der Kreisverwaltung auf die bürgernähere Verbandsgemeindeverwaltung übertragen werden sollen. Zum Problem der ” teuren " Verbandsgemeinde ’* sagte er, daß die höheren Kosten durch einen verbesserten Finanzausgleich und höhere Schlüsselzuweisungen aufgefangen werden müßten.
Breiten Raum nehme sowohl in den Ausführungen des Ministers als auch in der Diskussion die Probleme der Landwirtschaft ein: angefangen von den EWG-Überschüssen von Getreide, Butter und Zucker, der Forderung der Landwirtschaft nach gerechteren Preisen für ihre Erzeugnisse, dem Mansholt-Plan, modernen Produktionsformen, Aufforsten von Brachflächen, über die sozialen Fragen der Landwirte wie Alterssicherung, Krankenversicherung und die Landabgabenrente zu den Zukunftschancen der Westerwälder Landwirtschaft.
Zum letzteren erklärte Minister Meyer, daß auch in der Zukunft Milchwirtschaft und die Fleischproduktion die größten Einkommensquellen bleiben werden. Sein Ziel sei: Stärkung der Vollerwerbsbetriebe, damit verbunden ein höheres Realeinkommen., Auch die Nebenerwerbsbetriebe werden in Zukunft ihre Bedeutung haben.
In diesem Zusammenhang nahm er kritisch zum Ertel-Plan- Stellung. Dieser Plan enthalte viele gute Vorschläge. Sie seien aber reine Augenwischerei, wenn die Mittel für eine wirksame Zinsverbilligung gekürzt würden und deshalb notwendige Investitionen gerade in der Zeit eines extrem hohen Darlehnszinssatzes nicht erfolgen könnten. Zur Frage der Konzentration der Landwirtschaftsschulen und damit zur notwendig werdenden Schließung bestehender Schulen erklärte er, daß für 2-zügige Schulen 4o bis 5o Schüler erforderlich seien.
Für diese Zahl seien aber wiederum rund looo Vollerwerbsbetriebe vorauszusetzen.
Der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion Karl Hoppe, der die Diskussion leitete, nahm zum Schulentwicklungsplan für den Raum Herschbach-Selters Stellung. Er sagte das erklärte Ziel der CDU ist die Errichtung einer Realschule für den nördl. KreisteiU Die zur Zeit bestehenden oft unzumutbaren Schulwege zu einer höheren Schule halte viele Eltern ab, ihre Kinder auf eine solche Schule zu schicken. Der Grundsatz der Chancengleichheit für jedermann erfordert baldmögliche Abhilfe.
BODEN
Kath. Kirche Maria Himmelfahrt
SONNTAG, 11.Io.
9.oo Uhr Amt für Eheleute Jakob Schmitt und
verstorbene Söhne DIENSTAG, 13.1o.
19.3o Uhr Rosenkranzandacht
FREITAG, 16.1o.
19.3o Uhr Amt für Eheleute Johann Adam Wolf
SONNTAG, 18.1o.
9.oo Uhr Amt für die Lebenden und Verstorbenen
der Familie Johann Kaiser
Die Eltern der Erstkommunikanten 1971 ( 2.Schuljahr) werden hiermit herzlich zum 1 .Elternabend eingeladen: Dienstag, 13.Io. um 2o.l5 Uhr in der Schule.
ASV If Deutsche Eiche " Boden
Am Samstag standen sich in Boden die beiden Mannschaften vom ASV ” Deutsche Eiche *' Boden und der ASV Niederelbert gegenüber. Viele begeisterte Zuschauer füllten den Saal. Die Mannschaften trennten sich mit einem Ergebnis von 15 : 12 für Niederelbert. Die Kämpfe gegen Niederelbert endeten im einzelnen:
Die Mannschaft aus Niederelbert stellt im Fliegengewicht Ziegler auf. Der ASV Boden konnte keinen Gegner auf die Matte bringen und so gingen diese drei Punkte kampflos an den ASV Niederelbert. Damit hatten sie schon einen Vorsprung ehe überhaupt ein Kampf auf der Matte stattfand. Im Bantamgewicht kämpfte Schleppegrell gegen Eberth. Die beiden lieferten sich einen harten Kampf und nach 4 Minuten 37 Sekunden konnte Schleppegrell seinen Gegner durch einen Doppelarmzug bezwingen. Im Federgewicht standen sich Eberth G. und Paffhausen gegenüber. Nach 1 Minute und 34 Sekunden konnte Paffhausen Egon durch einen Armfessel den Kampf für sich entscheiden. Im Leichtgewicht mußte Paffhausen Konr. eine überlegene Punktniederlage von 12 : o hinnehmen. Im Weltergewicht konnte Kern gegen Haas nach 4 Minuten 46 Sekunden die Punkte für Niederelbert sichern.
Im Mittelgewicht traf Schlemmer Manfred auf Kaiser. Kaiser mußte wegen einer Fußverletzung den Kampf aufgeben. Im Halbschwergewicht traf Schneider P. gegen Bildhauer an und nach 1 Minute endete der Kampf durch einen Selbstwurf zu Gunsten von Schneider. Im Schwergewicht trat Schneider S. gegen Müller an und dieser konnte nach 5 Minuten 5o Sekunden durch Eindrücken der Brücke die Punkte für Boden erringen.
Im Superschwergewicht konnte Adenau, Boden in einer sensationellen Zeit von 15 Sekunden den Niederelberter Erfurth A. durch Ausheber besiegen.
Als Kampfleiter fungierte Thome, der die Kämpfe schnell und ohne Beanstandung über die Matte brachte.
Mit Sportgruß !
gez. Unterschrift.
ELGENDORF
Neue Kaufleute in Eigendorf
Mehrere junge Elgendorfer haben ihre kaufmännische Prüfung abgelegt. Manfred Hübinger wurde bei der Kreissparkasse als Bankkaufmann ausgebildet, Hiltrun Kuch in Eigendorf zum Einzelhandelskaufmann und Lydia Westphal bei der Firma C & H. Niesmann in Wirges zur Verkäuferin.
Gottesdienstordnung Eigendorf
21. Sonntag
n. Pfingsten (28.d.Jhrs.) 11-18.lo.7o
7.3o Uhr
Frühmesse als Amt für gefallenen Franz Dupp.
9.3o Uhr
Amt für verstorbenen Siegfried Wüst, bestellt v. Jahrgang.
13.3o Uhr MONTAG
Rose nkr an z - And acht.
8 .oo Uhr
Schulmesse ( 8 .Schj.)
19.3o Uhr DIENSTAG
Rose nkr an z - A nd acht
15.oo Uhr
Neumeßdienerstunde
I 6.00 Uhr MITTWOCH
Meßdienerstunde
8 .oo Uhr
DONNERSTAG
Gestift. hl. Messe für verstorbene Maria Lamm und Bruder
19.oo Uhr
Rosenkranz i.d. Anliegen d. Kirche
19.3o Uhr
FREITAG
Abendmesse: Amt f. verstorbene Eheleute Adolf u. Mathilde Meurer
7.oo Uhr SAMSTAG
Amt f. Franz-Josef Gerlach
17.oo Uhr
Beichtgelegenheit
SONNTAG
Weltmissionssonntag mit Kollekte
7.3o Uhr
Frühmesse

