RUND UM MONTABAUR Nr.-9/18/70/4 Josef STRAUB als gleichberechtigte Stellvertreter sowie Horst ROOS als Schriftführer berufen. Der langjährige Kassierer, Stephan RADTKE, wurde wiedergewählt.
Das Bemühen des Ortsverbandes, möglichst viele Personen an der politischen Verantwortung zu beteiligen, wurde in dör Wahl von 8 Beisitzern deutlich. Auch hier galt der Grundsatz, neuen Mitgliedern neben bewährten Kräften eine Chance zur politischen Betätigung zu geben. Gewählt wurden:
Franz Dommermuth, Paul Schade, Dr. Klaus Peter Kukuk, Gerd Rossbach, Wilhelm Müller, Günter Holly, Josef Meuer und Karl Morschheuser.
Vorsitzender Julius Decker konnte in seinem Rechenschaftsbericht auf eine erfolgreiche Arbeit des Ortsverbandes in der Vergangenheit hinweisen. Bei den Stadtratswahlen im vergangenen Jahr konnte die CDU nicht nur ihre absolute Mehrheit bewahren, sondern ihre Fraktion um ein Mandat erweitern, obwohl in der zurückliegenden Legislaturperiode einige unpopuläre Entscheidungen sei vor allem darauf zurückzuführen, dass' die CDU Montabaur möglichst viele Menschen an der politischen Verantwortung beteilige. Immerhin seien rund 40 Mitglieder in 60 politischen Funktionen für die CDU Montabaur tätig. Julius Decker dankte allen, die in der Vergangenheit aktiv an der politischen Arbeit beteiligt waren und lobte ihren selbstlosen Einsatz.
Für die künftigen Aufgaben wird der neue Ortsvorstand in Kürze einen Katalog aufstellen, an dessen Spitze notwendigerweise die kommunale Neuordnung stehen wird. Probleme dieser kommunalen Neuordnung waren dann auch Gegenstand eines Referates des Kreisvorsitzenden, MdL Ludwig Pfeil. Er war mit dem Ortsvorstand der CDU Montabaur der gleichen Meinung, dass Montabaur seine Funktion als Mittelpunktgemeinde nur dann sinnvoll erfüllen könne, wenn es zu einer Eingemeindung von Horressen, Eigendorf und Eschelbach komme. MdL Pfeil äussefte die Hoffnung, dass der Zusammenschluss in der sogenannten Freiwilligkeitsphase Wirklichkeit werden.
In der anschliessenden lebhaften Diskussion wurde vor allem kritisiert, dass der Spielraum für kommunale Politik wegen der ständig steigenden zwangsläufigen Kosten immer geringer werde.
I. A. gez. Unterschri (Schriftführer)
Hier irrt Amtsrat Witte:
DIE POST IST DOCH NICHT SO SCHNELL I
Bei einer Bürgermeisterversammlung in der vergangenen Woche meinte Amtsrat Witte, wenn man abends in einen Dorfbriefkasten unseres Verbreitungsgebietes einen Brief einwerfe, so sei er am nächsten Morgen bereits in Montabaur.
Hier irrt Amtsrat Witte! In mehreren Dörfern südlich Montabaur ist die einzige Leerung morgens gegen 8.oo Uhr. Wenn man also beispielsweise um 9.oo Uhr morgens einen Brief einwerfen würde, dann könnte er erst am übernächsten Tag ln Montabaur zugestellt werden. Das hat schon bei manchen Postsendungen unangenehme Folgen gehabt und zeigt, dass man eben doch auf dem Lande wohnt.
Wahrscheinlich wird die Post argumentieren, dass eine Nachmittags- oder Abendleerung sich nicht rentierlich gestalte. Im Interesse einer Strukturverbesserung die-.
ses ländlichen Raumes wäre sie aber dennoch angebracht.
BEKANNTMACHUNGEN FOR ALLE GEMEINDEN
70 TONNEN STAHL
sind notwendig, um diesen Giganten, diese Super- Achterbahn, aufzubauen.
Die Fahrtstrecke ist 600 Meter lang und zeigt die steilsten Karusellkurven. Erst zwei Jahre alt ist das Unternehmen, gebaut nach den neuesten technischen Bestimmungen auf absolute Sicherheit. Das muß man gesehen und probiert haben.
BEKANNTMACHUNG
Betr.: Sprechtag für Versicherte der Re n . tenversicherung der Arbeiter einsch, Handwerker.
Der Überwachungsbeamte der Landesversicherungsanstalt Rheinland-Pfalz in
Speyer hält den nächsten Sprechtag am Dienstag, dem 5. Mai 1970, von 8.3o bis 12,oo Uhr im Landratsamt, Zimmer 28, ab.
Die Auskunftssuchenden werden gebeten, ihre Beitragsunterlagen mitzubringen.
BEKANNTMACHUNG
Betr.: Manöver der Bundeswehr.
Eine Einheit der'Bundeswehr beabsichtigt in der Zeit vom 11.5, bis 15.5.70 ein Manö-' ver u.a. auch im Unterwesterwaldkreis durchzu führen.
Es werden Räder- und Luftfahrzeuge eingesetzt. Mit Verkehrsbeschränkungen ist nicht zu rechnen.
Wir bitten, die Durchführung der Übung in geeigneter Welse bekanntzugeben.
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AUSBAU DER LANOESSTRASSE 3 27
Wie unser Bild zeigt, geht der Ausbau arbeiten sind erforderlich, um die Kurven der Landesstrasse zwischen Montabaur und zu begradigen.
Niederelbert zügig voran. Erhebliche Erd-
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RUND UM MONTABAUR SINGT MAN GERN
Handbuch des Sängerkreises gibt Aufschluß über die Vereine
Der Kreisvorstand des Sängerkreises Unterwesterwald hat .ein 60 Seiten starkes Handbuch herausgegeben, das als kleines Nachschlagewerk über die Tätigkeit der Gesangvereine gelten kann.
Das Verbreitungsgebiet unseres Nachrichtenblattes ist danach in drei der fünf Sängergruppen des Kreises vertreten. Hier eine Übersicht:
SÄNGERGRUPPE I:
Vorsitzender: Bernl Hölsgen Gruppen-Chorleiter, Nikolaus Zimmermann
Vereine:
MGV "Freundschaft" Eigendorf, gegr. 1886 36 Sänger
Vorsitzender: Nikolaus Müller, 5431 Eigendorf, Waldstrasse 1
Chorleiter: Günter Pörtner, 5431 Obererbach
MGV "Harmonie Liederkranz" Eschelbach, gegr. 1|908 30 Sänger
Vorsitzender: Karl Diedert, 5431 Eschelbach
Chorleiter: Josef Korb, 5431 Eschelbach
SÄNGERGRUPPE II:
Vorsitzender: Wolfgang Jäger

