Ausgabe 
4.6.1970
Seite
221
 
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hoben werden. Gleichzeitig wurde jedoch die Ein­leitung des Umlegungsverfahrens nach § 45 Abs.

2 BBauG erneut beschlossen.

Bas Katasteramt Montabaur ist hiervon unter­richtet Es wurde eine zügige Bearbeitung zuge­sichert Kenner der Materie wissen jedoch, daß das Verfahren in diesem Jahr wohl nicht mehr ab­geschlossen werden kann.

2 ) Der Investitionsplan sieht im einzelnen wie folgt aus:

I. Kurzfristige Investitionen (Durchführung bis zum 31.12. 1972):

a) Fertigstellung des Schul,weges;

b) Renovierung der Kirchstraße vom Anwesen Bach bis Kleinjohann;

c) Fertigstellung der Erschließungsanlagen (Stras­sen und Hausanschlüsse) in den Plangebieten Fa- renau / Weiherchen u. Farenau / Acker Mittelwald;

d) Anlage von Bürgersteigen in der Koblenzer Stras­se bis zum Ortsausgang beiderseitig u. Fußweg

zum Friedhof einseitig sowie Parkstreifen vor dem Friedhof (nach Verlegung eines Kanals zur Ablei­tung des Oberf lächenwassers). Anlage von Bürger­steigen in der Hauptstrasse in Richtung Ortsaus­gang Montabaur;

e) Abschluß des Umlegungsverfahrens in den Plarv- gebieten Saubitz/Wurstwiese und Hirtengarten/Auf der Haide;

f) Auf Planung des Gebietes Farenau/Hemchen/ Weiherchen/Kirchenbitz u. Meckelhof;

g) Umbau des ehemaligen Kindergartens im Rat­haus zum Gemeinschaftsraum;

II. Mittelfristige Investitionen (Durchführung bis zum 31.12. 1974):

a) Fertigstellung sämtlicher Erschließungsanlagen Inden Plangebieten Saubitz/Wurstwiese, Wurst­wiese, Hirtengarten/Auf der Heide, Farenau/ Hemchen; b) Bau einer Mehrzweck ha Ile mit Um­kleidekabinen;

c) Anlage eines Fest- und Parkplatzes;

d) Anlage einer Bushaltestelle;

e) Notwendige Instandsetzungsarbeiten an den Dorf Straßen;

f) Aufplanung Herrenhahn;

III. Langfristige Investitionen:

a) Bau einer Turnhalle auf dem Verbandsschulge­lände;

b) Fertigstellung der Erschließungsanlagen im Her­renhahn;

c) Förderung des Fremdenverkehrs u. Ausbau zum Fremdenverkehrsort mit Anlage von Wanderwegen und einer Parkanlage im Waschbachtal;

Nach Durchführung dieser Pläne ist das Ortsbild von Horressen abgerundet. Die Gemeinde ist dann in der Lage, ihren Bürgern alle notwendigen Ein­richtungen und Anlagen zur Verfügung zu stellen und allen Anforderungen der modernen Zeit an ein Gemeinwesen in der Größenordnung von Hor­ressen gerecht zu werden.

Dieses Investitionsprogramm wird auch dem Stadt­rat von Montabaur vorgelegt werden. Für den Fall, daß es auch dort Zustimmung findet, sind die größten Hindernisse für einen Zusammenschluß der beiden Gemeinden bereits ausgeräumt Man wird dann lediglich noch über die Formulierungen eines Auseinandersetzungsvertrages, in dem übri­gens auch die Förderung des Vereinslebens veran­kert und garantiert werden müßte, zu reden haben. Gerade auf diesem Gebiet hat die Gemeinde be­reits viel getan. Sie wird es auch in Zukunft an ei­ner Unterstützung der örtlichen "Kulturträger" nicht fehlen lassen, wie es der Beschluß zur Gewäh­rung eines Zuschusses von 350.- DM an den Man­dolinenclub zur Instrumentenbeschaffung erneut beweist.

Auch den Schülern des 9. Schuljahres, die sich in der Vergangenheit in lobenswerter und uneigennüt­ziger Weise wiederholt bei Haussammlungen zur Verfügung gestellt haben, wurde ein Zuschuß von 200.- DM für eine mehrtägige Schulwanderung be­willigt

Die restlichen Mittel aus der von der Gemeindever­tretung im August des vorigen Jahres beschlossenen Kreditaufnahme von 400.000.- DM sollen jetzt ab­berufen und anschließend sofort wieder zu sehr günstigen Bedingungen festgelegt werden. Für ei­nen Teilbetrag von 29.000.- DM wurde der Ver­wendungszweck geändert Die Mittel werden jetzt für den Straßenbau verwendet.

m Zusammenhang mit der Erörterung dieser Fra- 9en sprach der Bürgermeister der Vertretung ein hohes Lob für die Einsicht und den Weitblick aus.

den sie seinerzeit beim Beschluß zur Aufnahme des gemessen an den heutigen Verhältnissen überaus günstigen Darlehns bewiesen haben. Die damalige zutreffende Beurteilung der wirtschaftlichen und kreditpolitischen Entwicklung durch die Vertre­tung habe sogar den Herren des Bankvorstandes Hochachtung und Respekt abgenötigt.

Im nichtöffentlichen Teil wurden die Aufträge zur Renovierung des Bürgermeisteramtes und der alten Volksschule an die jeweils billigsten Bieter verge­ben.

Die Aufträge zur Durchführung der Arbeiten er­hielten:

a) Anstreicherarbeiten im Bürgermeisteramt: die Firma Zimmermann in Dernbach;

b) Klempnerarbeiten ah der alten Schule: Firma Josef Meurer, Wirges

c) Dachdeckerarbeiten an der alten Schule: Firma Werner Meurer, Wirges

d) Schlosserarbeiten an der alten Schule: Josef Rommershausen, Horressen

e) Anstreicherarbeiten an der alten Schule: Alfons Ferdinand, Horressen

f) Schreinerarbeiten an der alten Schule: Firma Bode, Dernbach

Abschließend befaßte sich der Rat der Gemeinde mit den Gemeindebauplätzen, nach denen rege Nachfrage auswärtiger Bauinteressenten besteht.

Es wurde jedoch beschlossen, die vorhandenen 5 Bauplätze (im Wiesengrund, in der Parkstraße, in der Berliner Straße und in der Kirchstraße vor dem Anwesen Rost) der Bevölkerung zu Vorzugspreisen anzubieten. Wer am Erwerb eines dieser Plätze, mit deren Bebauung innerhalb von 2 Jahren nach dem Erwerb (»gönnen sein muß, interessiert ist, möge bis spätestens 25. Juni 1970 bei der Gemeindever­waltung einen entsprechenden Antrag stellen.

Nach Ablauf dieser Frist wird die Gemeinde die Plätze zu Marktpreisen an Ortsfremde veräußern. Anträge, die nach dem 25. Juni 1970 eingehen, kön­nen demnach nicht mehr berücksichtigt werden, gez. Merz Bürgermeister

Zuschuss für den Kinderspielplatz

ln der letzten Kreisausschußsitzung wurde dem Verkehrsverein Horressen ein Kreiszuschuß für die Gestaltung und Ausstattung der Anlagen des neuen Kinderspielplatzes zur Verfügung gestellt.

Ausbau des Schullandheimes

Das Schullandheim des Unterwesterwaldkreises "Haus Sonnenhof" im Schwarzwald, das sich eines sehr regen Zuspruchs der Schulen des Un­terwesterwaldkreises erfreut, ist in der letzten Kreisausschußsitzung mit weiteren Mitteln be­dacht worden, damit die dort anstehenden - wie Arbeiten am Vorplatz und den Auffahrten zum Haus selbst, Kläranlage und der Umbau - und Drainagearbeiten umgehend ausgeführt werden können.

Erhöhung der Mittel für Frostschadenbe­seitigung

Für die Frostschädenbeseitigung und den soge­nannten Winterdienst wurden weitere 170 000.- DM zur Verfügung gestellt und freigegeben, laut Beschluß der letzten Kreisausschußsitzung.

Darin sind die bereits vom Kreistag bewilligten 100 000.- DM eingeschlossen.

Kirchen cftrfcfiten

Gottesdienstordnung Horressen

3. Sonntag nach Pfingsten ( 7. 14.6. 1970 ) SAMSTAG: 19.00 Uhr Sonntagsmesse, SONNTAG: 8.30 Uhr Amt f. Josef Normann, Kol­lekte für d. Bonifatiuswerk MONTAG: 7.00 Uhr Hl. Messe f. Frau Anna Bast 8.00 Uhr Schulmesse (8. Schulj.) f. Verstorbene, best. v. Armenseelenbund

RUND UM MONTABAUR Nr. 13/23/70/13

DIENSTAG: 19.30 Uhr Abendmesse: Amtf. Doro­thea u. Joh. Jösch

MITTWOCH: 7.00 Uhr Hl. Messe f. verst Angeh. d. Farn. Hannappel - Sanner DONNERSTAG: 7.00 Uhr Amt f. Verst. d. Farn. Schaaf - Metternich, 16.00 Uhr Meßdienerstunde 19.00 Uhr Rosenkranz i. d. Anliegen d. Kirche, 20.00 Uhr Elternabend f. d. Eltern (auch der frü­heren ) Kommunionkinder FREITAG: 7.00 Uhr Amt zu Ehren d. Gottesmut­ter

SAMSTAG: 8.00 Uhr Hl. Messe zu Ehren d. Unbefl. Empfängnis in besonderem Anliegen, 19.00 Uhr Sonntagsmesse

SONNTAG: 8.30 Uhr Amt: 1. Jahramt f. Franz Hahn

ELGENDORF

Gottesdienstordnung Eigendorf

3. Sonntag nach Pfingsten ( 7. 14.6. 1970 ) SONNTAG: 7.30 Uhr Frühmesse als Gestift Jahr­amt f. Frl. Marg. Decker u. verst. Eltern, 9.30 Uhr Amt f. Waltraud Haas (B.), Kollekte f. d. Bohifa- tiuswerk

MONTAG: 7.45 Uhr Hl. Messe nach Meinung E.H. (B.), 8.00 Uhr Schulmesse (8. Schj.)

DIENSTAG: 7.45 Uhr Hl. Messe f. Paul Müller u. verst Angeh. (B.)

MITTWOCH: 7.00 Uhr Hl. Messe f. Lebende u. Verstorbene der Farn. Adam Roos DONNERSTAG: 7.45 Uhr Hl. Messe f. gef. Ri­chard Müller und verst. Vater (B.)

FREITAG: 7.45 Uhr Hl. Messe f. Philipp Gerz u. verst. Ahgeh. (B.)

SAMSTAG: 7.45 Uhr Hl. Messe nach Meinung L.G. (B.)

SONNTAG: 7.30 Uhr Frühmesse als Amt f.

Franz GerlacH (B.), 9.30 Urh Amt f. Lebende u. Verstorbene d. Farn. Franz Wolf

FREIWILLIGE FEUERWEHR ELGENDORF

Am nächsten Sonntag, den 7. Juni 1970, findet vormittags um 9.00 Uhr eine Übung der Freiwilligen Feuerwehr statt.

Der Wehrführer bittet um Pünktlichkeit.

Nachwuchs für die Freiw. Feuerwehr

Durch verschiedene Umstände (z. B. Ver­heiratung und Wohnung auswärts) ist der aktive Stamm der Freiwilligen Feuerwehr stark zurückgegangen.

Ich spreche daher alle Jugendlichen Uber i 18 Jahre an, sich einmal zu überlegen, ob man nicht für den Dienst der Allgemein­heit sich begeistern lassen möchte. Gott sei Dank ist im Dorf selbst noch kein ernsthaf­ter Fall eingetreten, außer daß ein Einsatz bei Hochwasser od. Autobrand erforderlich war. Dennoch ist es eine Beruhigung für das ganze Dorf, eine einsatzfähige und einsatz­bereite Feuerwehr zu besitzen. Für die Groß' einsätze sind zwar die Stützpunktwehren an­zusprechen. Hier bei uns gilt es, im Anfang eines Notfalles eingreifen zu können, um einen Großeinsatz evtl, zu ersparen. Viel­leicht ist der Gedanke der Nächstenhilfe wert, daß man sich für den aktiven Dienst in der Wehr entscheidet.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich auch er­wähnen, daß unsere Feuerwehr-Truppe in sich ein äußerst gutes Klima verkörpert, wie es in einer ordentlichen Familie sein soll, so daß jeder Aktive sich wohl fühlt. Daher möchten auch die auswärts Verheirateten noch Aktivisten in der Elgendorfer Feuer­wehr bleiben.

Ich lade daher alle Jugendlichen ein, sich einmal mit dem Wehrführer, Herrn Walter Schäfer, oder mit seinem Vertreter, Herrn