B3 f'"
RUND UM MONTABAUR Nr. 7/16/70/7
Der Anlageausschuß des Investment- clubs "Mons Tabor" bei der Arbeit
Eine neue Form des Sparens wird seit einiger Zeit bei der Volksbank Montabaur praktiziert. Die Mitglieder des auf ihre Initiative vor etwas mehr als Jahresfrist gegründeten Investmentclubs - ettier der ersten in der Bundesrepublik - sparen monatlich einen festen Betrag und legen die angesammelten Beträge in Wertpapieren an. Der Anlageausschuss arbeitet entsprechende Vorschläge aus, über die dann die alle 2 Monate stattfindende Gesellschafterversammlung entscheidet.So gesehen ist dies nicht nur eine neue, moderne und zeitgemässe Art des Sparens, sondern darüber hinaus tätige und dabei recht interessante Beteiligung, die immer wieder zur Beschäftigung mit der Materie zwingt.
adt
röffnete
Tonnerre
besucht,
Kultur-
Fabrik
to- und n Film as aktu-
rer und efischt,
zählt
äochbe-
- Hil- Helfer Dip-
sange-
1924 / J Dracht,
Brand ' störte. i f
ter so J man
sollen Be- hlerzu . Bohr in
Erfolgreicher Natur- und Landschaftsschutz Voraussetzung für Fremdenverkehr
Zum 2. Kurzseminar für Fremdenverkehr hatte Verkehrsdirektor Alvensleben in den Sitzungssaal der Stadtzweigstelle der Kreissparkasse in Montabaur eingeladen. Im Hinblick auf das "Europäische Natuschutzjahr 1970" war die Veranstaltung auf die Bewältigung der Probleme des Natur- und Landschaftsschutzes ausgerichtet.
So konnte Alvensleben neben zahlreichen Vertretern der Gemeinden, Verkehrsvereine und Gastronomie auch den Vertretern der Unteren Naturschutzbehörde, Kreisamtmann Weiden- feller, und den Kreisbeauftragten für Naturschutz und Landschaftspflege, Studiendirektor Leister begrüssen.
In einem Einführungsreferat sprach sich Verkehrsdirektor Alvensleben für eine sinnvolle Pflege von Natur und Landschaft aus. Mit zahlreichen alarmierenden Tatbeständen führte er den Teilnehmern ihre unbedingte Notwendigkeit vor Augen.
So standen die Bemühungen um einen erfolgreichen Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" im Vordergrund. Die Bewertungskommission wird dabei in diesem Jahr besonders auf eine saubere Gemarkung achten. Es gehe nicht an, dass zwar das Dorf einen gepflegten Eindruck erwecke, anderer
seits aber die Gemarkung durch Müllhalden, Unrat am Wege, Baumruinen und verwahrloste Brachflächen einen wüsten Anblick biete. Dass die Sozialbrache in manchen Dörfern ein ernstes Problem für Landschaft und auch Fremdenverkehr darstelle, darin waren sich alle einig.
"Sei kein Dreckspatz I" Mit diesem Werbespruch der "Aktion Saubere Landschaft e.V." in Wuppertal werde der Kreisverkehrsverein in Zukunft die Öffentlichkeit an die Landschaftspflege erinnern, die bei jedem einzelnen beginnen soll.
Drei Farbfilme führten sodann die angeschnittenen Probleme nochmals den Teilnehmern vor Augen:
1. "Gequälte Flüsse", ein Film über die Verseuchung der Bäche und Flüsse.
2. "Die Dunstglocke" (Luftverpestung durch Abgase und Staub).
3. "Unser Dorf soll schöner werden" - Beispiele und Anregungen aus der Praxis für die Praxis.
Realschullehrer Jürgen Sartor aus Burbach - Wahlbach zeigte anschliessend einen von ihm selbst gedrehten, jedoch meisterhaften und hochinteressanten, einstündigen Farbfilm über das Vogelleben an der Krombach - Talsperre, den er selbst nach der "Methode Grzimek" sehr lebendig besprach. Unsere Bilder zeigen einmal Verkehrsdirektor Alvensleben bei seiner Ansprache, zum andern als sehr aufmerksame Zuhörer die Vertreter des Verkehrsvereins Buchfinkenland, Bürgermeister Wilhelm! aus Horbach und Bürgermeister Weidenfeiler aus Gak- kenbach.
VOR VERSCHLOSSENEM TOR
steht man an der Vorburg zum Montabaurer Schloss. Als die Deutsche Genossenschaftskasse seinerzeit das Schloss erwarb, war zu lesen, dass auch weiterhin Besucher die Schlossanlagen betreten dürften.
So wollen wir denn hoffen, dass diese Massnahme während der Zeit der Baumassnahmen unumgänglich war und möglichst bald rückgängig gemacht wird.
0J
STRICHMÄNNER
UNTERWEGS
Mehrere Strassen rund um Montabaur erhielten in diesen Tagen wieder neue Mittelstreifen.
" RUND UM MONTABAUR” erscheint donnerstags jeder Woche, Herausgeber, Druck und. Verlag: PRIMO-VERLAGS-DRUCK, Linus Wit- tich, 5411 Weitersburg, Hauptstr. 9, Telefon: 02622 - 4055-56.
POSTANSCHRIFT: 5413Bendorf/Rh„ Postfach 150. Verantwortlich f. d. Inhalt: Helmut Schneider, Höhr-Grenzhausen, In den Baumgärten 10, Tel. 02624 - 7488. LAYOUT: Roswitha Dott, Bendorf-Mülhofen.
REDAKTIONSSCHLUSS: dienstags 17.00 Uhr in Montabaur. ANZEIGEN - ANNAHMESCHLUSS: dienstags 8.00 Uhr beim Verlag.

