Ausgabe 
28.5.1970
Seite
204
 
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Rund um Montabaur Nr. 13/22/70/12

uL. Daubad?

DAUBACH SANG- UND DIE SONNE STRAHLTE

Festliche Tage zum Jubiläum desMGV. Über 1 0 0 0 Ehrengäste.

sen Grüsse. Er wünschte dem Verein, dass er auch weiterhin zur eigenen Freude und des Dorfes Ehre singen möge. Drei Mit­glieder konnte er für langjährige Mitglied­schaft auszeichnen: Arnold Gilberg sang seit 25 Jahren im Verein, Hermann Vet­ter seit 40 Jahren (unser Bild zeigt das Anstecken der Ehrennadel) und Christian Dietrich seit 50 Jahren. Gleichzeitig er­hielt er einen Ausweis, wonach er berech­tigt ist, allen Veranstaltungen des DSB kostenlos beiwohnen zu können.

Ganz Daubach hatte sich herausgeputzt: Fahnen, Girlanden und Birkengriin ohne Zahl. Ein festlich geschmücktes Dorf empfing die Gäste.

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Landrat Klinkhammer hatte an diesem Abend ein Feuerwehrfest in Riickeroth der Daubacher Veranstaltung vorgezogen und als seinen Vertreter den 2. Kreisdeputierten, Helmut Gerharz aus Arzbach, geschickt. Er überbrachte im Auftrag des Kreises ein Geldgeschenk. Geschenke überbrachten auch Bürgermeister Frink seitens der Gemeinde und Dr. Staudt als Vertreter des "Bruder­vereins", der Blaskapelle des DRK Daubach; Der Vorsitzende des MGV "Frohsinn", Rudi Neuroth, der eingangs mit herzlichen Wor­ten alle Gäste begrüsst hatte und die Jugend zum verstärkten Mitsingen aufgefordert hat­te, konnte nun den noch lebenden Gründungs­mitgliedern eine Ehrenurkunde für fünfzig­jährige Treue überreichen: Paul Klug, Peter Hofmann, Wilhelm Neuroth, Dietrich Christ, Nikolaus Tiewald und Heinrich Neuroth. Bei letzterem (unser Bild) tat er es mit besonders herzlichen Worten, da dieser fast 30 Jahre lang als Vorsitzender des Ver­eins und sein Vorgänger die Geschicke des Vereins geleitet hatte.

TOTENEHRUNG AM EHRENMAL Am Samstag trafen sich MGV und die Be­völkerung um 19.oo Uhr am Ehrenmal. In einer zusammen mit dem Musikverein Ebern- hahn würdig gestalteten Feier gedachte man der verstorbenen Sangesbrüder und legte ihnen zu Ehre einen Kranz nieder.

JUBILÄUMSFEIER IM FESTZELT Menschen ohne Zahl, herbeigeeilt mit Bus­sen, Autos und zu Fuss, strömten vor 20.oo Uhr zum Festzelt, wo um 20.oo Uhr die Jubiläumsfeier begann. Bis auf den letzten Platz war das geräumige Zelt gefüllt. Zwei Kapellen, der Musikverein Ebernhahn und die DRK-Kapelle Daubach, die sich erstaunlich verjüngt und vergrössert hatte, sorgten für flotte Weisen.

Nach dem Deutschen Sängergruss begannen dann die Ehrungen. Peter Ramb, der Bezirks­und Kreisvorsitzende des Deutschen Sänger­bundes, überbrachte mit einer Urkunde des-

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Das Programm lief nun zügig und ohne Stö­rungen ab. Vorsitzender Rudi Neuroth hatte mit dem Festausschuss an alles gedacht. Walter Noll bewährte sich als ein variations­reicher und auch die "hinteren Ränge" zur Ruhe auffordernder Ansager. Nicht nur der MGV Frohsinn unter seinem Dirigenten Theo Wolf, auch alle Gastchöre zeigten dabei ihre guten Leistungen. Gegen 23.3o Uhr waren die Darbietungen beendet. Danach stand die Bühne Jung und Alt zum Tanze offen.

DER FESTZUG AM SONNTAG Am Sonntag verschönerte der MGV mit Lie­dern in der Pfarrkirche zu Stahlhofen das feierliche Hochamt.

Das unerwartet herrliche Wetter lockte dann Daubacher und Gäste von nah und fern auf die Strasse, um am frühen Nachmittag den Fest* zug mitanzusehen, der sich durch das Dort bewegte. In zwei geschmückten Wagen fuhren die Mitbegründer des Vereins, gefolgt von

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