Ausgabe 
17.9.1970
Seite
432
 
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Elf auf die 1. Mannschaft von Sayntal (Selters). Mit einem Sieg wird die TUS-Elf versuchen, den Anschluß an die Spitzengruppe zu halten.

Die II. Mannschaft spielt bereits um 13.00 Uhr gegen die I. Mannschaft von Holler.

Montabaur III ist Gast der Haiderbacher Reserve.

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Zum Auftakt der diesjährigen Verbandsrunde der Landesliga Rheinland- Gruppe Nord standen sich der ASVDeutsche Eiche" Boden und der ASV Rübenach gegenüber. Der Kampf endete 19:3 für den ASVDeut­sche Eiche" Boden.

Die Kämpfe gegen den ASV Rübenach endeten im einzelnen wie folgt:

Im Papier- und Fliegengewicht hatten beide Mannschaften keine Kämpfer und so wurden hier auch keine Punkte verteilt. Im Bantamgewicht be­nötigte A. .Schleppegrell nur 58 Sekunden, um Wagner durch Halbnelson zu bezwingen. Im Federgewicht mußte E. Paffhausen nach 9 Minuten eine Punktniederlage von 5:1 gegen den Routiniff Kaergel hinnehmen.

Im Leichtgewicht konnte B. Paffhausen in 1 Minute 42 Sekunden seinen Gegner Müller durch Halbnelson bezwingen. Der Kampf im Welterge­wicht zwischen K. Paffhausen und Peifer endete nach 9 Minuten 4:4 un­entschieden. Kaiser bezwang im Mittelgewicht Weber nach 1 Minute 23 Sekunden durch Sublesse. Im Halbschwergewicht standen sich Bild­hauer, Boden und Alsbach, Rübenach gegenüber. Alsbach wurde nach 3 Verwarnungen von der Matte gestellt und die Punkte gingen an Bild­hauer. Im Schwergewicht siegte Müller gegen Mohl in 2 Minuten 30 Se­kunden durch Ausheber.

Im Superschwergewicht bezwingt Adenau, Boden in 57 Sekunden, Zeuz- heim, Rübenach durch Halbnelson.

Als Kampfleiter fungierte Thome, der die Kämpfe schnell und ohne Be­anstandung über die Matte brachte.

Unser Sonntagsspaziergang:

RUND UM DEN UNTERSHÄUSER BEUL

Am östlichen Dorfrand von Untershausen liegt die flache Basaltkuppe des Beuls. Um sie herum führt unser heutiger Sonntagsspaziergang.

Wir parken an der alten Schmiede in der scharfen Straßenkurve der Dorf­mitte. Dort gehen wir bis zu deren Ende die geschotterte Baustraße hoch. Vor uns liegt die imposante Lindengruppe an der Wendelinuskapelle. Dahinter ahnen wir in einem kleinen Ausschnitt die prächtige Fernsicht, die sich uns von dort aus bieten würde. Wir biegen aber nach links in den nach Reckenthal führenden Feldweg ein und wandern auf diesem 400 m weit, bis links der Wald beginnt. Dort biegen wir ein und wandern am Waldrand weiter. Je nach Lust und Zeit können wir dann im Bogen zum Dorf zurückwandern oder aber geradeaus bis hinter das Hollerer Wasser­werk gehen. Dort steht im Wald eine prächtige, unter Naturschutz ge­stellte Traubeneiche, die einen Umfang von etwa 5 m hat.

Auf dem Rückweg durch die Wiesen nach Untershausen schauen wir weit nach Norden in die Montabaurer Senke und sehen am Horizont Wirges mit seinen Industriebetrieben und die Berge des Oberwesterwal­des.

Wegstrecke: 1,5 bzw. 2,5 km Gesamte Steigung: 20 bzw. 40 m

Wegeverhältnisse: Rundweg befriedigend, auch für Kinderwagen. Abstecher geschottert und für Kinderwagen nicht zu empfehlen. Merkmale: Ruhiger Höhenspaziergang mit Fernsichten und imposanten Naturdenkmälern.

MEINE AHNEN

Durch mein Leben, durch die Seele zieht ein wundersames Mahnen: sichrer Strom, in mich gebettet, fließt in mir das Blut der Ahnen.

Wie sie lebten, wie sie starben, manches blieb unaufgeschrieben; doch aus ihren Lebensringen leuchtet Antwort, lohet Lieben.

Kennen Sie den ?

(Zu unserer Skizze)

Kennen Sie diesen profilierten Kopf? Er stellt den Umriß der ge­planten Verbandsgemeinde Montabaur dar. Nun hat er gut lachen. Denn mit dem Zuwachs der Gemeinde Boden im Norden ist ihm der Kamm geschwollen. Doch weil die Gemeinde Ruppenrod fehlt, wirkt er recht zahnlos. Das wachsame Auge Montabaurs macht diese Ge­stalt zwar noch nicht ausgewogen, gibt ihr aber menschliche Züge.

BODEN

Boden soll nach Montabaur

Das Landeskabinett hat die Zielplanung für die Verbandsgemeinden in unserem Raum verabschiedet. Danach soll die Gemeinde Boden doch der Verbandsgemeinde Montabaur angeschlossen werden. Somit ha­ben die Bemühungen der Gemeinde, die auch durch den Kreistag un­terstützt wurden, Erfolg gehabt.

Kath. Kirche Maria Himmelfahrt

Sonntag, 20.9.

9.00 Uhr Amt für die Brautleute Neuroth-Brosda u.Angehörige

13.30 Uhr Andacht Dienstag, 22.9.

19.30 Uhr Amt für Eheleute Johann Adam Wolf Freitag, 25.9.

19.30 Uhr Amt nach Meinung der Stiftungen Samstag, 26.9.

14.30 Uhr Trauung Neuroth - Brosda Sonntag, 27.9.

9.00 Uhr Amt für Franz Bernhard Hering

ELGENDORF

Die Freiwillige Feuerwehr Eigendorf führt am nächsten Sonntag, dem 20.9.70 vormittags um 9 Uhr eine Feuerwehrübung durch. Es wird eine hundertprozentige Beteiligung der Aktiven erwartet.

Es wird laufend Klage geführt, daß auf dem Friedhof der Abfall immer noch unter die Hecke geworfen wird. Der Friedhof ist doch zur Zeit in Ordnung und das müssen wir beibehalten.

Wer in Zukunft sich nicht danach richtet, muß mit einer empfindlichen Strafe rechnen.

Gottesdienstordnung Eigendorf

18. Sonntag n.Pfingsten (25. d.Jhrs.) 20. - 27.9.70 7.3 0 Uhr Frühmesse

9.30 Uhr Amt f. Verstorbene d. Familie Pischel-Ruster

Kollekte f.d. Missionspatenschaften Diözesanfnännertag u. Abschluß d. Kreuzwoche

Montag

8.00 Uhr Schulmesse

Mittwoch

8.00 Uhr Amt f. verst. Richard Piroth

Donnerstag 7.00 Uhr 19.00 Uhr Freitag 19.00 Uhr Samstag 17.00 Uhr Sonntag

7.30 Uhr

9.30 Uhr

Jahramt f. verst. Josef Dommermuth Rosenkranz i.d. Anliegen d. Kirche

Abendmesse: Amt f. Brautpaar Goebel - Görg

Beichtgelegenheit

Frühmesse

Amt: 1. Jahramt f. Johann Müller

Kraftvoll aus der Heimaterde hoben sie, kunstreiche Töpfer,

Steinzeug: Kannen, Krausen, Krüge,

IHM entgegen, GOTT, dem Schöpfer.

Andre zogen schmale Furchen Tag um Tag. In festem Schritte brach die Erde Pfluges Schärfe, war der Acker Lebensmitte.

Also saug auch ich die Kräfte gierig aus der Heimaterde, daß der Ahnen Sein und Seele auch aus mir erfüllt werde.

Walter Kalb

Eigendorf vor 50 Jahren

Eigendorf hatte vor 50 Jahren bereits über 600 Einwohner. Ein altes Adressbuch nennt uns als Einwohner die folgenden Persönlichkeiten und Gewerbetreibenden:

Paul Müller, Bürgermeister, Anton Nöller, Rechner, Georg Klein, Po­lizeidiener, Hermann Heil, Förster, Bernhard Eufinger, Lehrer, Gret- chen Reichert, Lehrerin, Adam Fein, Schmied, Adam Fries, Schnei­der, Josef Fries, Maurer, Peter Franz Görg, Schneider, Peter Görg 9. Stellmacher, Johann Hannappel, Gastwirt und Kolonialwarenhand­lung, Johann Hübinger, Maurer, Johann Jung, Schumacher, Josef Keul, Bäcker, Georg Klein, Schumacher, Karl Kloft, Kolonialwaren­handlung und Friseur, Franz Kloft, Maler, Georg Kuch Wwe., Kolo­nialwarenhandlung, Gg. Nöller Wwe., Gastwirtschaft, Geschw. Rols- hoven, Kolonialwarenhandlung, Chr. Rüster II, Gastwirtschaft, Her­mann Rüster, Metzger