Ausgabe 
28.5.1970
Seite
199
 
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Rund um Montabaur Nr. 13/22/70/7

decker, 4 Schiffer, 10 Schlosser, 37 Schnei­der, 3 Schön- und Blaufärber, 2 Schorn­steinfeger, 63 Schreiner, 128 Schuhmacher, 3 Seifensieder und Lichterzieher, 3 Seiler, 3 Steinhauer, 2 Strumpf- und Kappenweber, 1724 Taglöhner, 2 Tapezierer, 5 Tuchmacher, 14 Tüncher und Weissbinder, 4 Uhrmacher, 29 Wagner, 1 Walkmüller, 103 Wirte, 2 Ziegelbrenner und 17 Zimmerleute.

DIE EINWOHNERZAHLEN DER ORTE In den in unserem Verbreitungsgebiet lie­genden Orten wurden die nachfolgend ange­gebenen Anzahlen der Familien (F.) und Ein­wohnern (E.) gemacht:

Montabaur 633 F., 3052 E., Bladernheim 16 F., 81 E., Boden 63 F., 353 E e , Daubach 51 F., 233 E., Eigendorf 116 F., 491 E., Eschelbach 64 F., 282 E., Ettersdorf 31 F., 126 E., Gackenbach mit Dies und Kirch­ähr 75 F., 369 E., Grossholbach 74 F., 346 E., Heiligenroth 124 F., 616 E., Holler 130 F., 545 E., Horbach 74 F., 421 E,, Horressen 105 F., 421 E., Hübingen 63 F., 264 E., Niederelbert 161 F., 769 E., Oberelbert 90 F., 376 E., Reckenthal 31 F., 139 E., Ruppach-Goldhausen 94 F., 428 E., Stahlhofen 56 F., 241 E., Unters- hausen 38 F., 165 E., Welschneudorf 108 F,, 502 E, Wirzenborn 16 F., 83 E.

chen. Anschliessend auch die 2 : 1 Führung. Erst in der Schlussphase gelang der 2 : 3 Sieg.

Mit diesem Sieg bleibt die II. Mannschaft weiterhin Titelanwärter. Am kommenden Sonntag, dem 31.5.70, 13.oo Uhr, hat sie ihr Schlagerspiel in Moschheim. Hier müs­sen alle Kräfte mobilisiert werden, um "'inen Sieg landen zu können.

TUS Montabaur I wurde Meister

-Tabellenzweiter SV Kadenbach mit 5:4-

Strahlender Sonnenschein lockte am vergan­genen Sonntag viele hundert Zuschauer ins Stadion Mons Tabor. Alle wollten das in­offizielle Endspiel TUS Montabaur gegen SV Kadenbach sehen. Und was von beiden Seiten geboten wird, war wirklich meister­lich. Montabaur begann vielversprechend. Bereits in der 2. Minute ging die Mann­schaft mit 1 : 0 Führung, die bald aus­geglichen wurde. Kurz vor Ende der 1. Halbzeit gelang der TUS-Elf wiederum der Führungstreffer. Nach Wiederbeginn glich Kadenbach abermals aus. Hiernach gelang des TUS-Fussballern erstmals die Doppel­lührung durch 2 herrliche Tore* Kadenbach kam nochmals auf 3 : 4 heran, bevor Mon­tabaur den 5. Treffer unterbringen konnte. Kurz vor Spielende kam der Gast nochmals zum Anschlusstreffer.

Und hier die Meisterelf: v. Janta, Klemmer, Loth, Rüter, Phillippi, Loth, Theuer, Meuer, Stammler, Paul (Singethan), Ickenroth, Ersatz: Hofmann.

Die offizielle Ehrung des Meisters durch den TUS-Vorstand erfolgt am kommenden Sonn­tag im Stadion Mons-Tabor vor dem letzten Spiel gegen die SG Elbert um 15.oo Uhr. Alle TUS-Anhänger werden gebeten, an die­ser Ehrung teilzunehmen und den Meister würdig zu empfangen.

SV Holler n - TUS Montabaur n 2 : 3

In Holler konnte die n. Mannschaft des TUS nicht so recht überzeugen. Die 1 : 0 Führung konnte Montabaur zunächst ausglei-

Die Zuschauer sahen ein erstklassiges Spiel. Die spielerische Überlegenheit der TUS- Fussballer glich Kadenbach mit Ehrgeiz und Kampfgeist aus. Zu bemerken ist weiter­hin, dass die Begegnung äusserst fair ge­führt wurde und der Schiedsrichter eine gute Leistung zeigte.

WOCHENSPIEGEL

Gespräch in Kassel nicht sehr glücklich, "Flaggenfall" und viel Tumult, versteifte Fronten augenblicklich; wappnen wir uns mit Geduld.

Der Brikettpreis sich noch hält.

Die Schweiz^ hat Baader-Freund gefasst. 9 Milliarden Urlaubsgeld im Ausland heuer man "verprasst". Millionenschäden durch das Wasser.

Offizier spurlos verschwand.

Sehr aktiv wirkt Abd ei Nasser, unterstützt durch Russenhand.

Demoskopisch war beschlossen: Deutschlands Gegenwart ist gut. März-Geburten "überschossen".

Uferlos wirkt Autoflut.

Volkszählung mit 18 Fragen,

Gratis-Notruf kommt schon bald.

Blin wills gegen Urtain wagen,

Italien-Streik noch ohne Halt.

Kuhnke doch noch unterlegen,

Schockemöhle siegte klar.

Mende will Vertrauen pflegen, wo schon beinah keins mehr war.

Willi Daume ausgeschieden, vor dem Landtag Brühne-Fall.

Ami-Seele fast am sieden,

Ringersport mit Widerhall.

An Mayen sich die Geister scheiden, Algerien Ulbricht anerkennt.

Die Bundeswehr mit Neuigkeiten, "Schnellbereitschaft" man sie nennt.

An portugiesischen Gestaden die Nabelschau verboten bleibt.

London-look - midi - beraten, wohin der Börsenkurs wohl treibt?

Im Westerwald ein Trachtenfest.

Dernbach wird zur Garnison.

In Nomborn auch sich leiten lässt, der VfR von der Fusion.

Maxsain wählt alten Bürgermeister ins Amt erneut, weil er so gut.

Geweckt sind Landesturnfest-Geister.

Was nächste Woche sich wohl tut?

Egon Gräuel

FAMILIENANZEIGEN

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