«•Litt
UNFALLFLUCHT
pkw-Fahrer hatte sein Fahrzeug in Holler zum Parken abgestellt. Als er zu seinem Fahrzeug zurückkam, mußte er feststellen, daß dies von einem anderen Pkw beschädigt worden war. Der Schädiger beging Unfallflucht, konnte jedoch anhand von Zeugenaussagen ermittelt werden.
"Schreibmaschine zu verkaufen,
desgleichen Sessel, sehr bequem !" Weshalb denn selbst nach Käufern lau-
fen ? RUND UM MONTABAUR löst Ihr Problem I
HORBACH
50 JAHRE SPVGG. HORBACH
Großes Programm mit Kommersabend und Sportveranstaltungen
An diesem Wochenende wird die Sportvereinigung Horbach ihr 5Qjähriges Vereinsjubiläum begehen können. Ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm wird viele Besucher anlocken. Samstag
Mit einem Jigendspiel wird um 13.30 Uhr das Programm eingeleitet. Eine Stunde später spielt Horbach II gegen DJK Elbingen/Hahn. Um 16.30 Uhr wird dann Horbach I gegen den Düsseldorfer Sportclub Alemannia 08 e.V. an- treten.
Gegen 19.30 Uhr führt der Festzug vom Vereinslokal zum Festzelt Dabei wird die Musikkapelle des Musikvereins Wirges spielen. Nun kann der Festkommers beginnen. Neben dem Wirgeser Musikverein werden die Männergesangvereine aus Horbach, Gackenbach und Hubingen singen. Eine besondere Attraktion
werden jedoch die Vorführungen des Kunst- Radfahrervereins 1912 Elz e.V. darstellen. Dabei werden Kurt Hunsänger, zweifacher Jugend- und Europameister und Maria Müller, die Hes- senmeisterin, ihre Fahrkünste zeigen.
Sonntag
Nach dem Festgottesdienst (9.30 Uhr) beginnen um 10.30 Uhr die FußbaiIturniere. Es spielen der SV Obereihert der SV Melsbach, TuS Ahrbach (Ruppach-Goldhausen und Hei- ligenroth) und die Gelbachtaler Sportfreunde aus Stahlhofen.
Um 15 Uhr wird das Spiel zwischen der Auswahl mannschaft und dem SC Wirges angepfiffen.
Ab 18.50 Uhr wird zum Teil in Farbe das Fußball-Weltmeisterschafts-Endspiel im Festzelt übertragen. Anschließend werden „Die Vagabunden" zum Tanz aufspielen.
Ein lebendes Gerippe
so könnte die Überschrift zu diesem Bild heissen. Die alte Fachwerkscheune steht nur noch als Gerippe da. I nzwischen ist sie ganz abgerissen worden. Die Hörbacher Jugend aber ließ es sich nicht nehmen, die Fachwerkfächer lebendig werden zu lassen.
jur-mc.
k ■,
n «- f jgg»
~ rAHr ääk
• ■/Jt
RUPPACH - GOLDHAUSEN
Reifeprüfung abgelegt
Haimund Wirth aus Ruppach hat am Staatlichen Aufbaugymnasium in Montabaur sein Abitur gemacht
Wir gratulierenl
i)orress«n
6lgendorf
AMTLICHE BEKANNTMACHUNGEN
Die Hessen-Nassauische landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft weist letztmalig darauf hin, dass die nach dem Stichtag 1. Juli 19C9 eingetretenen oder gemeldeten Betriebsänderungen für die jetzt zu erhebenden Beiträge keine Bedeutung mehr haben, sondern sich erst auf die im Frühjahr 1971 fälligen Beiträge 1970-auswlr- ken.
Alle eingetretenen Änderungen nach dem o.g. Stichtag müssen in Sammeländerungslisten erfasst werden und von der Gemeindebehörde nach dem 1. Juli 1970 der o.g. Berufsgenossenschat gemeldet werden. Es können zwar auch Einzelmeldungen vor dem Stichtag ai>gegeben werden. Diese alter müssen auf den speziell dafür vorgesehenen V« —Irucken eingereicht werden, die wiederum nicht vorrätig sind sondern in jedem Einzelfall von der Genossenschaft angefordert werden müssen. Der einfachere und bequemere Weg ist auf jeden Fall die Eintragung in die Sammeländerungsliste.
Die Genossenschaft weist auch nochmals darauf hin, dass bei einseinen Unternehmern ein nicht unerheblicher Teil der früheren Landwirtschaftlichen Grundstük- ke als unkultiviert usw. eingetragen worden ist. Sobald solche Flächen wieder
RUNO UM MONTABAUR Nr. 1S/26F70» landwirtschaftlich genutzt werden, sind diese Zugänge zu melden.
Für die Beltragserhebung der Hessen- Nassaulschen landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft läuft ln Kürze die Zahlungsfrist ab. Die Berufsgenossenschaft in Kassel bittet hiermit ihre Mitglieder, die in den Beitragsbescheiden festgesetzten Zahlungstermine genau zu beachten. Pünktliche Zahlung der fälligen Beltragsforde- rungen ersparen der Genossenschaft Verwaltungsarbeit und den Mitgliedern kosten- pHchtige Mahnungen.
gez.: Merz Bürgermeister
Vcrbandsgememde oder Emheto- gemeinde ?
In der Presse sind in letzter Zelt wiederholt Artikel veröffentlicht worden, die sich mit den ab 1.1.1972 zu bildenden Verbandsgemeinden beschäftigen. In einer der letzten Ausgaben der Westerwälder Zeitung ist in einer kurzen Notiz erstmals das Thema Eingemeindung - hier speziell nach Montabaur - angeschnitten worden. Es war von Protest gegen einen solchen Schritt und von der Bildung einer Interessengemeinschaft der "Eingemeindungsgegner" die Rede. Zwischen den Zeilen wurde sogar das alleinige Entscheidungsrecht der Gemeindevertretung über einen solchen Schritt bestritten.
Da es den Verfechtern der Verbandsgemeinde offensichtlich weniger darauf ankommt, mit sachlichen Argumenten das Für und Wider einer Eingemeindung zu diskutieren, als vielmehr Emotionen zu wecken, sehe ich mich veranlasst, die Problematik dieses Themas einmal näher zu beleuchten.
I?h stelle zunächst fest, dass die Entscheidung Uber Gebletsveränderangeu, Veränderungen von Gemelndegrensen usw. nach der Gemelndeordnung einzig und allein der demokratisch gewählten Vertretung der Bürgerschaft der Gemeinde zu- steht. Unter dieses Aufgabengebiet fällt auch der Anschluss an ein grösseres Gemeinwesen.
Die Frage, für welche der beiden Möglichkeiten sich eine Gemeinde entscheiden soll (Verbandsgemeinde oder Eingemeindung = Einheitsgemeinde = Grossgemeinde = Mehrortsgemeinde) kann nicht allgemein beantwortet werden. Die Entscheidung hängt von vielen Faktoren ab, die es bei der Abwägung der Vor- und Nachteile zu berücksichtigen gilt und die sich für jede Gemeinde anders stellt.
Der Gesetzgeber muss sich m.E. bei seinem Entschluss, die Verbands gemeinde in Rheinland-Pfalz notfalls mit gesetzgeberischen Mitteln einzuführen, darüber im klaren gewesen sein, dass die Verbandsgemeinde nur eine Vorstufe zur Grossgemeinde sein kann, wie sie zur Zeit im Nachbarland Nordrhetn-Westfalen eingeführt wird. Sie soll zweifelsohne t>esonders im Bereich der ehemals nassanl- schen Selbstverwaltung des Fretherrn von Stein den Übergang zur Grossgemeinde erleichtern, die Bevölkerung langsam aber zielbewusst zum Denken, Fühlen und Handeln in grösseren Dimensionen hinführen.
Was bringt nun dieses "Provisorium" Verbandsgemeinde?
Neben der Übernahme der Verwaltungsaufgaben und der Auftrags angelege nheiten

