gerade die Hauptschule im Bereich des musischen Unterrichts ein breites Angebot in Form von Wahlpflichtfächern und Arbeitsgemeinschaften, um mög­lichst den Neigungen und Interessen des einzelnen Kindes gerecht zu werden. Dieser Elternabend sollte mit einer Viel­zahl an Beiträgen aus dem musischen Bereich des Unterrichts sowohl der Grund- als auch der Hauptschule Einblick in einen Teil schulischer Arbeit geben.

So rollte denn auch ein buntes Programm ab, das von einzel­nen Klassen und verschiedenen Arbeitsgemeinschaften der Hauptschule getragen wurde.

Bei der "Verhexten Sieben" geraten 7 Wichtel in große Auf­regung, weil sie glauben, unterwegs einen Freund verloren zu haben. Schulkinder zeigen ihnen, daß nur der fehlt, der gerade selbst gezählt, weil er sich selber stets vergaß. Die Freude ist groß bei den Wichteln.

Die Schüler des 5. und 9. Schuljahres führten ein Jahreszei­tenspiel in englischer Sprache auf. The Year Around. Es geht beim Einstudieren und der szenischen Aufführung eines englischen Stückes darum, das englische Sprachgefühl der Schüler zu intensivieren.

Die Laienspielgruppe des 6 ./7. Schuljahres brachte mit dem Spiel "Unsere Nachbarn aus Sankt-Dodo" eine Eulenspiegelei aus Frankreich. Um den Wohlstand des Dorfes zu heben, kau­fen die Dodoer einen Kürbis als "Pferdesamen". Doch das Un­ternehmen mißlingt, da ihnen der "Samen" beim Transport den Berg hinabrollt.

Einen Höhepunkt des Abends brachte die Laienspielgruppe des 8./9. Schuljahres mit "Abu Hassan", einem prächtigen orien­talischen Bilderbogen. Tänzerinnen, Gaukler und Artisten be­lebten die farbenfrohe Szene, als der Kaufman Abu und seine Frau den Sultan und die Sultansfrau übertölpeten, um als "trauernde Hinterbliebene" das Totengeld für die "tote"

Gattin bzw. den "toten" Gatten zu kassieren. Daß das nicht ohne Verwicklungen abging, die sich am Ende doch in Wohl­gefallen auflösten, versteht sich von selbst! Beifall auf offe­ner Szene belohnten die gelungenen Leistungen der Spieler.

Eingerahmt wurde der Elternabend vom Schulchor und der Flötengruppe. Vorbereitung und Durchführung des Eltern­abends lagen in Händen von Konrektor Hahn, dem ein beson­derer Dank für das Gelingen des Abends gebührt.

AUS VERWALTUNG UND PARLAMENT

Helmut Fink MdL:

"Die SPD muß aufklären und werben .... "

Die Versammlung des hiesigen SPD-Ortsvereins am vergan­genen Wochenende im Lokal Faber stand im Zeichen von organisatorischen und landespolitischen Fragen. Der Ortsver­einsvorsitzende Emil Witte wies zu Beginn der Zusammen­kunft auf die am Freitag, dem 2o. November 197o in Wir­ges stattfindende außerordentliche SPD-Kreiskonferenz hin, an der vom Ortsverein Montabaur fünf Delegierte teilneh­men werden, die bereits in einer der letzten Versammlungen gewählt wurden. Die Mitglieder der SPD-Stadtratsffaktion begrüßten den Tag "der offenen Tür" im Rathaus und gaben der Hoffnung Ausdruck, daß recht viele Einwohner diese Gelegenheit nützten, um einmal einen Blick "hinter die Kulissen" zu werfen. Der SPD-Landtagsabgeordnete Helmut Fink, Westerburg, wies in diesem Zusammenhang auf die