Ausgabe 
3.9.1970
Seite
409
 
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UNTERSHAUSEN

BEKANNTMACHUNG

ne Wertpapierhestände zu veräußern. Zur Geldanlage gehört eine gewisse Strategie. Wer den richtigen Zeitpunkt abwar­tet und sich nicht sofort zu den jeweils geizenden Bedingun­gen am Wertpapiermarkt engagiert, fährt auf längere Sicht besser.

Das Deutsche Rote Kreuz, Ortsverein Daubach, wird am Sonn­tag, dem 6. September 1970 im Saale Schlosser in Gacken­bach den diesjährigen Alten-Nachmittag durchführen.

Hierzu sind wieder alle Bürger, die das 70. Lebensjahr erreicht haben, recht herzlich eingeladen! Diejenigen Teilnehmer, wel­che sich für eine Abholung gemeldet haben^werden gebeten, sich ab 12.30 Uhr bereitzuhalten.

Wie in jedem Jahr, ist es notwendig, daß die Teilnehmer für ihren Gebrauch ein Kaffeegedeck mitbringen.

gez. Söllner, Bgm.

DAS GESCHAH VOR 100 JAHREN

Vor 100 Jahren - Ende August - fiel im Deutsch-Französischen Krieg in der Schlacht bei Wörth der Soldat Peter Wilhelmi aus Gackenbach.

Vor 100 Jahren wirkte als Rektor am Montabaurer Progym­nasium Dr. Robert Pähler. Mit ihm lehrten an der gleichen Schule Heinrich Breuer, Dr. J. Iltgen, A. Abt (zugleich kath. Religionslehrer), J.P. Schmitz, Dr. Wahle, Elementarlehrer Kunst, Pfarrer Weckerling als ev. Religionslehrer und Feldwe­bel Mann als Turnlehrer.

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Ein Tip der Kreissparkasse Unterwesterwald

Wann soll man Wertpapiere kaufen oder verkaufen ?

Die Börsenweisheit, daß man in der Baisse kaufen und in der Hausse verkaufen soll, ist zwar wahr, In der Praxis hat der Geldanleger jedoch damit seine Schwierigkeiten. In der Wahl des richtigen Zeitpunkts liegt die große Kunst bei der Geld­anlage.

Wer z.B. seine Erbschaft oder die Auszahlung einer Lebens­versicherung in Zeiten niedriger Zinsen in festverzinslichen Wertpapieren anlegt, ärgert sich schwarz, wenn nach einiger Zeit ein wesentlich höherer Zinssatz am Kapitalmarkt bezahlt wird. Genauso geht es demjenigen, der in der Hausse seine Er­sparnisse in Aktien anlegt. Sicher weiß niemand ganz genau, wann der allergünstigste Zeitpunkt ist und ob es nicht zu noch höheren Zinsen bei festverzinslichen Wertpapieren oder nied­rigeren Kursen bei Aktien kommt. Die gut ausgebildeten und informierten Anlageberater bei den Sparkassen können jedoch zumindest ungefähr sagen, wann für bestimmte Anlageformen der richtige Zeitpunkt zum Einsteigen gekommen ist.

So spricht im Augenblick vieles dafür, hochverzinsliche Wert­papiere oder niedrigverzinsliche Wertpapiere zu niedrigen Kur­sen jetzt zu erwerben. Genauso spricht manches dafür, am Markt der Aktien noch vorsichtig zu sein. Wer aber den Zug der angestiegenen Kurse oder der Ausnutzung eines hohen Zinsniveaus versäumt hat, sollte nicht versuchen, hinterherzu­laufen und sich bei hohen Kursen oder niedrigen Zinsen einzu­decken. Dann ist es unter Umständen besser, sich vorüberge­hend mit einem niedrigeren Zinssatz zu begnügen und dafür liquide für die nächste Baisse oder Hochzinsperiode zu blei­ben.

Wenig nützt es auch, wenn in der Börsenbaisse gekaufte Ak­tien in der Hausse nicht verkauft werden. Eine langfristige An­lage auf dem Aktienmarkt ohne Umschichtung ist schon des­halb nicht zu empfehlen, weil bei einzelnen Aktien von Struk­turwandlungen oder der Geschäftsführung her eine ungünstige Kursentwicklung eintreten kann. Die Notwendigkeit zum Ver­kauf bei einem größeren Kursanstieg gilt auch für niedrigverzins­liche, festverzinsliche Wertpapiere, die zu niedrigen Kursen ge­kauft wurden.

Wer überhaupt am Wertpapiermarkt operieren will, muß auch über eine jederzeit greifbare Reserve auf dem Sparkassenbuch verfügen, damit er nicht zur falschen Zeit gezwungen ist, sei-

Unsere Augen se­hen. Sie senden je­doch keine »Seh­strahlen« aus, wie auch heute noch vie­le Leute glauben. Sie nehmen nur die Lichtstrahlen wahr, die in die Augen ge­langen. Man sieht also nur Gegenstän­de, die Lichtstrahlen aussenden, wobei es gleichgültig ist, ob sie dieselben selbst produzieren, wie zum Beispiel die Glüh­birnen, oder nur reflektieren. Lichtstrahlen sind Energiestrah­len. Ursprünglich erkannte man nur ihre Wellennatur. Als sehr schnell schwingende, elektromagnetische Wellenbewegun­gen breitet sich ein Lichtstrahl mit einer Geschwindigkeit von 300000 km pro Stunde aus. Insofern gleichen sie den (aller­dings langsamer schwingenden) Funkwellen. Keineswegs ist ein Lichtstrahl jedoch ein stetiger Energiestrahl. In Wirklich­keit sendet eine Lichtquelle wie ein sehr schnell schießen­des Maschinengewehr unaufhörlich kurze Energiestöße aus.

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