Ausgabe 
9.7.1970
Seite
295
 
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placiert in des Gegners Gehäuse unterbringen.

Dieses 2:1 konnte dann über die Runden gebracht werden, obwohl die Mannschaft der SG. nur noch zehn Spieler auf dem Feld hatte.

Kurz vor dem Siegtor Ereignete sich vor den Augen des Staffelleiters eine unsportliche Szene. Der Li­nienrichter versetzte G. Gerz einen Fußtritt in den verlängerten Rücken, dieser revanchierte sich mit ei­nem Wurf des Balles an des Treters Kopf. Letzteres nahm der Schiri wahr, und Gerz mußte vorzeitig das Spielfeld verlassen.

Die gesamte Mannschaft der SG. mit R. Nebgen als Stütze in der Abwehr gab alles und trägt den Titel des Kreismeisters zu Recht.

Hierzu recht herzlichen Gluck.wünsch.

Hier die Mannschaftsaufstellung:

Müller G.

Müller Ge. Ortseifen Paulus Nebgen R. Paulus Gerz G. Piroth Adler W. Görg R. Merfels

Auswechselspieler: Normann Kl., Heibel G.

Die erste Mannschaft der SG. spielte am Samstag 4.7.70 in Möllingen anläßlich der Kirmes. Sie konnte die Begegnung mit 3:2 für sich entscheiden.

JUGEND-TURNIER IN DERNBACH

Auf einem Jugend Turnier in Dernbach erreichte die A-Jugend unter bekannt starken Jugendmann­schaften den beachtlichen zweiten Platz hinter der A-Jugend von KOblenz-Moselweiß.

VORSCHAU AUF DAS NÄCHSTE WOCHENENDE

Kirmessamstag in Horressen:

15.30 Uhr Horressen - Mülheim /Ruhr 17.15 Uhr Alte Herren Horressen - Alte Herren E Igendorf

STEUERN UND ABGABEN

Trotz der allgemein bekannten Zahlungsbedingungen der Gemeinde, die auch für jeden auf dem Anforder­ungszettel der Gemeinde aufgedruckt sind, bin ich leider wieder gezwungen , auf die Fälligkeitsdaten aufmerksam zu machen. Ich muß darum bitten, uns kostenpflichtige Mahnungen zu ersparen, die beiden Seiten nur Ärger bringen. Ich bitte außerdem bei den Einzahlungen oder Überweisungen auch daran zu denken, daß wir seit dem 1.4.1970 die Müllabfuhr eingesetzt haben und in diesem Jahr noch folgende Gebühren erbringen müssen:

für das 50 Liter-Gefäß DM 18,- und für das 35 Liter-Gefäß DM 15,30.

Letztlich muß auch die Gemeinde den Unternehmer bezahlen. Bei dieser Gelegenheit empfehle ich, von der Möglichkeit der Überweisung Gebrauch zu machen Konto Nr. 23 - Kreissparkasse in Montabaur Konto Nr. 803 055 505 - Nass. Sparkasse in Mon­tabaur.

SCHULWEG

Mit viel Mühen hat die Gemeinde in Verbindung mit dem Kreisschulamt mit der Schule und mit der Ver­kehrsabteilung des Landratsamtes einen Schulweg festlegen und beschildern lassen. Die Praxis zeigt jedoch an Hand der vielen Beschwerden, daß die Kinder sich nicht daran halten, sondern den Weg durch die Gärten benutzen und dabei im Vorbeige­hen erhebliche Sachschäden anrichten. Das ist nicht Sinn der Sache. Das Übel kann aber auch nicht abge­stellt werden, wenn die Schulleitung allein die Kin­der ermahnt. Dabei müssen die Eltern mitwirken.lch erwarte daher die Unterstützung der Erwachsenen. Die Schadensregelungen müssen wir in j eden Falle in die Zuständigkeit der Erziehungsberechtigten ver­weisen.

Am vergangenen Mittwoch hat der Gemeinderat von Eigendorf in seiner Sitzung verschiedene Grund­stücksangelegenheiten durchgesprochen. Auch über den Erlaß einer Satzung zur Erhebung von Ausbau­beiträgen wurde beraten und beschlossen. Nach auf­sichtsbehördlicher Genehmigung wird der Wortlaut im Nachrichtenblatt veröffentlicht.

Der Gemeinderat befaßte sich u.a. auch mit den Problemen unseres Saales, der alten Schule und Kam zu dem Entschluß! eine Aufsichtsperson zu ^stimmen. Seit Einweihung des Gemeindesaales ver­sieht Herr Herbert Gerz bereits dieses Amt und wur­de daher an diesem Abend offiziell bestätigt. Wenn er also in Zukunft irgendwelche Weisungen erteilt.

so geschieht dies im Einvernehmen mit dem Ge­meinderat.

Der Gemeinderat wurde von mir auch über den An­trag der Interessengemeinschaft Eigendorf unter­richtet, der von 112 wahlberechtigten Personen unterzeichnet ist. Selbstverständlich stimmt die Vertretung dem Antrag zu, in der Öffentlichkeit über die anstehenden Dinge der Verwaltungsreform - sprich Gemeindezusammenschluß zu gegebener Zeit zu sprechen und die Möglichkeit zur Diskussion zu geben. Es erscheint jedoch im Augenblick nicht diskutabel zu sein, da zur Zeit weder ein Angebot, noch eine Forderung vorliegt. Vielleicht dazu ein Wort mehr. Die Zeit fordert kritische Prüfung der anstehenden und auch angeschnittenen Probleme. Wenn die Vertretung gezielt auf die Terminsetzung sich zu der Verbandsgemeinde primär entschlossen hat, so schließt dies nicht aus, sich noch eingehender mit den Stadtumlandproblemen zu beschäftigen, die sich in jedem Falle auf uns in Zukunft auswirken werden. So führten wir am 22.4.1970 mit den Ver­tretern der Stadtverwaltung IVfontabaur ein reio informatives und unverbindliches Gespräch, damit sowohl die Stadt Montabaur einen Einblick in die Interessensphäre der Gemeinde erhält und wir um­gekehrt in die Gedanken der Stadtväter. Eins steht fest, daß wir als Vorort von Montabaur im Interesse unseres Dorfes Koordinierungsgespräche führen müs­sen. Zum Beispiel steht aufgrund des Raumordnungs­planes eine gezielte Forderung der Bezirksregierung im Raum, die Bauleitplanung - Flächennutzungsplä­ne - zu überholen und mit dem Nachbarbereich ab­zustimmen. Hierbei gibt es nur noch eine Unterhal­tung über das "wie , damit aus diesen Forderungen keine finanzielle Belastung erwächst. Ein anderes Beispiel ist die Koordinierung in der Abwasserfrage die aufgrund unserer territorialen Lage nur über ei­nen größeren Verband zu lösen ist und zwar über ei­nen Anschluß an die Gesamtkläranlage Montabaur. Deshalb sind wir z.Zt. dabei, gemeinsam mit der Aufsichtsbehörde, mit dem Wasserwirtschaftsamt, mit den Dörfern Dernbach, Eschelbach und Staudt und mit Fachleuten (Spezialingenieure) einen Ver­trag zu erarbeiten. Wir können einfach eine Eigen­ständigkeit nicht erzwingen, weil die finanziellen Lasten von unserem Dorf nicht aufgebracht werden können - sowohl die Erstehungs- als auch die Unter­haltungskosten - und weil dieser Verband auf höch­ster Ebene eingeplant ist und nur in dieser Durch­führung wir in den Genuß von Zuschüssen kom­men. Dies ist ein reines Rechenexempel.

DIE KIRMESJUNGEN VON ELGENDORF SPIELTEN FUSSBALL

Am 4.7.1970 standen sich bei sehr schönem Wetter, zum zweitenmale die Kirmesjahrgänge 1951-52 und 53-54 gegenüber. Das Vorspiel endete 6:3 für die jüngere Mannschaft. Heute natürlich wollte der ältere Jahrgang Revanche nehmen.

Wie zu erwarten, spielten die älteren Jungs anfangs groß auf. So hatte J. Dohrmann schon in der 7. Min­eine Riesenchance, die er kaltblütig verwandelte.

Der jüngere Jahrgang kam in der ersten Halbzeit nur gelegentlich aus der eigenen Hälfte heraus. Wagten sie jedoch einmal eine Konteratacke, so waren gleich drei , vier ältere Jungs da, die den Angriff zunichte machten. Doch kurz vor der Halbzeit fiel der Aus­gleich , aus dem Gedränge schoß der linke Läufer E. Schmidt zum 1:1: damit ging man auch dann schließlich in die Halbzeit.

In der ersten Hälfte der zweiten Halbzeit zeigte sich der ältere Jahrgang zwar spiel bestimmend, konnte jedoch aus keiner der zahlreichen Torchan­cen Kapital schlagen. Durch einen Alleingang des älteren Spielers J. Dohrmann fiel jedoch noch das 2:1 für den alteren Jahrgang. Mußte man zuvor die bravourösen Leistungen der Abwehr bescheinigen, so sah sie bei diesem Tor jedocf schlecht *JS. Kurz vor Schluß warf der jüngere Jahrgang noch einmal alles nach vome. Zehn Minuten vor Schluß konnte der Mittelstürmer H. Schmidt doch noch durch ein Kopfballtor ausgleichen. Doch bei diesem Tor, verletzte sich der Torwart Schopp , das auch nach einem bösen Foul aussah. Nun fing das Spiel hart zu werden. Aber der unparteiische Schiedsrichter W. Winkenbach behielt das Spiel gut in der Hand.

Als der SchlußpfHf kam stand es 2:2 , und es war kein Sieger ermittelt worden. So mußte man das Spiel 2 x 15 Minuten verlängern. Aber schon nach wenigen Minuten merkte man das auf beiden Sei­ten die Kraft»nachließen. Durch ein schönes Zu-

RUND UM MONTABAUR 19/28/70/11

sammenspiel von E. Herbst, J. Höber und J. Dohr­mann kam der ältere Jahrgang durch ein Tor von P. Heil zum 3:2. Nun lief alles gelaufen zu sein für den älteren Jahrgang.

Plötzlich bäumten sich die Jüngeren noch einmal auf und durch einen Freistoß konnte A.Herbst auf 3:3 wiederbusgleichen. Durch 2 Konterzüge konnte R. Fein innerhalb von 3 Minuten auf 5:3 für den jüngeren Jahrgang erhöhen. Nun warf der ältere Jahrgang noch einmal alles nach vome und 2 Minuten vor Schluß konnte K.Müller, durch eine schöne Vorlage von J.Dohrmann der heute gute Leistungen zeigte, auf 5:4 verkürzen. Nun machte der jüngere Jahrgang dicht, und bald kam der Schluß­pfiff. Wieder gewannen die jüngeren Jungs, diesmal aber knapp, aber der Sieg war verdient.

Abends wurde noch 1 Fäßchen Bier (50 Ltr.) auf den Verlierer getrunken. Man schloß sehr zufrie­den den Abend und man machte schon wieder ein Revanchespiel aus, das diesmal der ältere Jahrgang gern gewinnen möchte.

RUPPACH - GOLDHAUSEN

Kirchen chrfchten

Kath. Pfarrgemeinde Ruppach-Goldhausen

GOTTESDIENSTORDNUNG

SAMSTAG, 11.7.:

19.30 Uhr Samstagabendmesse als Sonntagsmesse

4-Wochenamt für Herbert Hohaus SONNTAG, 1Z7.:

10.30 Uhr Amt für Eheleute Johann Münz und

verstorbene Angehörige MONTAG, 13.7.:

19.30 Uhr Amt für Anna Linden und verst. Ange­

hörige

MITTWOCH, 15.7.:

19.30 Uhr in Goldhausen: Amt für Katharina Quirmbach geb. Neuroth DONNERSTAG, 16.7.:

19.30 Uhr Jahramt für Cyrillus Leinz und verst. Vater

SAMSTAG, 18.7.:

19.30 Uhr Samstagabendmesse als Sonntagsmesse

Amt für Christian Wirth SONNTAG, 19.7.:

10.30 Uhr 1. Jahramt für Katharina Henkes

Stahlhofen

Kurve wird ausgebaut

ln der Brunnenstraße war im vergangenen Jahr in Höhe des Brunnens an der Kurve ein die Sicht behinderndes älteres Haus abgerissen worden.

Nun wird der scharfe Straßenknick gebrochen und die Kurve ausgebaut

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URSULA BATHELT Montabaur, Mons-Tabor-Str. 40 TELEFON: 02602/5557