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spielungen 7.000,- DM für den Ankauf von Scheinwerfern, Vorhängen und Requisiten aufgebracht worden.
Die Vorstellung der Bevölkerung über „die oase" reichte noch vor einem Jahr von einem Extrem zum anderen. Für die einen war „die oase" nichts anderes, als ein „Beat-Schuppen" im abwertenden Sinn, für die anderen eine avantgardistische Theatertruppe, die sicherlich, so meinte man, bald auf die Straßen gehe, um Straßentheater zu machen. Wieder andere erhofften sich ein Bauern- und Heimattheater. Inzwischen hat sich herausgestellt, daß „die oase" letzteres nicht sein will. Die Straße ist nach Meinung der „oase" nicht der richtige Rahmen für eine gute Inszenierung, und außerdem kommen zu den Aufführungen ohnehin Bevölkerungskreise, die kaum ein anderes Theater besuchen. Aber auch ständige Besucher der Berufstheater sind in der „oase" zu Gast. Sicherlich trägt hier der Spielplan, bei dem Unterhaltsames mit Schwierigem wechselt, dazu bei. Die Jugend aber, so hat sich inzwischen herausgestellt, lockt vor allen Dingen die besondere Atmosphäre des Raums und die enge Verbindung zwischen Zuschauern und Akteuren. Die Aufführungen der „oase" sind ständig ausverkauft. Die Vorverkaufsstellen in Montabaur - Modehaus Wilke-Rinn, Tabakwaren Salzmann sowie Telefon 02608/396 - werden eifrig in Anspruch genommen.
Seit Einweihung des Zimmertheaters brachte „die oase" insgesamt 35 Aufführungen sowie ein Gastspiel des „mainzer spielstudios", außerdem fanden 2 Literarische Lesungen mit H. Schlotter und ein Malwettbewerb unter dem Motto „Kinder malen Märchenbilder" statt. An dem Malwettbewerb, an dem sich Kinder zwischen 5 u. 9 Jahren beteiligten, nahmen über 500 Kinder teil.
Zum einjährigen Bestehen des Zimmertheaters serviert „die oase" ein Werk von Harold Pinter, „Der Hausmeister". Dieses Werk wurde 1960 in London uraufgeführt. Die drei Gestalten dieses Stückes, Davies, der verschlagene, schwadronierende Landstreicher, der plötzlich Hausmeister werden soll, Aston, der aus einer Nervenheilanstalt Entlassene, der sich nur schwerlich mit der Welt zurecht findet und sein Bruder Mick, unberechenbar und eigennützig, sind keine Marionetten des Schicksals mehr. Sie sind Gestalten eines neuen Realismus, in dem Komik und Tragik gleichwertig nebeneinander stehen. Die Aufführung erhält gerade dadurch besondere Aktualität, da Harold Pinter in diesen Tagen mit dem 3. Literaturpreis geehrt wird.
Die Inszenierung dieses schweren Stückes hat Frau Hildegard Becher aus Lahnstein übernommen, da der Spielleiter, Herr Georg Eikamp, die Rolle des Davies übernommen hat. In 6 Aufführungen, am 12., 13.,
19, 20., 26. und 27.9.1970, jeweils 20.00 Uhr, erhält das aufgeschlossene Publikum der „oase" Gelegenheit, Werk und Inszenierung zu erleben.
Walter Kalb : Alt Montabaur, Federzeichnungen
Walter Kalb wohnt zwar in Koblenz, doch ist er aus ganzem Herzen und mit der Begeisterung eines begabten Heimatforschers und Kulturhistorikers, als Schriftsteller wie als Zeichner, ein Montabaurer geblieben. Das beweist vorzüglich die Neuausgabe „Alt Montabaur - Federzeichnungen", mit der er gekonnt alte, schon vergessene oder auch völlig umgestaltete Motive und Ansichten unseres Städtchens liebevoll und liebenswürdig gezeichnet hat. Den Alten werden Erinnerungen wach, die Jungen staunen ob der beschaulichen Ruhe, die die Gäßchen von einst ausstrahlten, alle aber sehen das Heute mit den Augen von Gestern,
Erschienen ist das Werk (Format DIN A 4) im Verlag Heil-Druck zu Bad Ems. Es zeigt im einzelnen die folgenden Zeichnungen:
Über den Dächern von Alt Montabaur Über Allmannshausen der Schloßberg Schloß Montabaur Am Hauptbau des Schlosses Schloßvorbau von Innen Überm Rebstock das Schloß Vorderer Rebstock Am Trichter Am Steinweg
Kirchstraße, Am Roten Löwen Am Gäulsbach - Biergasse, Werbhausgasse,
Judengasse, St. Peter ad vincula Im GebückjAn der alten Schule Vorm Kringelberg - Im Gelbachtal
Handsignierte Einzelstücke, ein Schmuck für jedes Montabaurer Haus, können auch von Walter Kalb direkt bezogen werden. Anschrift: 54 Koblenz-Karthause, Görtzstraße 6.
Walter Kalb bereitet zur Zeit noch einen illustrierten Gedichtband über Montabaur vor: „Unvergessene kleine Stadt". Außerdem wird eine Sammlung von Federzeichnungen „Im Westerwald" eine Neuauflage erleben.
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INSERIEREN BRINGT GEWINN ! !
BODEN
Kath. Kirche Maria Himmelfahrt
Sonntag, 13.9.: 9.00 Uhr
Dienstag, 15.9. 19.30 Uhr Freitag, 18.9.
19.30 Uhr Sonntag, 20.9. 9.00 Uhr
10.30 Uhr
Amt zu Ehren der Mutter Gottes von der Immerwährenden Hilfe, danach Prozession
Amt für Eheleute Peter Schmitt und Kinder
Jahramt für Peter Josef Görg
Amt für die Brautleute Neuroth - Brosda und Angehörige
Amt für Adam Herzmann
Kollekte für die Missionspatenschaften
DAUBACH
WIR GRATULIEREN !
ln diesem Monat feiern die folgenden älteren Daubacher ihren Geburtstag:
Wilhelm Neuroth, geb. am 19.9.1902
Agnes Neuroth geb. Neuroth, geb. am 22.9.1897
Alois Pehl, geb. am 30.9.1892
Herzlichen Glückwunsch I
DANKSAGUNG
Allen Freunden und Bekannten, die meiner zur Vollendung meines 70. Lebensjahres so freundlich gedachten, besonders aber der Gemeinde Daubach, sage ich meinen herzlichen Dank.
PAUL KLUG
DRITTES SCHWIMMBAD
ln der Gemeinde Daubach wird zur Zeit das dritte Privatschwimmbad gebaut.
ELGENDORF
Kirchl. Nachrichten Eigendorf
Gottesdienstordnung
17. Sonntag nach Pfingsten (24.d.Jhrs.) 13. - 20.9.70 - Äußere Feier des Patronatsfestes Maria Geburt
7.30 Uhr Frühmesse als Amt f. verst. Willi Schmidt (Bergstr.)
9.30 Uhr Amt f. Willi Hasdenteufel u. gef. Sohn Ludwig (B).
13.30 Uhr Marienandacht
Montag 8.00 Uhr Mittwoch 8.00 Uhr
Donnerstag 19.00 Uhr 19.30 Uhr
Schulmesse
Gestift. Hl. Messe nach Meinung der früheren Stiftungen
Rosenkranz i.d. Anliegen d. Kirche Abendmesse: Vierwochera mt für Siegfried Wüst
Freitag
7.00 Uhr Amt f. Franz Josef Gerlach
Sonntag
7.30 Uhr Frühmesse
9.30 Uhr Amt für Verstorbene der Familie Pischel-Ruster
Kollekte f.d. Missionsstationen für die unsere Diözese die Patenschaft übernommen hat in Tanzania, Brasilien und Hiroshima.
Zu den Veranstaltungen der Limburger Kreuzwoche wird eingeladen:
17.9. Tag der Caritas, 19.9. Diözesantag der Frauen, 20.9. Diöze- santag der Männer
(Mit Schlußfeier der Kreuzwoche) r
Anton Heibel, 5431 Eigendorf, Bergstraße 8
„Der Verfasser des Artikels „Das Kreuz am Dorfeingang!" in der Ausgabe Nr. 33 hat unter anderem ausgeführt: „Der Christuskörper war nicht mehr zum ansehen, weil eine Laienhand mit Gips die einzelnen Teile des Corpus zusammengeflickt hat. Sicherlich ist an dem guten Willen des Laien nicht zu zweifeln." •- Da der Verfasser zum Zeitpunkt der Restaurierung noch nicht in Eigendorf wohnte und den tatsächlichen Sachverhalt nicht kennt, möchte ich folgendes ergänzen bzw. richtigstellen:

