I RUND UM MONTABAUR Nr. 5/14/70/6 Bilder C.O. Feys wurden in Berlin, Bielefeld, Dresden, München, Hannover, Krakau, Luxemburg, Prag und Wien gezeigt. Auch im heimischen Raum, so anlässlich der Kreisleistungsschau 1949 und der 650-Jahr- feler der Stadt Altenkirchen, wurden seine Bilder auf Kunstausstellungen dem breiten Publikum zugänglich gemacht. Für viele Kunstsachverständige ist es eine Selbstverständlichkeit, einen "Fey" vorweisen zu können.
Obwohl dem Kunstmaler Jagdmotive besonders liegen, kann von einer Spezialisierung in bestimmter Richtung nicht gesprochen werden. C.O. Fey malte auch Grossstadtstrassen, den Hamburger Hafen und Rhein-Landschaften. Auch Industrie-Objekte übertrug er auf die Leinwand.
C.O. Fey gehört zu den Realisten, doch seine Bilder sind nicht ein Abklatsch der Natur. Er versteht es, so formulierte es ein Fachmann, die vom Auge erfassten Eindrücke souverän in die dem Kunstwerk eigenen Gesetze zu übertragen.
Bel der internationalen Jagdausstellung 1954 in Düsseldorf erhielt der Künstler Ehrenpreis des Kultusministeriums von Nordrhein- Westfalen und des Deutschen Jagdschutzverbandes.
AUSSTELLUNGSZEITEN:
Freitag, von 8 .oo - I 8.00 Uhr.
Samstag und Sonntag v. jeweils 10.3o - 17.oo Uhr.
BODEN
KOMMUNIONKINDER der kath. Pfarrgemeinde Boden 1970
Dahlem Marlies Hebgen Annelie Kunz Margit Schlotter Annemarie
Eulberg Werner Günster Joachim Herz Manfred Kraus Willi
Sabel Hermann Josef Urban Franz
Stäche Gerhard Urban Horst
• EIN SCHMALES HANDTUCH
Die Bodener Gemarkung gleicht in ihrer Form einem schmalen Handtuch. Während die Nord-Süd-Ausdehnung 3 200 m beträgt, liegt die grösste West-Ost-Breite bei nur 1 000 m. Mit etwas Phantasie Hesse sich behaupten, die Bundesstrasse 255 sei darin die Längsachse und die Strassenverbindung Moschheim - Boden - Meudt die Querachse.
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BEKANNTMACHUNGEN
Vom 11. bis 20.4.1970 werden durch den Jagdpächter Gifteier zur Bekämpfung von Krähen und Elstern ausgelegt, die weder berührt noch entfernt werden dürfen.
In der nächsten Zeit werden Fuchs- und Dachsbauten begast. Die verschlossenen Röhren dürfen nicht geöffnet werden.
Am Dienstag, dem 7. April, von 8 ,oo - 12,3o Uhr, ist im Behördenhaus Sprechstunde der Rentenversicherung für Arbeiter und Handwerker.
SITZUNG OES GEMEINOERATES
Zu Punkt 1 wurde die Satzung "Gebühren für den Anschluss an die öffentliche Wasserversorgungsanlage" endgültig beschlossen. Die kostenmässige Beteiligung der Grundstückseigentümer beträgt pro m
Frontlänge 9.— DM und pro qm Grundfläche -.30 DM. Die Satzung liegt der Behörde zur Genehmigung vor.
In Punkt 2 wurden Haushaltssatzung und Haushaltsplan in den Einnahmen und Ausgaben mit 251 487.— DM beschlossen und der Behörde zur Genehmigung vorgelegt. Die Steuerhebesätze bleiben unverändert. Grundsteuer A = 200%, B = 220%, Gewerbesteuer 260%.
Punkt 3: Übernahme der Lohnsteuer für beschäftigte der Gemeinde durch die Gemeinde, wurde bis zur nächsten Sitzung ausgesetzt.
In Punkt 4 "Unser Dorf soll schöner werden", wurde man sich einig, den Dorfbrunnen am Rathaus, der bisher als Viehtränke diente, zum Zwecke der Dorfverschönerung umzubauen. Aus Sparsamkeitsgründen soll die Arbeit in gemeindeeigener Regie ausgeführt werden. Die kostenlose Planung von Bau-Ing. Erich Kurtenacker, welcher sich in Daubach ein Wohnhaus errichtet hat, kam uns sehr zu Hilfe. Über die erste Versammlung zur Bildung der Verbandsgemeinde "Montabaur-Land" wurde berichtet. m Nachdem die Gemeinden Wirzenborn, Rek- kenthal, Bladernheim und Eltersdorf die Absicht äusserten, in Montabaur elngemeln- det zu werden, ist Daubach noch die einzige Gemeinde unter 300 Einwohnern, die nach dem Gesetz aufgelöst wird. Dass auch wir sich unter die schützenden Fittiche von Bürgermeister Mangels flüchten könnten, wurde in einem Gespräch mit der Verwaltungsbehörde für unmöglich gehalten, da keine geographische Verbindung mit Montabaur besteht. Anders wäre es mit einem Zusammenschluss mit Stahlhofen, wo die geo- geographische Verbindung besteht und wir durch die Grundschule, Kirche, Friedhof
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