Ausgabe 
27.8.1970
Seite
395
 
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Donnerstag

19.30 Uhr Freitag 7.00 Uhr

Samstag 16 00 Uhr 19 00 Uhr Sonntag

8.30 Uhr

Rosenkranz in den Anliegen der Kirche

Herz-Jesu-Amt für Gefallene, Vermißte und Verstorbene nach Meinung der Spender zur Kollekte

Beichtgelegenheit

Sonntagsmesse

Amt für Frau Katharina Jösch und gefallenen Sohn Hubert

Kollekte für die Werke der Caritas

SG. Horressen / Eigendorf Schade um einen Punkt

Steinefrenz/Weroth - Horressen/Elgendorf 4:4 Halbzeit 1:1 Der Aufsteiger stellte sich wie erwartet stark vor. Trotz leichtem Nie­selregen entwickelte sich ein schnelles und gefälliges Spiel. Der Gast­geber überbrückte das Mittelfeld mit befreienden Abschlägen aus der Abwehr und kam durch den nassen Rasen unterstützt einige mal ge­fährlich vor das Tor von Müller Ihm gelang es mehrere scharfe Schüsse zu meistern, doch in der 30. Min. mußte er sich geschlagen geben. Den Ausgleich konnte Weber kurz vor dem Pausenpfiff erzielen.

Nach der Pause kam die Mannschaft der SG. gut ins Spiel, und war bis zur 70 Min feldüberlegen. Dies zeigt auch die Torausbeute in der er­sten Hälfte der zweiten Halbzeit. In der 55. Min. kann Eberth eine von Labonte geschlagene Flanke zum 1:2 nützen. Jürgen Decker schießt in der 62, Min nach kraftvollem Spurt das 1:3. Weber markiert sogar in der 70. Min. das 1:4.

Damit schien die Partie gelaufen, doch der Gastgeber gab nicht auf. In kraftvollem Einsatz, unterstützt durch den sehr naß und glatt geworde­nen Rasen und einer etwas leicht spielenden Abwehr, gelang ihm noch durch Tore in der 72,75 und 79, Min. der Ausgleich.

Horressen/Elgendorf 2. - Montabaur Res. 2:1 Halbeeit 0:1 Nach einem 0:1 Rückstand zur Pause konnte die zweite Mannschaft der SG durch Tore von Müller und Bach auch ihr zweites Meister­schaftsspiel zu ihren Gunsten entscheiden.

C Jugend Wirges/Ebernhahn - C Jugend Horressen/Elgendorf 3:0 Halbzeit 1:0

Am nächsten Sonntag spielen:

Horressen/Elgendorf - TuS Diez Anstoß 15.00 Uhr Ahrbachtal/Res. - Horressen/Elgendorf 2. Anstoß 15.00 Uhr

DRINGENDE BITTE DES SV. HORRESSEN 1919 e.V.

Der Vorstand des SV. bittet alle Eltern die Kinder darauf hinzuweisen, daß das Spielen in der neugestalteten Böschung am Sportplatz verbo­ten ist.

Auch das Klettern in den Tornetzen sollte unbedingt unterbleiben. Für einen evtl, entstandenen Schaden HAFTEN DIE ELTERN. Für das Verständnis und die Mithilfe dankt der SV herzlich.

Der Vorstand

RECKENTHAL

Neue Lehrerin

N achdem zum Schuljahreswechsel Fräulein Kallenborn von der emklassigen Grundschule m Reckenthal an die Volksschule in Dernbach versetzt worden war, hat nun die Junglehrerin Helga Lapin aus Mon­tabaur die Verbandsschule übernommen.

Als Lehrerin nach Atzelgift

Gertrud Kilian, Tochter von Bürgermeister Peter Kilian, ist nach abge­legter Prüfung Lehrerin nach Atzelgift im Oberwesterwaldkreis ver­setzt worden

GOLDHAUSEN - RUPPACH

Vor 25 Jahren opferte sich Pater Henkes

Wenn man der Opfer der nationalsozialistischen Schreckensherr­schaft gedenkt, darf man gewiß auch einen Mann unserer Heimat nicht vergessen, der heldenhaft dem Regime des Stirn bot und sich im Kon­

zentrationslager Dachau in selbstloser Nächstenliebe aufopferte: den Pallottinerpater Richard Henkes.

Am 26. Mai 1900 in Ruppach geboren, wäre er in diesem Jahr 70 ge­worden. Schon in jungen Jahren trat er in den Pallattinerorden ein und wurde am 6. Juni 1925 zum Priester geweiht. Er übernahm dann eine Pfarrstelle in der Diözese Olmütz in Oberschlesien. Dort bewies er seinen christlichen Mut und seine Standhaftigkeit, indem er in sei­nen Predigten die Mißstände und Unrechtstaaten des Naziregimes an­prangerte. Dies brachte ihm wiederholte Verhaftungen ein, bis er schließlich ins Konzentrationslager Dachau bei München eingeliefert wurde.

Dort trachtete er jedoch keineswegs danach, sein Leben zu retten, sondern meldete sich freiwillig als Sanitäter in die vom Typhus ver­seuchte sogenannte Hungerbaracke. Er steckte sich an und erlag der Krankheit am 22. Februar 1945.

Pater Henkes ist somit nicht nur ein Opfer des Glaubens, sondern auch ein Samariter selbstloser Nächstenliebe. Die ehemalige Gemein­de Ruppach hat ihn in der Friedhofskapelle mit einer Gedenktafel geehrt (Unser Bild).

Nicht vergessen werden soll in diesem Zusammenhang der aus Gold­hausen stammende, zwei Jahre ältere Pallottinerpater und spätere Novizenmeister Josef Friedrich, der im gleichen Jahr zum Priester ge­weiht wurde und ebenso wegen seines Glaubens in ein Konzentra­tionslager eingeliefert worden war.

KIRCHLICHE NACHRICHTEN

Kath. Pfarrkirche St. Johannes d.T.

Samstag, 29.8.

19.30 Uhr 4-Wochen Amt für Andreas Stendebach Sonntag, 30.8.

10.30 Uhr Jahramt für Luise Luss

13.30 Uhr Andacht Montag, 31.8.

19.30 Uhr Jahramt für Johann Wirth IV.

Mittwoch, 2.9.

19.30 Uhr Amtf.d. Lebenden und Vestorbenen des Rosenkranz­vereins

Donnerstag, 3.9.

9.00 Uhr Krankenkommunion 17.00 Uhr Betstunde f.d. Priester

19.30 Uhr Herz-Jesu-Amt .f.d. Lebenden und Verstorbenen des R osen k ranz vere ins

Samstag, 5.9.

19.30 Uhr Gestiftetes Jahramt für Johann Luss Sonntag, 6.9.

10.30 Uhr Amt für Maria Diefenbach

STAHLHOFEN

BEKANNTMACHUNG

D ie Bauarbeiten der Firma Kilian und Söhne Niederelbert sind nun abgeschlossen.

Folgende Arbeiten wurden durchgeführt: Kanalisierung und Wasser­leitung für unsere Friedhofskapelle und unsere Leichenhalle, Kanali­sierung und Wasserleitung der Verlängerung Gartenstraße, Wegebau vom Sportplatz bis zum Schuttabladeplatz, Wegebau am Stein, sowie der Weg an der Festung.

Möchte hiermit die Bürger von Stahlhofen noch einmal daran erinnern, daß wir mit dem Bau der Leichenhalle bereits begonnen haben und bitte dieselben, wer sich am Bau beteiligen will, sich noch bei uns zu melden, da die Einteilung besser vonstatten geht.

gez. Pehl, Bürgermeister

Ärztlicher Sonntagsdienst Stahlhofen Welschneudorf

Dr. med. Wächter, Welschneudorf

WIR GRATULIEREN

Herr Franz Ferdinand, Gartenstraße, wurde 74 Jahre alt Herr Karl Trees, Kirchstraße, wurde 83 Jahre alt Herr Kurt Pinder, Kirchstraße wurde 86 Jahre alt Frau Maria Diel, geb. Stumm wurde 70 Jahre alt Frau Anna Maria Wilhelmi wurde 79 Jahre alt Frau Margarete Pehl, Gartenstraße wurde 81 Jahre alt