hoben werden. Gleichzeitig wurde jedoch die Einleitung des Umlegungsverfahrens nach § 45 Abs.
2 BBauG erneut beschlossen.
Bas Katasteramt Montabaur ist hiervon unterrichtet Es wurde eine zügige Bearbeitung zugesichert Kenner der Materie wissen jedoch, daß das Verfahren in diesem Jahr wohl nicht mehr abgeschlossen werden kann.
2 ) Der Investitionsplan sieht im einzelnen wie folgt aus:
I. Kurzfristige Investitionen (Durchführung bis zum 31.12. 1972):
a) Fertigstellung des Schul,weges;
b) Renovierung der Kirchstraße vom Anwesen Bach bis Kleinjohann;
c) Fertigstellung der Erschließungsanlagen (Strassen und Hausanschlüsse) in den Plangebieten Fa- renau / Weiherchen u. Farenau / Acker Mittelwald;
d) Anlage von Bürgersteigen in der Koblenzer Strasse bis zum Ortsausgang beiderseitig u. Fußweg
zum Friedhof einseitig sowie Parkstreifen vor dem Friedhof (nach Verlegung eines Kanals zur Ableitung des Oberf lächenwassers). Anlage von Bürgersteigen in der Hauptstrasse in Richtung Ortsausgang Montabaur;
e) Abschluß des Umlegungsverfahrens in den Plarv- gebieten Saubitz/Wurstwiese und Hirtengarten/Auf der Haide;
f) Auf Planung des Gebietes Farenau/Hemchen/ Weiherchen/Kirchenbitz u. Meckelhof;
g) Umbau des ehemaligen Kindergartens im Rathaus zum Gemeinschaftsraum;
II. Mittelfristige Investitionen (Durchführung bis zum 31.12. 1974):
a) Fertigstellung sämtlicher Erschließungsanlagen Inden Plangebieten Saubitz/Wurstwiese, Wurstwiese, Hirtengarten/Auf der Heide, Farenau/ Hemchen; b) Bau einer Mehrzweck ha Ile mit Umkleidekabinen;
c) Anlage eines Fest- und Parkplatzes;
d) Anlage einer Bushaltestelle;
e) Notwendige Instandsetzungsarbeiten an den Dorf Straßen;
f) Aufplanung Herrenhahn;
III. Langfristige Investitionen:
a) Bau einer Turnhalle auf dem Verbandsschulgelände;
b) Fertigstellung der Erschließungsanlagen im Herrenhahn;
c) Förderung des Fremdenverkehrs u. Ausbau zum Fremdenverkehrsort mit Anlage von Wanderwegen und einer Parkanlage im Waschbachtal;
Nach Durchführung dieser Pläne ist das Ortsbild von Horressen abgerundet. Die Gemeinde ist dann in der Lage, ihren Bürgern alle notwendigen Einrichtungen und Anlagen zur Verfügung zu stellen und allen Anforderungen der modernen Zeit an ein Gemeinwesen in der Größenordnung von Horressen gerecht zu werden.
Dieses Investitionsprogramm wird auch dem Stadtrat von Montabaur vorgelegt werden. Für den Fall, daß es auch dort Zustimmung findet, sind die größten Hindernisse für einen Zusammenschluß der beiden Gemeinden bereits ausgeräumt Man wird dann lediglich noch über die Formulierungen eines Auseinandersetzungsvertrages, in dem übrigens auch die Förderung des Vereinslebens verankert und garantiert werden müßte, zu reden haben. Gerade auf diesem Gebiet hat die Gemeinde bereits viel getan. Sie wird es auch in Zukunft an einer Unterstützung der örtlichen "Kulturträger" nicht fehlen lassen, wie es der Beschluß zur Gewährung eines Zuschusses von 350.- DM an den Mandolinenclub zur Instrumentenbeschaffung erneut beweist.
Auch den Schülern des 9. Schuljahres, die sich in der Vergangenheit in lobenswerter und uneigennütziger Weise wiederholt bei Haussammlungen zur Verfügung gestellt haben, wurde ein Zuschuß von 200.- DM für eine mehrtägige Schulwanderung bewilligt
Die restlichen Mittel aus der von der Gemeindevertretung im August des vorigen Jahres beschlossenen Kreditaufnahme von 400.000.- DM sollen jetzt abberufen und anschließend sofort wieder zu sehr günstigen Bedingungen festgelegt werden. Für einen Teilbetrag von 29.000.- DM wurde der Verwendungszweck geändert Die Mittel werden jetzt für den Straßenbau verwendet.
•m Zusammenhang mit der Erörterung dieser Fra- 9en sprach der Bürgermeister der Vertretung ein hohes Lob für die Einsicht und den Weitblick aus.
den sie seinerzeit beim Beschluß zur Aufnahme des gemessen an den heutigen Verhältnissen überaus günstigen Darlehns bewiesen haben. Die damalige zutreffende Beurteilung der wirtschaftlichen und kreditpolitischen Entwicklung durch die Vertretung habe sogar den Herren des Bankvorstandes Hochachtung und Respekt abgenötigt.
Im nichtöffentlichen Teil wurden die Aufträge zur Renovierung des Bürgermeisteramtes und der alten Volksschule an die jeweils billigsten Bieter vergeben.
Die Aufträge zur Durchführung der Arbeiten erhielten:
a) Anstreicherarbeiten im Bürgermeisteramt: die Firma Zimmermann in Dernbach;
b) Klempnerarbeiten ah der alten Schule: Firma Josef Meurer, Wirges
c) Dachdeckerarbeiten an der alten Schule: Firma Werner Meurer, Wirges
d) Schlosserarbeiten an der alten Schule: Josef Rommershausen, Horressen
e) Anstreicherarbeiten an der alten Schule: Alfons Ferdinand, Horressen
f) Schreinerarbeiten an der alten Schule: Firma Bode, Dernbach
Abschließend befaßte sich der Rat der Gemeinde mit den Gemeindebauplätzen, nach denen rege Nachfrage auswärtiger Bauinteressenten besteht.
Es wurde jedoch beschlossen, die vorhandenen 5 Bauplätze (im Wiesengrund, in der Parkstraße, in der Berliner Straße und in der Kirchstraße vor dem Anwesen Rost) der Bevölkerung zu Vorzugspreisen anzubieten. Wer am Erwerb eines dieser Plätze, mit deren Bebauung innerhalb von 2 Jahren nach dem Erwerb (»gönnen sein muß, interessiert ist, möge bis spätestens 25. Juni 1970 bei der Gemeindeverwaltung einen entsprechenden Antrag stellen.
Nach Ablauf dieser Frist wird die Gemeinde die Plätze zu Marktpreisen an Ortsfremde veräußern. Anträge, die nach dem 25. Juni 1970 eingehen, können demnach nicht mehr berücksichtigt werden, gez. Merz Bürgermeister
Zuschuss für den Kinderspielplatz
ln der letzten Kreisausschußsitzung wurde dem Verkehrsverein Horressen ein Kreiszuschuß für die Gestaltung und Ausstattung der Anlagen des neuen Kinderspielplatzes zur Verfügung gestellt.
Ausbau des Schullandheimes
Das Schullandheim des Unterwesterwaldkreises "Haus Sonnenhof" im Schwarzwald, das sich eines sehr regen Zuspruchs der Schulen des Unterwesterwaldkreises erfreut, ist in der letzten Kreisausschußsitzung mit weiteren Mitteln bedacht worden, damit die dort anstehenden - wie Arbeiten am Vorplatz und den Auffahrten zum Haus selbst, Kläranlage und der Umbau - und Drainagearbeiten umgehend ausgeführt werden können.
Erhöhung der Mittel für Frostschadenbeseitigung
Für die Frostschädenbeseitigung und den sogenannten Winterdienst wurden weitere 170 000.- DM zur Verfügung gestellt und freigegeben, laut Beschluß der letzten Kreisausschußsitzung.
Darin sind die bereits vom Kreistag bewilligten 100 000.- DM eingeschlossen.
Kirchen cftrfcfiten
Gottesdienstordnung Horressen
3. Sonntag nach Pfingsten ( 7. — 14.6. 1970 ) SAMSTAG: 19.00 Uhr Sonntagsmesse, SONNTAG: 8.30 Uhr Amt f. Josef Normann, Kollekte für d. Bonifatiuswerk MONTAG: 7.00 Uhr Hl. Messe f. Frau Anna Bast 8.00 Uhr Schulmesse (8. Schulj.) f. Verstorbene, best. v. Armenseelenbund
RUND UM MONTABAUR Nr. 13/23/70/13
DIENSTAG: 19.30 Uhr Abendmesse: Amtf. Dorothea u. Joh. Jösch
MITTWOCH: 7.00 Uhr Hl. Messe f. verst Angeh. d. Farn. Hannappel - Sanner DONNERSTAG: 7.00 Uhr Amt f. Verst. d. Farn. Schaaf - Metternich, 16.00 Uhr Meßdienerstunde 19.00 Uhr Rosenkranz i. d. Anliegen d. Kirche, 20.00 Uhr Elternabend f. d. Eltern (auch der früheren ) Kommunionkinder FREITAG: 7.00 Uhr Amt zu Ehren d. Gottesmutter
SAMSTAG: 8.00 Uhr Hl. Messe zu Ehren d. Unbefl. Empfängnis in besonderem Anliegen, 19.00 Uhr Sonntagsmesse
SONNTAG: 8.30 Uhr Amt: 1. Jahramt f. Franz Hahn
ELGENDORF
Gottesdienstordnung Eigendorf
3. Sonntag nach Pfingsten ( 7. — 14.6. 1970 ) SONNTAG: 7.30 Uhr Frühmesse als Gestift Jahramt f. Frl. Marg. Decker u. verst. Eltern, 9.30 Uhr Amt f. Waltraud Haas (B.), Kollekte f. d. Bohifa- tiuswerk
MONTAG: 7.45 Uhr Hl. Messe nach Meinung E.H. (B.), 8.00 Uhr Schulmesse (8. Schj.)
DIENSTAG: 7.45 Uhr Hl. Messe f. Paul Müller u. verst Angeh. (B.)
MITTWOCH: 7.00 Uhr Hl. Messe f. Lebende u. Verstorbene der Farn. Adam Roos DONNERSTAG: 7.45 Uhr Hl. Messe f. gef. Richard Müller und verst. Vater (B.)
FREITAG: 7.45 Uhr Hl. Messe f. Philipp Gerz u. verst. Ahgeh. (B.)
SAMSTAG: 7.45 Uhr Hl. Messe nach Meinung L.G. (B.)
SONNTAG: 7.30 Uhr Frühmesse als Amt f.
Franz GerlacH (B.), 9.30 Urh Amt f. Lebende u. Verstorbene d. Farn. Franz Wolf
FREIWILLIGE FEUERWEHR ELGENDORF
Am nächsten Sonntag, den 7. Juni 1970, findet vormittags um 9.00 Uhr eine Übung der Freiwilligen Feuerwehr statt.
Der Wehrführer bittet um Pünktlichkeit.
Nachwuchs für die Freiw. Feuerwehr
Durch verschiedene Umstände (z. B. Verheiratung und Wohnung auswärts) ist der aktive Stamm der Freiwilligen Feuerwehr stark zurückgegangen.
Ich spreche daher alle Jugendlichen Uber i 18 Jahre an, sich einmal zu überlegen, ob man nicht für den Dienst der Allgemeinheit sich begeistern lassen möchte. Gott sei Dank ist im Dorf selbst noch kein ernsthafter Fall eingetreten, außer daß ein Einsatz bei Hochwasser od. Autobrand erforderlich war. Dennoch ist es eine Beruhigung für das ganze Dorf, eine einsatzfähige und einsatzbereite Feuerwehr zu besitzen. Für die Groß' einsätze sind zwar die Stützpunktwehren anzusprechen. Hier bei uns gilt es, im Anfang eines Notfalles eingreifen zu können, um einen Großeinsatz evtl, zu ersparen. Vielleicht ist der Gedanke der Nächstenhilfe wert, daß man sich für den aktiven Dienst in der Wehr entscheidet.
Bei dieser Gelegenheit möchte ich auch erwähnen, daß unsere Feuerwehr-Truppe in sich ein äußerst gutes Klima verkörpert, wie es in einer ordentlichen Familie sein soll, so daß jeder Aktive sich wohl fühlt. Daher möchten auch die auswärts Verheirateten noch Aktivisten in der Elgendorfer Feuerwehr bleiben.
Ich lade daher alle Jugendlichen ein, sich einmal mit dem Wehrführer, Herrn Walter Schäfer, oder mit seinem Vertreter, Herrn

