Ausgabe 
30.4.1970
Seite
138
 
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RUND UM MONTABAUR Nr.-9/18/70/4 Josef STRAUB als gleichberechtigte Stell­vertreter sowie Horst ROOS als Schrift­führer berufen. Der langjährige Kassierer, Stephan RADTKE, wurde wiedergewählt.

Das Bemühen des Ortsverbandes, möglichst viele Personen an der politischen Verant­wortung zu beteiligen, wurde in dör Wahl von 8 Beisitzern deutlich. Auch hier galt der Grundsatz, neuen Mitgliedern neben be­währten Kräften eine Chance zur politischen Betätigung zu geben. Gewählt wurden:

Franz Dommermuth, Paul Schade, Dr. Klaus Peter Kukuk, Gerd Rossbach, Wilhelm Müller, Günter Holly, Josef Meuer und Karl Morschheuser.

Vorsitzender Julius Decker konnte in seinem Rechenschaftsbericht auf eine erfolgreiche Arbeit des Ortsverbandes in der Vergangen­heit hinweisen. Bei den Stadtratswahlen im vergangenen Jahr konnte die CDU nicht nur ihre absolute Mehrheit bewahren, sondern ihre Fraktion um ein Mandat erweitern, obwohl in der zurückliegenden Legislatur­periode einige unpopuläre Entscheidungen sei vor allem darauf zurückzuführen, dass' die CDU Montabaur möglichst viele Men­schen an der politischen Verantwortung be­teilige. Immerhin seien rund 40 Mitglieder in 60 politischen Funktionen für die CDU Montabaur tätig. Julius Decker dankte allen, die in der Vergangenheit aktiv an der poli­tischen Arbeit beteiligt waren und lobte ihren selbstlosen Einsatz.

Für die künftigen Aufgaben wird der neue Ortsvorstand in Kürze einen Katalog auf­stellen, an dessen Spitze notwendigerwei­se die kommunale Neuordnung stehen wird. Probleme dieser kommunalen Neuordnung waren dann auch Gegenstand eines Refera­tes des Kreisvorsitzenden, MdL Ludwig Pfeil. Er war mit dem Ortsvorstand der CDU Montabaur der gleichen Meinung, dass Mon­tabaur seine Funktion als Mittelpunktgemein­de nur dann sinnvoll erfüllen könne, wenn es zu einer Eingemeindung von Horressen, Eigendorf und Eschelbach komme. MdL Pfeil äussefte die Hoffnung, dass der Zu­sammenschluss in der sogenannten Frei­willigkeitsphase Wirklichkeit werden.

In der anschliessenden lebhaften Diskussion wurde vor allem kritisiert, dass der Spiel­raum für kommunale Politik wegen der ständig steigenden zwangsläufigen Kosten immer geringer werde.

I. A. gez. Unterschri (Schriftführer)

Hier irrt Amtsrat Witte:

DIE POST IST DOCH NICHT SO SCHNELL I

Bei einer Bürgermeisterversammlung in der vergangenen Woche meinte Amtsrat Witte, wenn man abends in einen Dorfbriefkasten unseres Verbreitungsgebietes einen Brief einwerfe, so sei er am nächsten Morgen bereits in Montabaur.

Hier irrt Amtsrat Witte! In mehreren Dör­fern südlich Montabaur ist die einzige Lee­rung morgens gegen 8.oo Uhr. Wenn man also beispielsweise um 9.oo Uhr morgens einen Brief einwerfen würde, dann könnte er erst am übernächsten Tag ln Montabaur zugestellt werden. Das hat schon bei man­chen Postsendungen unangenehme Folgen ge­habt und zeigt, dass man eben doch auf dem Lande wohnt.

Wahrscheinlich wird die Post argumentie­ren, dass eine Nachmittags- oder Abend­leerung sich nicht rentierlich gestalte. Im Interesse einer Strukturverbesserung die-.

ses ländlichen Raumes wäre sie aber den­noch angebracht.

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sind notwendig, um diesen Giganten, diese Super- Achterbahn, aufzubauen.

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Betr.: Sprechtag für Versicherte der Re n . tenversicherung der Arbeiter einsch, Hand­werker.

Der Überwachungsbeamte der Landesver­sicherungsanstalt Rheinland-Pfalz in

Speyer hält den nächsten Sprechtag am Diens­tag, dem 5. Mai 1970, von 8.3o bis 12,oo Uhr im Landratsamt, Zimmer 28, ab.

Die Auskunftssuchenden werden gebeten, ihre Beitragsunterlagen mitzubringen.

BEKANNTMACHUNG

Betr.: Manöver der Bundeswehr.

Eine Einheit der'Bundeswehr beabsichtigt in der Zeit vom 11.5, bis 15.5.70 ein Manö-' ver u.a. auch im Unterwesterwaldkreis durchzu führen.

Es werden Räder- und Luftfahrzeuge einge­setzt. Mit Verkehrsbeschränkungen ist nicht zu rechnen.

Wir bitten, die Durchführung der Übung in geeigneter Welse bekanntzugeben.

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RUND UM MONTABAUR SINGT MAN GERN

Handbuch des Sängerkreises gibt Aufschluß über die Vereine

Der Kreisvorstand des Sängerkreises Unter­westerwald hat .ein 60 Seiten starkes Hand­buch herausgegeben, das als kleines Nach­schlagewerk über die Tätigkeit der Gesang­vereine gelten kann.

Das Verbreitungsgebiet unseres Nachrich­tenblattes ist danach in drei der fünf Sän­gergruppen des Kreises vertreten. Hier eine Übersicht:

SÄNGERGRUPPE I:

Vorsitzender: Bernl Hölsgen Gruppen-Chorleiter, Nikolaus Zimmermann

Vereine:

MGV "Freundschaft" Eigendorf, gegr. 1886 36 Sänger

Vorsitzender: Nikolaus Müller, 5431 Eigen­dorf, Waldstrasse 1

Chorleiter: Günter Pörtner, 5431 Oberer­bach

MGV "Harmonie Liederkranz" Eschelbach, gegr. 1|908 30 Sänger

Vorsitzender: Karl Diedert, 5431 Eschel­bach

Chorleiter: Josef Korb, 5431 Eschelbach

SÄNGERGRUPPE II:

Vorsitzender: Wolfgang Jäger