Ausgabe 
30.4.1970
Seite
147
 
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BEKANNTMACHUNG

Betr.: Neuordnung des Stückgutverkehrs der Deutschen Bundesbahn.

Die Gemeinde Helllgenroth Hegt zukünftig Im Bereich des Stückgutbahnhofs Montabaur. Als Flächenbediener wird die Firma Kunst £ Sohn, 543 Montabaur, Moselstrasse, Tel. 02603/3429, eingesetzt. Die Firma Kunst wird wird Helllgenroth ab 1.6.70 wöchentlich zwei­mal anfahren.

Kath. Pfarrgemeinde HOLLER

Gottesdienstordnung vom 2.5.197o - 9.5.7o

SAMSTAG, den 2.5.1970 Fest des hl. Athanasius 14.oo Uhr Brautandacht: Nink - Keller 17.00 Uhr Rosenkranz: Beichtgelegenheit 19.oo Uhr 3. Seelenamt für Paul Grimm

SONNTAG, den 3.5.197o 5. Sonntag nach Ostern

9.3o Uhr Hochamt

Keine Andacht!

MONTAG, den 4.5.197o Bittag Schulgottesdienst

&oo Uhr Bittprozession mit anschl. Gottesdienst Hl. Messe für Gregor Roth u. dessen Bruder Toni

19.3o Uhr Maiandacht

DIENSTAG, den 5.5.197o B i 11 a g

19.30 Uhr Bittamt

Amt für Andreas Breidbach MITTWOCH, den 6.5.197o 7.oo Uhr Amt für Lebende u. Verst der Farn. Molsberger - Vogt 17.oo Uhr Beichtgelegenheit 19.oo Uhr Amt für die Verst. d. Farn. Noll - Born DONNERSTAG, den 7.5.197o Christi Himmel­fahrt

7.oo Uhr Frühmesse

Amt für Maria Birkelbach u. verst. Angehörige

9.30 Uhr Prozession mit anschl. Gottesdienst am

Kreuz

FREITAG, den 8.5.1970

7.oo Uhr Hl. Messe für den verst. Seelsorger der

Pfarrgemeinde: Herrn Pfr. Josef Kexel

SAMSTAG, den 9.5.197o Fest des hl. Gregor von

Nazianz

7.oo Uhr Amt für Agnes Ferdinand u. Katharina Dommermuth {Stiftungsamt)

17.oo Uhr Rosenkranz, Beichtgelegenheit 19.oo Uhr Amt für Otto Müller und Angehörige

JUBILÄUMSKONZERT DES MGV FROHSINNLYRA

Aus Anlass der 20-jährigen Dirigententä­tigkeit von Wilhelm Noll beim MOV Froh- slnn-Lyra ln Holler veranstaltete der Ver-

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ein im Saale Engers ein Jubiläumskonzert, das sehr gut besucht war. Neben dem MGV Mendelssohn-Bartholdy Montabaur wirk­ten auch der neugegründete Musikverein Holler und als Sollst Edgar Labonte mit. Dabei zeigte sich wiederum, welch gesang­liches Niveau der MGV Frohsinn-Lyra unter seinem Dirigenten erreichen konnte. Man sang folgende Lieder: Buch des Lebens,

Der Tod und das Mädchen, Tamboursgesell,

Im Dorf da geht die Glocke schon, Nächt­liches Ständchen, Dreimal Wein und Frohe Botschaft.

Aber nicht nur der Montabaurer Gesang­verein trug zum Gelingen bei, auch der Musikverein Holler zeigte mit flotten Wei­sen bereits ausgereiftes Können. Edgar La­bonte überraschte wieder mit seiner vir­tuosen Stimme.

Im Rahmen der Veranstaltung überreichte der 1. Vorsitzende des MGV Frohsinn-Lyra, Pe­ter Molsberger, dem verdienten Dirigenten eine Ehrenurkunde und ein Blumenbukett und wünschte ihm noch viele erfolgreiche Jahre beim Hollerer Verein.

Unsere Bilder zeigen einmal den 1. Vor­sitzenden bei der Überreichung der Ehren­urkunde und zum anderen den Dirigenten mit seiner Gattin.

fjorbadt

HORBACHER HAUSHALT HÖHER ALS SONST

Wo kommt unser Geld her ? Wo fließt unser Geld hin ? Eine Obersicht Mit Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 200 160. DM ist das diesjährige Haus­haltsvolumen, insbesondere durch die Nach­zahlung der Gewerbesteuern, höher als sonst. Der Sollüberschuss betrug 43 000. DM.

WO KOMMT UNSER GELD HER?

An Grundsteuer A (Hebesatz 200 v.H.) wer-

RUND UM MONTABAUR Nr. 9/18/70/13 Jen 5 500. DM erwartet, an Grundsteuer B (220 v.H.) 4 500. DM und an Gewerbe­steuer (300 v.H.) 12 000. DM. Für den 1. Hund sind 18. DM zu zahlen.

Die Einnahmen aus dem Wald werden bei 55 000.-- DM liegen. Dem stehen Ausgaben in Höhe von 35 000. DM gegenüber. Die Reineinnahmen werden also nur bei 20 000. DM liegen. Hinzu kommt die Jagdpacht in Höhe von 3 000.-- DM.

Weitere Einnahmen sind u.a.: Steuern = 125 000. DM, Grund- und Bodenverkäufe an der Strasse nach Welschneudorf = 13 500. DM, Erschliessungs- und Ausbau­beiträge = 7 000. DM, Vermietung ge­meindeeigener Wohnungen = 1 350.-- DM.

WO FLIESST UNSER GELD HIN?

Für Verwaltung einschliesslich aller Neben­kosten müssen 12 070. DM aufgebracht werden, für die Kassenverwaltung 3 000. DM. Die Schulverbandsumlage mit Zinsen und Tilgung verschlingt 16 200. DM, das Dar lehn davon die Hälfte.

Bei rentierlichen Schulden von 20 525. DM und unrentierlichen Schulden von 85 281. DM beträgt die Pro-Kopf-Ver­schuldung etwa 230. DM. Die Kreisum­lage wird in diesem Jahr bei 15 000. DM liegen. Und hier weitere wichtige Aus­gabeposten:

Dorfverschönerung = 1 000. DM, Be­pflanzung der Dorfanlagen = 2 000. DM, Sozialhilfe-Aufwand = 1 000. DM, Ge­brauchsgegenstände (Kinderspielplatz) = 1 500. DM, Zuschüsse an Vereine (Ver­kehrsverein, Gesangverein, Sportverein) = 500. DM, Aufstellung des Bebauungsplans = 1 500. DM, Unterhaltung gemeindeei­gener Strassen = 2 780. DM, neue Stras- senschilder = 1 200. DM,Strassenbeleuch- tung = 1 000. DM, Wasserläufe = 300. DM, Kanal- und Kläranlage = 1 000. DM, Entwässerung im Neubaugebiet = 30 000. DM, Feuerlöschwesen = 2 000. DM, Un­terhaltung der Feldwege = 2 000. DM und der 2 Gemeindewohnungen = 1 000. DM.

NEUE STRASSENNAMEN

Die Gemeindevertretung hat sich in der (letzten Sitzung Gedanken darüber gemacht, wie die Horbacher Strassen benannt wer- deri könnten und dabei folgende Vorschläge erarbeitet:

Hauptstrasse: Von Daubach Richtung Gacken­bach an der alten Schule vorbei. Hühfeldstrasse: Zum alten Hochbehälter. Wiesgenstrasse: Am Gasthaus Girmann hoch. Roter Weg: Zwischen den Gasthäusern Gir­mann und Daun.

Waldstrasse: Abzweigung nach Westen vom Roten Weg.

Backesweg: Wie bisher,

Oberdorfstrasse: Hier wird noch ein neuer Name gesucht.

Schulstrasse: Früher Kalenderstrasse. Brunnenstrasse: Von der Hauptstrasse zur Hauptstrasse.

Rebstock: Wie bisher.

Wiesengrund: An der Kapelle hinunter. Siedlerstrasse: Zum Müllmerich.

Vorm Thor: Wie bisher.

AUF DER Heide: Neubaustrasse.

Wer mit einem Strassennamen nicht einver­standen sein sollte und einen neuen Namen vorschlagen möchte, möge diesen bis spätes­tens 12. Mal der Gemeindeverwaltung zur Kenntnis bringen.

(Bitte wenden I)