Ausgabe 
2.4.1970
Seite
75
 
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Fröhliche und unbeschwerte Jugend aus Tonnere und Montabaur in der Turnhalle des Aufbaugymnasium. Sie trugen einen leichtathletischen Vergleichskampf aus.

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NIRGENDWO EIN KINDERGARTEN

Sicherlich muss man weit herum fahren, um einen solch grossen Raum zu finden, in dem sich kein einziger Kindergarten be­findet, wie in dem der Dörfer zwischen Montabaur und dem Buchfinkenland. In Hol­ler, Untershausen, Stahlhofen, Daubach, Hor­bach, Gackenbach, Hübingen, Ettersdorf, Bla­dernheim, Reckenthal und Wirzenborn, in einem Raum mit insgesamt etwa 2500 Men­schen und rund 300 noch nicht schulpflichti­gen Kindern haben die Eltern keine Möglich­keit, ihre Kinder in einen Kindergarten zu schicken. Anscheinend haben bisher weder kirchliche noch weltliche Stellen die Initia­tive zur Errichtung eines Kindergartens er­griffen. Manchmal scheint es nur am guten Willen oder an dem Sinn für die Vorrangig­keit bestimmter Aufgaben zu fehlen, denn staatliche und kirchliche Zuschüsse wurden

aufgestockt und sind zu erhalten.

Die meisten Zivilgemeinden sind in der Tat zu klein, um selbst einen Kindergarten zu unterhalten. Sollte sich hier nicht die Mög­lichkeit eines Verbands-Kindergartens ab­zeichnen, so könnte vielleicht eine der vier hier vertretenen katholischen Kirchenge­meinden einen Kindergartenbau erwägen. Als mögliche Standorte kommen zudem auch die Pfarrsitze Holler, Stahlhofen und Gacken­bach in Betracht. Möglicherweise könnte auch eine der demnächst freiwerdenden oder schon freigewordenen Schulen zum Kinder­garten umgebaut werden.

Derjenige Gemeinderat oder derjenige Pfarr- gemeinderat, der hier einen Plan zur Ver­wirklichung reifen lässt, kann gewiss sein, sich um die Kinder und deren Zukunft ver­dient zu machen.

RUND UM MONTABAUR Nr. 5/14/70/5

Gemäldeausstellung im Hause der Volksbank

Kunstmaler C.O. Fey, Altenkirchen, stellt seine Werke vor.

Von Freitag bis. Sonntag kommender Woche steht die Volksbank Montabaur im Blickpunkt einer Gemäldeausstellung, bei der Werke des bekannten Jagdmalers C.O. Fey Zusehen sein werden.

Carl Otto Fey, gebürtiger Düsseldorfer, nun­mehr in Altenkirchen wohnhaft, besuchte in seiner Heimatstadt das Reform-Real-Gym- nasium und genoss erste malerische Aus­bildung im Atelier Peerboom. Im Ersten Weltkrieg musste er der Kunst entsagen, widmete sich aber nach Kriegsende dem Kunststudium in Düsseldorf, München und Paris.

(weiter auf der nächsten Seite)

Ra***

A.

Betr.: Sprechtag für Versicherte der Renten­versicherung der Arbeiter einschl. Hand­werker.

Der Überwachungsbeamte der Landesver­sicherungsanstalt Rheinland-Pfalz in

Speyer hält den nächsten Sprechtag am Diens­tag, dem 7. April 1970, in der Zeit von 8.3o - 12,ooUhrim Landratsamt, Zimmer 28, ab.

Die Auskunftssuchenden werden gebeten, sämtliche Versicherungsunterlagen mit- zubaringen.

Für Versicherte der Rentenversicherung der Angestellten ist noch kein Sprechtag vorge­sehen.

Montabaur, den 24. März 1970

VersicherungsamtdesUnterwesterwaldkrel-

ses.

BEKANNTMACHUNGEN

Betr«: Auslegung von Gifteiern zur Bekämp­fung von Krähen und Elstern

Wir haben gemäss Abs. 2 der Verwaltungs­vorschriften vom 15.10.1958 (MBL. Sp. 1258) zu § 24 des Landesgesetzes zur Ausführung des Bundesjagdgesetzes die Auslegung von Gifteiern *zur Bekämpfung von Krähen und Elstern genehmigt und als Auslegezeiten folgende Tage festgesetzt:

Samstag, Sonntag, Montag und Dienstag, den 11., 12., 13. und 14. April 1970,

Freitag, Samstag, Sonntag und Montag, den

FÜR ALLE GEMEINDEN

17., 18., 19. und 20. April 1970.

Die Auslegung der Gifteier an den vorge­nannten Tagen erfolgt durch die Jagdpäch­ter.

Wir bitten um rechtzeitige ortsübliche Be­kanntmachung, damit die Gifteier nicht in unbefugte Hände gelangen, nicht unberech­tigt vernichtet werden und Haustiere nicht zu Schaden kommen.

Landratsamt des Unterwesterwaldkreises - Untere Jagdbehörde - Montabaur, den 19.3.1970

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