Ausgabe 
4.6.1970
Seite
217
 
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Oie gesamte Einrichtung ist geeignet für die Besich­tigung der Schulklassen als Erweiterung des Biolo­gieunterrichts und der Erziehungsarbeit.

Wir verweisen auf die Eigenschaft des Schulwaldes im Bezug auf die ethische und charakterliche Er­ziehung, die Ehrfurcht der Kinder vor Schöpfung und Schöpfer, die Naturliebe und Waldgesinnung,

Förderung des sozialen Verständnisses, den Ein­fluss auf die Gemütsbildung, die Anregung für die Freizeitgestaltung, Stärkung des Pflichtbewußt­sein und der Gewissenhaftigkeit und die Schulung der Beobachtungsgabe.

Es ist empfehlenswert, sich diesen heimischen Na­turbereich einmal anzusehen und darin zu wan­dern.

RUND

SPORT

UM MONTABAUR Nr. 13/23/70/9

FIRMUNG

Am Dienstag nach Kirmes hatte Großholbach sei­nen großen Tag. Festlich geschmückt erwartete

die gesamte Bevölkerung seine Eminenz, Weih­bischof Walter Kampe aus Limburg.

Er war eigens gekommen, um das Sakrament der Firmung zu spenden. Alle Bewohner erwarteten

ihn am Ortseingang, um ihn in feierlicher Pro­zession in die Kirche zu geleiten.

HÜBINGEN

Hübingen und seine Landwirtschaft

Immer mehr Bauern wechseln den Beruf ! Über Jahrhunderte hindurch war die Landwirtschaft die einzige Lebensgrundlage der Hübinger. Der Boden war zwar nizht besonders gut, trotzdem reichte es für das Notwendigste.

Seit 1955 verminderte sich die Zahl der Bauern so, daß heute nur noch etwa 4 hauptberufliche Landwirte vorhanden sind. Diese haben sich zum Qrößten Teil auf die Weidewirtschaft spezialisiert. Hier und da findet man auch noch einen Zwerg­betrieb mit vielleicht 1 oder 2 Kühen, die aber nur als Nebenerwerbsquelle und als eigener Milch­lieferant gehalten werden.

Bedenkt man dies alles, so kann man verstehen, daß in Hübingen nur noch 1 Fuhrwerk dieser Art anzutreffen ist.

Am Sonntag, den 7. Juni, um 10.30 Uhr spielt auf dem Rasensportpaltz in GROSSHOLBACH die B- Jugend der Eisbachtaler Sportfreunde um den Titel des Bezirksmeisters.

Gegner ist die Vertretung von Germania Metternich. Die tüchtigen Eisbachtaler Jungen haben in der Lei­stungsklasse Koblenz - Ost mit 4 Punkten Vorsprung die Staffelmeisterschaft errungen und hoffen im Hin- und Rückspiel gegen Metternich ein gutes Er­gebnis zu erreichen.

Zu einem interessanten Vergleichskampf kommt es anschließend um 12.00 Uhr auf dem Sportplatz in Halberscheid zwischen der A 1 - Jugend des Eis­bachtaler Sportfreunde und der A - Jugend von Groß­maischeid.

H ü b i n g e n

Der kleine Ort im Buchfinkenland mit seinen schattigen Wäldern ist ein beliebtes Erholungs­ziel vieler Menschen. Besonders jetzt im Som­mer, wenn die Wiesen grünen und alles blüht, zieht es viele Städter in diese idyllischen Land­schaft. Mit seinen vielen Ruhebänken bietet Hü­bingen müden Spaziergängern einen ruhigen und schattigen Rastplatz. Auch werden ihnen Wan­derwege, von denen man weit über Hübingen hinaus, bei quter Sicht sogar bis zum Feldberg im Taunus sehen kann, angeboten.

Im Dorf sorgen zwei Gasthäuser für feuchte Keh­len und einen vollen Magen. Beabsichtigt man seinen Urlaub oder seine Ferien in Hübingen zu verbringen, so wird es an Fremdenzimmern oder an einem Bungalow im "Familien-Feriendorf" Hübingen sicherlich nicht fehlen.

Der Hübinger Kinderspielplatz soll noch in diesem Sommer mit Spielgeräten ausgestattet werden.

Einen sehr schönen Blick hat man vom Hübinger Buchen-Berg auf Hübingen und das Familienferien­dorf

Windener Straße noch gesperrt

Die im Winter vorübergehend freigegebene Kreisstras­se 4 vom Hübinger Stock nach Winden ist seit einiger Zeit wieder gesperrt. Vom Land und Rhein-Lahn- Kreis sind jedoch alle Voraussetzungen gegeben, das noch nicht ausgebaute kurze Teilstück in diesem Jahr fertigzustellen. Durch die starke Benutzung des bereits ausgebauten ersten Teilstücks ist der Wald­wegabschnitt, der bisher als Verbindung nach Win­den gedient hat, nicht mehr zu befahren. Wer von Hübingen zur Nachbargemeinde Winden will, muß einen Umweg von zehn Kilometern in Kauf nehmen. Auch der Verkehr zum Familienferiendorf und zum Hochwildschutzpark wird erheblich behindert. Lapd- rat Rumetsch hat daher das Straßenbauamt ange­wiesen, unverzüglich die Planung und Ausschrei­bung des letzten Stückes in die Wege zu leiten. Die Straße ist auch bereits abgesteckt. Zur Verbreite­rung und Kurvenbegradigung der bestehenden Kreisstraße müssen teilweise noch sieben bis acht Meter Randstreifen von der Stadt Nassau ange­kauft werden.

Wenn TRACHTENKLEIDER - dann zu BLUM, Deesen, Tel.: 02626/277