Ausgabe 
9.10.1970
Seite
469
 
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Auf sehr schwerem Boden entwickelte sich ein gutes und kampfbetontes Spiel. Beide Mannschaften gaben ihr Bestes. Die spielerische Überlegenheit von Montabaur glich Dau­fenbach durch Kampfkraft aus. Zu bemerken ist aber, daß die TUS-Elf ebenfalls kämpfen gelernt hat.

Das Halbzeitergebnis lautete o : o Unentschieden. Nach Wiederbeginn erspielte sich Montabaur weitere Vorteile. Faber war es schließlich , der in der 55. Minute unhalt­bar zum 1 : o einschoß. Dieser Führungstreffer gab für die TUS - Elf weiteren Auftrieb. In der 8 o. Minute war K. Loth allein durch und erzielte den vielumjubelten 2.Tref­fer.

Daufenbach gab jedoch nicht auf. Verbissen kämpfte die Elf weiter und kam schließlich sogar zum Anschlußtreffer. Einen weiteren Treffer ließ die gute Hintermannschaft des TUS jedoch nicht zu.

Ein besonderes Lob verdient Torhüter Salheiser, der eine sehr gute Leistung zeigte.

Am kommenden Sonntag spielt die I. Mannschaft im Sta­dion Mons Tabor gegen die Elf aus Güllesheim. Anstoß ist um 15.oo Uhr. Das Vorspiel bestreiten die I. Mann­schaft von Dernbach und die einheimische II. Elf. Dern­bach hat in der vergangenen Zeit durch sehr hohe Siege Aufsehen erregt. Auch dieses Spiel verspricht spannend zu werden. Anstoß ist um 13.oo Uhr.

Der TUS bittet seine zahlreichen Anhänger, die Spiele zu besuchen und die Mannschaften lautstark zu unterstüt­zen.

Mit sportlichen Grüßen gez. Unterschrift.

T. S. V. - Post

Amateure der Trierer Eintracht nur die Höhe ihres Sie­ges zur Debatte. Der doppelte Punktgewinn ermöglichte den Eisbachtalern die Rückkehr auf den dritten Tabellen­platz.

Es spielten: Gemmer, Gerlach T. Ferdinand, Schönberger, Stein, Casel, Arnold Hommrich, E. Ferdnand, Betz, Reusch , ( ab der 65. Minute Spitz für Reusch, Bartels. Trotz des hohen Sieges war man im Eisbachtaler Lager zumindest mit dem Verlauf der zweiten Hälfte unzufrie­den. Angesichts einer hervorragenden ersten Halbzeit in der die Gäste aus Trier erst nach 3o Minuten die erste Torchance erreicht hatten, und alle fünf Treffer muster­gültig herausgespielt worden waren, wirkte das unkonzen­trierte Spiel um so verblüffender. Erst in der Schluß­phase besannen sich die Platzherren wieder auf ihre Qua­litäten. Bereits nach 4 Minuten spielte sich MS Ferdi­nand auf Rechtsaußen durch, doch seine Flanke wurde von Arnold um Zentimeter verpaßt. Hommrich hatte i.d. sechsten Minute mehr Glück als er aus 2o m abzog und der Ball von der Innenkante ins Tor sprang.

Der gleiche Spieler war wenige Minuten später mit einem herrlichen Alleingang wiederum zum 2 : o erfolgreich. Diese beiden Tore waren das Signal für eine Generalof­fensive der Platzherren. Die vielen Zuschauer, die trotz des schlechten Wetters gekommen waren, hatten über eine Stunde lang ihre helle Freude an dem gefälligen Direktspiel der Eisbachtaler, wobei Casel 2 und Reusch 1 die weiteren Tore schossen. Wer geglaubt hatte, nach der Pause würden die Eisbachtaler ihre Glanzleistung fortsetzen, sah sich getäuscht. Die reichlich nervös wir­kende Hintermannschaft mußte vielmehr zwei Treffer hinnehmen, die durchaus vermeidbar waren. Erst als Hommrich in den Schlußminuten noch zwei Tore erzielte, waren die Zuschauer wieder versöhnt.

Der Sportverein wanderte am Samstag. 4o Wandervögel, junge und ältere, trafen sich um 15.oo Uhr in Montabaur. Die erste Etappe ging über und um den Stationenberg herum nach Wirzenborn. Nach einer viertelstündigen Bier­pause beim Wirzeborner Liß " ging es weiter am Gel­bach entlang über die Ahrbachbrücke und schließlich über den Holbach. Eine 2oo Meter lange Steilstrecke wurde teils schnell teils langsam überwunden. Aber alle kamen hinauf, wenn auch dann und wann ein Seufzer zu hören war. Der Haase Rudolf mußte aufpassen, daß alle mitkamen und keiner verloren ging.

Um 17*00 Uhr war das Wanderziel, die Freimühle bei Großholbach, erreicht. Nur einer hatte eine Blase am Fuß Zuerst wurde einmal der nötigste Durst gelöscht, dann wurde gut gegessen und abends wurde getanzt. Stets herrschte eine gute Stimmung, selbst dann als der Bus gegen 12.oo Uhr alle wieder nach Hause brachte.

Am Samstag, dem lo.lo.197o spielt die 1. Mannschaft in Niederlahnstein. Da am Sonntag, dem 11.Io. der deut­sche Fußballmeister Borussia Mönchen-Gladbach auf dem Oberwerth in Koblenz gegen Tus Neuendorf ein Freund­schaftsspiel austrägt, baten uns die Sportfreunde aus Niederlahnstein um die Verlegung von Sonntag auf Sams­tag I 6.00 Uhr. Trotz der Vorziehung des Spiels hoffen wir, daß der Eisbachtaler Anhang sich auch Samstagnach­mittag lautstark in Niederlahnstein bemerkbar macht und moralische Unterstützung gewährt.

Weitere Ergebnisse: EL Eisbachtal C I Eisbachtal C 2 Malberg

SELTERS Minister

-EI Nauort -CI Engers - C 2 Eisbachtal

Me y e r :

7 : 3 24 : o ! 2 : 1

Sicher wird dies nicht der letzte Ausflug auf Schusters Rappen sein. Viele freuen sich schon heute auf die nächste Wanderung im kommenden Jahr.

Trimm Dich durch Sport !

Tanz mal wieder !

Am SAMSTAG hält die Elgendorfer Feuerwehr ihren Ball zum Erntedankfest in der Gemeindehalle. Auch Tan­zen gehört zum Sport. Wer viel tanzt, bleibt lange fit! Tanzen bringt Freude, Freude gibt Lebensmut !

Also liebe Sportfreunde ! Wir treffen uns bei der Feuer­wehr in der Sport-Tanz-Halle !

Eisbachtaler Vereinsnachrichten

Rheinland-Liga

Eisbachtal - Eintracht Trier 7:2 (5:o)

Erwartungsgemäß stellten die Eisbachtaler Sportfreunde

im Heimspiel gegen die an letzter Stelle stehenden

Agrarpolitik

darf nicht isoliert gesehen werden !

Über die Neuordnung des ländlichen Raumes sprach Land­wirtschaftsminister Meyer in einer gutbesuchten Versamm­lung des CDU-Ortsverbandes Selters. Die Vorsitzende,

Frau Becker, konnte neben namhaften Vertretern der Westerwälder Landwirtschaft zahlreiche Bürger aus Selters und den Nordteil des Kreises begrüßen.

Die Fragen der Landwirtschaft müssen heute im größeren Zusammenhang und nicht mehr isoliert gesehen werden. Der Strukturwandel im ländlichen Raum erfordert neue Formen auf allen Gebieten, damit auf dem Lande gleich­wertige Verhältnisse wie im städtischen Bereich geschaf­fen werden können, führte der Minister aus. Dazu sind Reformen notwendig, wie die jeden Bürger berührende Verwaltungs- und Schulreform. Das Ziel der Verwaltungs­reform sei die Schaffung einer leistungsfähigen Verwal­tung für die neuen Aufgaben und Funktionen, die von