Ausgabe 
2.7.1970
Seite
280
 
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RUND UM MONTABAUR 18/27/70/12

(Mit Hübingen verbunden:

Blechwarenfabrik Kaiser besteht 50 Jahre

Seit einiger Zelt Ist das Ehepaar Son­dermann mit Hüblngen eng verbunden. Hier bat man sich den Ponyhof Sonderlund er­baut und ein Wohnhaus. Im vergangenen Jahr war Karl Sondermann Schirmherr beim Jubiläumsfest des MGV "Frohsinn" Hübin­gen.

Nun besteht Herr Sondermanns Firma 50 Jahre. Wir bringen daher ein kleines Fir­menporträt, das den Nassauer Nachrich­ten entnommen ist:

Wer KAISER sagt, denkt sofort an duf­tenden Kuchen, süsse Köstlichkeiten und an Backformen, in denen sie entstehen. Er denkt aber auch an die tägliche Kleinar­beit in der Küche und an die Geräte, die dazu seit eh und je notwendig sind. KAISER ein Name mit Klang, nicht nur in Sinnver­bindung mit mächtigen Kaisern, die Zepter und Krone tragen. KAISER trägt eine Kro­ne besonderer Art. Sie wurde von vielen hunderttausend, Ja Millionen zufriedenen Be­nutzern der Firmenerzeugnisse verliehen.

Seit 1954 produziert KAISER in Nassau. Oberhalb des Städtchens, nahe der Lahn im Talgrund des Hollerich, zwischen bewalde­ten Berghängen, also mitten im Grünen, bezog das Werk nach Übersledlung aus Wit­ten/Ruhr eine ehemalige Getreidehalle der deutschen Wehrmacht, baute diese mehr und mehr aus und schuf modernste Produktions­stätten. Zweigbetriebe entstanden: 1960 das IMPERATOR-Werk bei Mailand und 1967 KAISER-Diez, da die Ausdehnungsmöglich­keiten in Nassau bisher am Grundstücks­erwerb scheiterten. Die Diezer Niederlas­sung inmitten des städtischen Industriege­ländes hat Zukunft: dort arbeitet eine 30- köpfige Belegschaft, die ständig wächst. Die Gründung der italienischen Produktionsstät­te (Kaiser = Imperator) war im Zeichen der EWG geradezu notwendig geworden. Neben Backformen aller Art und Grössen, Reiben, Radschneeschlägern usw. wird neuerdings in Italien ein kleines, praktisches, zusam­menlegbares Camping- und Gartengrillge­rät in verschiedenen Farben produziert,

KAISER exportiert übrigens schon lange in grossem Ausmass. Die USA stehen hier an erster Stelle. Hauptsächlich wird das Zweigwerk in Diez in den USA-Export ein­geschaltet. Es entstehen dort Spezialback­formen für Bäckereien und Konditoreien in erheblichen Stückzahlen. Der Versand erfolgt durch Container auf Bahn und Schiff. Was heute als festgefügtes Werk mit den besten internationalen Verbindungen steht, hat natürlich einmal klein angefangen. Der reine Familienbetrieb konnte sich aber nur durch Fleiss, Zählg- und Zielstre­bigkeit der Eigentümer zu einer solchen Blüte entfalten. Der Gründer Wilhelm Fer­dinand Kaiser eröffnete im Mai, 1920 in Beierfeld im Erzgebirge eine Blechwarenfa­brik. Schon nach kurzer Zeit verarbeitete er eine stattliche Menge Weissblech zu Backformen, Reiben und Hobeln, Artikel, die keinem Wandel unterworfen waren und auch noch im Jahre 2 000 gebraucht wer­den. Bereits in der wirtschaftlich armen Zeit der zwanziger Jahre kurbelte W.F. Kaiser den Export an und erzielte erstaun­liche Ergebnisse. Der Zusammenbruch 1945 brachte den Gründer um den Erfolg seines Lebenswerkes. Um bessere Bedingungen zu finden, siedelten seine Töchter nach West­deutschland über. Er selbst blieb in der alten Heimat. Über den neuen Anfang in Witten schrieb 1949 die "Westdeutsche Allge­

meine Zeitung": "Erzgebirgler baut mit drei Koffern eine Fabrik auf". So war es tat­sächlich. Aus dem Nichts entstand ein eif­rig produzierendes Werk.

Kunden und Lieferanten, Freunde und Bekannte, Behörden- und Firmenvertreter, insgesamt 400 Personen, hatte das Ehe­paar Sondermann in die Nassauer Stadt­halle eingeladen, wo ein festliches Pro­gramm abrollte.

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Neue Bushaltestelle

Die bisherige Bushaltestelle der Linie nach Laurenburg befand sich an de r Einmündung der Bergstrasse. Weil diese Stelle aber für die Ein- und Aussteigenden zu gefährlich war, wurde die Haltestelle nun an das Ge­meindehaus verlegt.

Kath. Pfarrgemeinde Holler

GOTTESDIENSTORDNUNG VOM 4.7.70- 11.7.1970

SAMSTAG, 4.7.70 (Fest d. Hl. Ulrich)

7.00 Uhr, 2 . Seelenamt für Josef Groß 17.00 Uhr, Beichtgelegenheit; Rosenkranz 18.45 Uhr, 2. Seelenamt für Katharina Herrmann

SONNTAG, 5.7.70 (7. Sonntag n. Pfingsten)

- Keine Frühmesse -

9.30 Uhr, Hochamt

14.00 Uhr, Andacht

- Kollekte für den Deutschen Katholikentag in T rier -

MONTAG, 6.7.70 (Fest des Hl. Goar)

7.00 Uhr, Hl. Messe für Peter Schwickert u. verst. Angehörige

DIENSTAG, 7.7.70

(Fest der Hl. Cyrill und Methodius)

7.00 Uhr, Amt für Eheleute Peter Sanner

MITTWOCH, 8.7.70

19.30 Uhr, Hl. Messe für eine Schwerkranke

DONNERSTAG, 9.7.70 7.00 Uhr, Amt für verst. Hermann Roeder

FREITAG, 10.7.70

- Schulgottesdienst -

8.00 Uhr, Hl. Messe für eine Verstorbene

19.30 Uhr, Beichtgelegenheit

SAMSTAG, 11.7.70 (Mariensamstag)

7.00 Uhr, Amt für Peter Labonte I 15.00 Uhr, Kinderbeichte 17.00 Uhr, Rosenkranz; Beichtgelegenheit 19.00 Uhr, Amt für Maria Becher

RUPPACH - GOLDHAUSEN

Zuschuß bewilligt

Für den Ausbau der Wasserversorgungs­anlage durch den Wasserzweckverband Gold­hausen/Ruppach-Heiligenroth-Gros sholbach hat das Ministerium für Landwirtschaft, Weinbau und Forsten einen Zuschuss von 83 000 DM bewilligt.

Sieger im Dorfwettbewerb

Bei den Gemeinden über 1 000 Einwoh­nern hat Ruppach-Goldhausen unter 9 Mitbewerbern als schönstes Dorf im Unter­westerwaldkreis gesiegt. Zu diesem her­vorragenden Ergebnis werden ausser den Dorfanlagen, den gut geteerten Strassen und Bürgersteigen, auch die Mitarbeit der Be­völkerung beigetragen haben. Häuser und Vorgärten sind allgemein vorbildlich.

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Qiachrlchton

Kath. Pfarrgemeinde Ruppach-Goldhausen

GOTTESDIENSTORDNUNG KATH. PFARR- KIRCHE ST. JOHANNES D. T. IN RUPPACH GOLDHAUSEN

SAMSTAG, 4.7.70

19.30 Uhr, Samstagabendmesse als Sonn­

tagsmesse: 8 Tage-Amt für Karl Boddenberg

SONNTAG, 5.7.70

10.30 Uhr, Amt für die Verstorbenen der

Familie Alois Kurtenacker

MONTAG, 6.7.70

19.30 Uhr, Amt für die Lebenden und

Verstorbenen der Familie Philipp Sabel

MITTWOCH, 8.7.70

19.30 Uhr, in Goldhausen: Amt für die Verstorbenen der Familie Philipp Eichmann

DONNERSTAG, 9.7.70

19.30 Uhr, Jahramt für Franziska Girmann

SAMSTAG, 11.7.70

19.30 Uhr, Samstagabendmesse als Sonn­

tagsmesse: 4-Wochen-Amt für Herbert Hohaus

SONNTAG. 12.7.70

10.30 Uhr, Amt für Eheleute Johann Münz

und verstorbene Angehörige

9tahlM*n

KATHOLISCHE

PFARRGEMEINDE

STAHLHOFEN

SONNTAG, 5.7.70 (7. Sonntag n. Pfingsten)

7.30 Uhr, Frühmesse als Amt für Ehe­leute Anton Diel und verstor­bene Kinder

10.00 Uhr, Hochamt als Jahramt für Anna j Maria Diel, geb. Merzig 14.00 Uhr, Andacht des Rosenkranzver­

eins

MONTAG und DIENSTAG keine hl. Messe! MITTWOCH, 8.7.70

18.30 Uhr, 30-Tage-Amt für Frau Fran­

ziska Stendebach, geb. Jung

DONNERSTAG. 9.7.70

7.30 Uhr, Hl. Messe für Johann Peter Schalz und Eltern

FREITAG, 10.7.70

7.30 Uhr, Hl. Messa für verstorbene Ehe­

leute Johann Diel und gefal­lene Söhne

19.30 Uhr, Amt in Ettersdorf

SAMSTAG, 11.7.70

7.30 Uhr, Hl. Messe für Wilhelm Epstein

16.00 Uhr, Beichte

NÄCHSTEN SONNTAG, 1Z7.70

7.30 Uhr, Frühmesse

10.00 Uhr, Hochamt

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für Nachrichtenblatt "RUND UM MONTABAUR"

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