Ausgabe 
16.4.1970
Seite
107
 
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RUND UM MONTABAUR Nr. 7/16/70/7

Der Anlageausschuß des Investment- clubs "Mons Tabor" bei der Arbeit

Eine neue Form des Sparens wird seit einiger Zeit bei der Volksbank Montabaur praktiziert. Die Mitglieder des auf ihre Initiative vor et­was mehr als Jahresfrist gegründeten Invest­mentclubs - ettier der ersten in der Bundes­republik - sparen monatlich einen festen Be­trag und legen die angesammelten Beträge in Wertpapieren an. Der Anlageausschuss arbeitet entsprechende Vorschläge aus, über die dann die alle 2 Monate stattfindende Ge­sellschafterversammlung entscheidet.So ge­sehen ist dies nicht nur eine neue, moderne und zeitgemässe Art des Sparens, sondern darüber hinaus tätige und dabei recht interes­sante Beteiligung, die immer wieder zur Be­schäftigung mit der Materie zwingt.

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Erfolgreicher Natur- und Landschafts­schutz Vorausset­zung für Fremden­verkehr

Zum 2. Kurzseminar für Fremdenverkehr hatte Verkehrsdirektor Alvensleben in den Sitzungssaal der Stadtzweigstelle der Kreis­sparkasse in Montabaur eingeladen. Im Hin­blick auf das "Europäische Natuschutzjahr 1970" war die Veranstaltung auf die Bewäl­tigung der Probleme des Natur- und Land­schaftsschutzes ausgerichtet.

So konnte Alvensleben neben zahlreichen Ver­tretern der Gemeinden, Verkehrsvereine und Gastronomie auch den Vertretern der Unteren Naturschutzbehörde, Kreisamtmann Weiden- feller, und den Kreisbeauftragten für Natur­schutz und Landschaftspflege, Studiendirek­tor Leister begrüssen.

In einem Einführungsreferat sprach sich Verkehrsdirektor Alvensleben für eine sinn­volle Pflege von Natur und Landschaft aus. Mit zahlreichen alarmierenden Tatbestän­den führte er den Teilnehmern ihre unbe­dingte Notwendigkeit vor Augen.

So standen die Bemühungen um einen erfolg­reichen Wettbewerb "Unser Dorf soll schö­ner werden" im Vordergrund. Die Bewer­tungskommission wird dabei in diesem Jahr besonders auf eine saubere Gemarkung ach­ten. Es gehe nicht an, dass zwar das Dorf einen gepflegten Eindruck erwecke, anderer­

seits aber die Gemarkung durch Müllhalden, Unrat am Wege, Baumruinen und verwahr­loste Brachflächen einen wüsten Anblick biete. Dass die Sozialbrache in manchen Dörfern ein ernstes Problem für Landschaft und auch Fremdenverkehr darstelle, darin waren sich alle einig.

"Sei kein Dreckspatz I" Mit diesem Werbe­spruch der "Aktion Saubere Landschaft e.V." in Wuppertal werde der Kreisverkehrsver­ein in Zukunft die Öffentlichkeit an die Land­schaftspflege erinnern, die bei jedem einzel­nen beginnen soll.

Drei Farbfilme führten sodann die ange­schnittenen Probleme nochmals den Teil­nehmern vor Augen:

1. "Gequälte Flüsse", ein Film über die Verseuchung der Bäche und Flüsse.

2. "Die Dunstglocke" (Luftverpestung durch Abgase und Staub).

3. "Unser Dorf soll schöner werden" - Beispiele und Anregungen aus der Praxis für die Praxis.

Realschullehrer Jürgen Sartor aus Burbach - Wahlbach zeigte anschliessend einen von ihm selbst gedrehten, jedoch meisterhaften und hochinteressanten, einstündigen Farb­film über das Vogelleben an der Krom­bach - Talsperre, den er selbst nach der "Methode Grzimek" sehr lebendig besprach. Unsere Bilder zeigen einmal Verkehrsdirek­tor Alvensleben bei seiner Ansprache, zum andern als sehr aufmerksame Zuhörer die Vertreter des Verkehrsvereins Buchfinken­land, Bürgermeister Wilhelm! aus Horbach und Bürgermeister Weidenfeiler aus Gak- kenbach.

VOR VERSCHLOSSENEM TOR

steht man an der Vorburg zum Montabaurer Schloss. Als die Deutsche Genossenschafts­kasse seinerzeit das Schloss erwarb, war zu lesen, dass auch weiterhin Besucher die Schlossanlagen betreten dürften.

So wollen wir denn hoffen, dass diese Mass­nahme während der Zeit der Baumassnahmen unumgänglich war und möglichst bald rück­gängig gemacht wird.

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STRICHMÄNNER

UNTERWEGS

Mehrere Strassen rund um Montabaur erhiel­ten in diesen Tagen wieder neue Mittelstreifen.

" RUND UM MONTABAUR erscheint don­nerstags jeder Woche, Herausgeber, Druck und. Verlag: PRIMO-VERLAGS-DRUCK, Linus Wit- tich, 5411 Weitersburg, Hauptstr. 9, Telefon: 02622 - 4055-56.

POSTANSCHRIFT: 5413Bendorf/Rh Postfach 150. Verantwortlich f. d. Inhalt: Helmut Schnei­der, Höhr-Grenzhausen, In den Baumgärten 10, Tel. 02624 - 7488. LAYOUT: Roswitha Dott, Bendorf-Mülhofen.

REDAKTIONSSCHLUSS: dienstags 17.00 Uhr in Montabaur. ANZEIGEN - ANNAHME­SCHLUSS: dienstags 8.00 Uhr beim Verlag.