Ausgabe 
4.6.1970
Seite
212
 
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RUND UM MONTABAUR Nr. 13/23/70/4

SCHADENSFEUEH BEI DER MÖBEL - VERTRIEBS GMBH

Gegen 13. 40 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr unserer Stadt alarmiert. Sie rückte sofort mit TLF 16, LF 16, Ford mit P 250 und K-Wagen aus.

Ein großes Schadensfeuer war bei der Mö­belvertriebs Gmoti ausgeorochen. Beim Ein­treffen der Wehr an der Brandstelle wurde von dem Geschäftsführer gemeldet, daß das Dachgeschoß vom Feuer ergriffen sei.

Da mit starker Rauchentwicklung zu rech­nen war, rüsteten sich drei Wehrmänner mit schwerem Atemschutzgerät aus, um da­mit zur Brandeimittlung vorzugehen. Hin­ter der Eingangstür zum Lagerraum war eine solche Hitze und Rauchentwicklung, daß sich die Männer nur mit größter Mühe zum Brandherd Vorarbeiten konnten. Mehr­mals mußten die Männer bis zum Treppen­aufgang zurückgenommen werden.

Es half nichts: die Dachfenster mußten ein­geschlagen werden. Erst danach konnte das

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Vierzig Montabaurer werden zu den Feierlichkei­ten der "Jumelage", wie man in Frankreich die Verbrüderung zweier Städte nennt, nach Tonner- re fahren. Einen Zinnteller und ein Gemälde, das Tonnerre zeigt, werden sie als Geschenke zurück-

Feuer mit 3 C-Strahl rohren im Innenangriff bekämpft werden.

In den unteren Etagen lagerten wertvolle Möbel. Eine rasche Räumung war unbedingt erforderlich. Zufällig war der Wehrführer von Eschelbach an der Brandstelle anwesend, und er erklärte sich sofort bereit, seine Wehr zu alarmieren und einzusetzen.

Indes war die Gefahr wesentlich größer,

als man bei Entstehung des Brandes an­nehmen konnte. So hat die Firma Mennin­gen II ein voll belegtes Holzlager, das bis in die unmittelbare Nähe des Brandes reich­te. Und ebenso hat die in nächster Nach­barschaft gelegene Firma Hagelauer dort Heizöl gelagert. Zu allem Ül erfluß war auch noch die Firma Gerhards stark gefähr­det, die Öle und Brennstoffe, sowie Gas­flaschen und Sauerstofflaschen an Lager hatte.

Bei Windänderung bestand außerdem für die angrenzenden Gebäude höchste Gefahr. So wurden kurz entschlossen auch die Weh­ren von Wirges, Baumbach und Ransbach an gefordert.

Alle Wehren haben tatkräftig die Ortswehr unterstützt. So konnte das Feuer unter Kon­trolle gebracht und auf den oberen Lager­raum beschränkt werden. Ein Übergreifen auf die Nachbarhäuser wurde verhindert, Dank der guten Zusammenarbeit aller Wehren. Trotzdem ging es nicht ganz ohne Verletzungen ab, denn ein Feuerwehrmann mußte wegen Verdacht einer Rauchvergif­tung ins Krankenhaus eingeliefert werden. Da wertvolle Möbel und Teppiche ver­brannten und beschädigt wurden, ist der Gesamtschaden unübersehbar und bis jetzt noch nicht im ganzen Umfang festgestellt. Die Brandursache konnte bis zur Stunde nicht geklärt werden.

bringen.

PROGRAMM LIEGT FEST Samstag, 20. Juni:

18.00 -18.30 Uhr: Ankunft der Gäste aus Monta­baur. Umtrunk im Keller des alten Hospitals Mar-

guerite^de-Bourgogne. Abendessen in den Famiii- lien. Freier Abend mit der Möglichkeit, sich eine choreographische Veranstaltung, ein Feuerwerk im Schloß Ancy-Ie Franc oder einen Boxkampf anzusehen.

Sonntag, 21. Juni:

10.00 Uhr: Gottesdienst in der Kirche Notre-Da- me.

11.00 - 11.30 Uhr: Begegnung der Stadtverordne­ten von Montabaur und Tonnerre.

11.30 Uhr: Im Festsaal des Rathauses offizielle Jumelage-Feier. Aushändigung der Urkunde. Be­kräftigung der Jumelage. Austausch von Geschen­ken. Umtrunk der Stadt Tonnerre.

13.00 Uhr: Essen im Keller des alten Hospitals. Nachmittag: Freizeit. Möglichkeit der Teilnahme am Fest in Epineuil. Abendessen in den Familien. 21.00 Uhr: Festabend im großen Saal des alten Hospitals. Es wirken zahlreiche Gruppen aus Ton­nerre mit (Tanz, Chorgesang, Judo usw.)

Montag, 2Z Juni:

Freier Vormittag

Nachmittag: Autoausflug in die Umgebung 20.00 Uhr: Gemeinsames Essen im Zentralhotel

AUS DER MONTABAURER PART­NERSTADT

NEUES_G VMNASI_UM_

Ein neues Gymnasium wurde seiner Bestimmung übergeben. Es wird zur Zeit von 700 Schülern be­sucht. Es enthält u.a. 18 normale und 13 Sonder­klassenräume.

GEDENKTAG8._MAI

Auch in Tonnerre gedachte man in einer Feier des Sieges über Deutschland vom 8. Mai 1945.

KlR^ESJNJ_ONNERRE_

Die katholische Jugend Tonnerres feierte ihre Kir­mes. Volkstänze wurden aufgeführt.

SCHEUNEN A BGEB RANNT

Zweimal innerhalb einer Woche brannten Scheu­nen ab.

MONTABAURER IN TONNE RRE

25 Jungen und Mädchen des Montabaurer Gym­nasiums weilten in Tonnerre. Sie trugen dazu bei, die Freundschaft zwischen beiden Städten zu ver­tiefen.

NEUE ROIKREUZ-HELFER^

29 Personen legten ihre Prüfung als Rotekreuz-Hel- fer ab.

BEILAGENHINWEIS: Unserer heu­tigen Ausgabe liegt eine Beilage der Firma WOLF, Rolladenfabrik, 747 Ebingen, Vertretung: Ransbach, Schul­straße 15, bei.

Wir bitten um deren Beachtung 111

Nachrichtenblatt der Gemeinden "Rund um Montabaur" erscheint donnerstags jeder Woche, Heraus­geber, Druck und Verlag: PRIMO- VERLAGS - (DRUCK, Linus Wit- tich, 5411 Weltersburg, Hauptstr.9, Telefon: 02622 / 4055-56. Postanschrift: 5413 Bendorf/Rh., Postfach 150. Verantwortlich f. d. Inhalt: Helmut Schneider, Höhr - Grenzhausen, In den Baumgärten 10. Tel. 02624 / 7488. LAYOUT: Roswitha Dott, Bendorf - Mülhofen. REDAKTIONSSCHLUSS: dienstags 17.00 Uhr in Montabaur. Anzeigen - Annahmeschluss: dienstags 8.00 Uhr beim Verlag.

Bezugsgeld vierteljährlich DM 3.50 einschl. Zustellgebühr.

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Vierzig fahren nach Tonnerre: vom 20. - 22. Juni wird die Städtepart­nerschaft feierlich bekräftigt