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UNTERSHAUSEN
BEKANNTMACHUNG
ne Wertpapierhestände zu veräußern. Zur Geldanlage gehört eine gewisse Strategie. Wer den richtigen Zeitpunkt abwartet und sich nicht sofort zu den jeweils geizenden Bedingungen am Wertpapiermarkt engagiert, fährt auf längere Sicht besser.
Das Deutsche Rote Kreuz, Ortsverein Daubach, wird am Sonntag, dem 6. September 1970 im Saale Schlosser in Gackenbach den diesjährigen Alten-Nachmittag durchführen.
Hierzu sind wieder alle Bürger, die das 70. Lebensjahr erreicht haben, recht herzlich eingeladen! Diejenigen Teilnehmer, welche sich für eine Abholung gemeldet haben^werden gebeten, sich ab 12.30 Uhr bereitzuhalten.
Wie in jedem Jahr, ist es notwendig, daß die Teilnehmer für ihren Gebrauch ein Kaffeegedeck mitbringen.
gez. Söllner, Bgm.
DAS GESCHAH VOR 100 JAHREN
Vor 100 Jahren - Ende August - fiel im Deutsch-Französischen Krieg in der Schlacht bei Wörth der Soldat Peter Wilhelmi aus Gackenbach.
Vor 100 Jahren wirkte als Rektor am Montabaurer Progymnasium Dr. Robert Pähler. Mit ihm lehrten an der gleichen Schule Heinrich Breuer, Dr. J. Iltgen, A. Abt (zugleich kath. Religionslehrer), J.P. Schmitz, Dr. Wahle, Elementarlehrer Kunst, Pfarrer Weckerling als ev. Religionslehrer und Feldwebel Mann als Turnlehrer.
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Ein Tip der Kreissparkasse Unterwesterwald
Wann soll man Wertpapiere kaufen oder verkaufen ?
Die Börsenweisheit, daß man in der Baisse kaufen und in der Hausse verkaufen soll, ist zwar wahr, In der Praxis hat der Geldanleger jedoch damit seine Schwierigkeiten. In der Wahl des richtigen Zeitpunkts liegt die große Kunst bei der Geldanlage.
Wer z.B. seine Erbschaft oder die Auszahlung einer Lebensversicherung in Zeiten niedriger Zinsen in festverzinslichen Wertpapieren anlegt, ärgert sich schwarz, wenn nach einiger Zeit ein wesentlich höherer Zinssatz am Kapitalmarkt bezahlt wird. Genauso geht es demjenigen, der in der Hausse seine Ersparnisse in Aktien anlegt. Sicher weiß niemand ganz genau, wann der allergünstigste Zeitpunkt ist und ob es nicht zu noch höheren Zinsen bei festverzinslichen Wertpapieren oder niedrigeren Kursen bei Aktien kommt. Die gut ausgebildeten und informierten Anlageberater bei den Sparkassen können jedoch zumindest ungefähr sagen, wann für bestimmte Anlageformen der richtige Zeitpunkt zum Einsteigen gekommen ist.
So spricht im Augenblick vieles dafür, hochverzinsliche Wertpapiere oder niedrigverzinsliche Wertpapiere zu niedrigen Kursen jetzt zu erwerben. Genauso spricht manches dafür, am Markt der Aktien noch vorsichtig zu sein. Wer aber den Zug der angestiegenen Kurse oder der Ausnutzung eines hohen Zinsniveaus versäumt hat, sollte nicht versuchen, hinterherzulaufen und sich bei hohen Kursen oder niedrigen Zinsen einzudecken. Dann ist es unter Umständen besser, sich vorübergehend mit einem niedrigeren Zinssatz zu begnügen und dafür liquide für die nächste Baisse oder Hochzinsperiode zu bleiben.
Wenig nützt es auch, wenn in der Börsenbaisse gekaufte Aktien in der Hausse nicht verkauft werden. Eine langfristige Anlage auf dem Aktienmarkt ohne Umschichtung ist schon deshalb nicht zu empfehlen, weil bei einzelnen Aktien von Strukturwandlungen oder der Geschäftsführung her eine ungünstige Kursentwicklung eintreten kann. Die Notwendigkeit zum Verkauf bei einem größeren Kursanstieg gilt auch für niedrigverzinsliche, festverzinsliche Wertpapiere, die zu niedrigen Kursen gekauft wurden.
Wer überhaupt am Wertpapiermarkt operieren will, muß auch über eine jederzeit greifbare Reserve auf dem Sparkassenbuch verfügen, damit er nicht zur falschen Zeit gezwungen ist, sei-
Unsere Augen sehen. Sie senden jedoch keine »Sehstrahlen« aus, wie auch heute noch viele Leute glauben. Sie nehmen nur die Lichtstrahlen wahr, die in die Augen gelangen. Man sieht also nur Gegenstände, die Lichtstrahlen aussenden, wobei es gleichgültig ist, ob sie dieselben selbst produzieren, wie zum Beispiel die Glühbirnen, oder nur reflektieren. Lichtstrahlen sind Energiestrahlen. Ursprünglich erkannte man nur ihre Wellennatur. Als sehr schnell schwingende, elektromagnetische Wellenbewegungen breitet sich ein Lichtstrahl mit einer Geschwindigkeit von 300000 km pro Stunde aus. Insofern gleichen sie den (allerdings langsamer schwingenden) Funkwellen. Keineswegs ist ein Lichtstrahl jedoch ein stetiger Energiestrahl. In Wirklichkeit sendet eine Lichtquelle wie ein sehr schnell schießendes Maschinengewehr unaufhörlich kurze Energiestöße aus.
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Was ist Licht?

