Ausgabe 
26.3.1970
Seite
67
 
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14.oo Uhr, Dankandacht der Kommunion­kinder

MUSIVEREIN HOLLER

Wer hätte das gedacht ? In Holler besteht jetzt seit dem 21. Juni 1969 ein Musikver­ein, der sich hier einmal der Bevölkerung unserer Nachbargemeinden vorstellen möch­te.

Erst im Mai vorigen Jahres gegründet, kann dieser Junge Verein schon eine recht stolze Bilanz aufweisen. An erster Stelle sei er­wähnt, dass in der heutigen, von nicht ge­rade vorteilhaften Einflüssen der Massenme­dien beherrschten Zeit bis heute sage und schreibe 22 aktive junge Mitglieder an den sonntäglichen Proben teilnehmen und das mit einem Eifer und einer Begeisterung, die bewundernswert Ist.

Was wurde nicht alles geschafft ? Zunächst die nicht unerheblichen finanziellen Schwie­rigkeiten, die jedoch durch Spenden von För­derern und nicht zuletzt durch die Opferbe­reitschaft und die Einzelinitiative der Ak­tiven bewältigt wurden bzw, noch werden. Kostenlose Ausbildung der Anfänger Ist eben­falls mit ein Geheimnis des schnellen und zielstrebigen Aufschwungs und liegt bei un­serem Musikkameraden Manfred Kretsch- mann in bewährten Händen. Die Probenar­beit übernahm ln der Anfangszeit ebenfalls einer unserer Aktiven, Jupp Stahl, bis am 15. Februar 1970 ein begeisterter Freund und Könner ln Sachen "Blasmusik", Herr Bern­hard Roth aus Niederelbert den Dirigenten­stab übernahm. Bernhard Roth, den einige der Aktiven noch aus früheren Blasmusik­zelten kennen, wird, wie bekannt Ist, mit sachlicher, vom persönlichen Können ge­prägter Hand, die Probenarbelt lebendig, Interessant und zielbewusst gestalten. Blättern wir doch ein wenig in der Ver­einsgeschichte: Schon knapp vier Wochen nach der Gründung körnten wir mit 10 Bläser am Frühschoppenkonzert an Kirmesmontag im Saale des Vereinslokals Heibel tellneh- men und unseren ersten bescheidenen Er­folg verbuchen, d.h, wir wurden von der an­wesenden Dorfbevölkerung begeistert auf­genommen und diese Tatsache bestärkt uns in unserer Arbeit und dem Bewusstsein, dass der Musikverein nicht mehr aus dem kulturellen Leben der Gemeinde Holler weg­zudenken ist. Im September folgte ein Ein­topfessen, um unsere dürftige Vereinskasse aufzubessern. Es folgten weiterhin: Martins­zug, Toten- und Gefallenenehrung am Volks­trauertag, Teilnahmen am Schüsseltreiben des Jagdpächters unserer Gemeinde, Weih­nachtsfeier für unsere ältesten Einwohner, veranstaltet von der Gemeinde, feierliches Choralvorspiel am "Heiligen Abend", Mit­wirken am Weihnachtskonzert des Mando­linenclubs "Alpenrös 1 Holler", diverse Ständchen und die Teilnahme an den Kar­nevalsumzügen in Oberelbert, Welschneudorf und Montabaur in Kooperation mit der DRK - Blaskapelle in Daubach.

Am 30. und ?1. Mai begehen wir nun unser Gründungsfest. Die Vorbereitungsarbeiten laufen auf Hochtouren. Jeder der Mitglie­der, ob aktiv oder inaktiv, hat ein volles Mass an Arbeit zu leisten. Ein grosses lestzelt wird unsere Besucher, Gäste und eingeladene Vereine aufnehmen und wir hof­fen, dass dieses Gründungstest für alle Teil­nehmer unvergesslich werden möge. Am Samstag, den 30. Mai wird der Kommers­abend stattfinden, an dem attraktive Or­chester mitwlrken werden.

Am Sonntag, den 31, Mai 1970, findet mit­

tags ein grosser Festzug statt. Daran an­schliessend ist das Freundschaftsspielen der Gastvereine im Festzelt. Am Sonntag­abend ist im Rahmen eines Tanzabend ein buntes Show - Programm mit bekannten Künstlern von Funk und Schallplatte, die schon Jetzt vertraglich zugesagt haben. So wird also für alle etwas dabei sein, wie auch für das leibliche Wohl bestens ge­sorgt sein wird.

Zum Schluss möchten wir noch eine herz­liche Bitte an die Eltern unserer Kinder und Jugendlichen richten: Alle, die sich für Blasmusik interessieren und Mitglied wer­den wollen, sind herzlich willkommen in un­serem Kreis und werden die nötige "Fach­liche Ausbildung" wie alle anderen erhal­ten. Anmeldungen nehmen wir jederzeit im Vereinslokal "Heibel" entgegen.

HORBACH

Kommt ein Fußball - Großverein unter

der Beteiligung der Spvgg. Horbach ?

Horbach. Nachdem Vorbesprechungen der Vorsitzenden der Fussballvereine Spvgg, 1920 Horbach, VfR Winden und Gelbach­taler Sportfreunde Stahlhofen ergeben ha­ben, dass sich diese Vereine - unter Bei­behaltung ihrer Eigenständigkeit als Ver­ein - zu einem Grossverein als sogenannte "Dachorganisation" Zusammenschliessen wollen, fand am Samstag im Vereinslokal Girmann eine Spielerversam mlung statt, um die Meinung der Aktiven zu hören. Vorsit­zender Meuer gab einen Überblick über die Situation und Tendenz im Fussball-Sport, Er stellte fest, dass zwar im Augenblick die Position der I. Mannschaft sehr gut sei, Jedoch auf die Dauer (von Jahren) gesehen das Zusammengehen mit Nachbar­vereinen unausweichlich sei. Er wies darauf hin, dass die Jugend-Mannschaften bereits nicht mehr eigenständig seien und mit der "Fortuna" Holler kombinierten. Die Lage der II. Mannschaft sei bedenklich, da oft­mals keine 11 Spieler zur Verfügung waren (!). Daher sei ein Zusammengehen mit an­deren Vereinen notwendig um den Fussball- sport im hiesigen Raum nicht nur aufrecht­zuerhalten, sondern auch zu stärken. An­dere Zusammenschlüsse würden dies be­stätigen und ab Saision 1970/71 würden, wie allenthalben verlautet, weitere Fusio­nen anderer Vereine erfolgen, und die Ver­antwortlichen auf höherer Fussballebene würden dies begrüssen. Es sei seine Pflicht als Vorsitzender, auf diese Entwicklung rechtzeitig hinzuweisen.

Nachdem er Einzelheiten über die geplante Mannschaft (Senior I, II, III, A, B, C, D7- er-Jugend) und Organisationsfragen vorge­tragen hatte, nahmen Aktive und Vorstands­mitglieder zu dieser Angelegenheit Stellung. Nach harten Diskussionen konnte man sich jedoch am Samstag noch nicht zu einem Ent­schluss durchringen. Also hat man sich am Sonntag nach dem Verbandsspiel Simmern - Horbach (1 : 2. Halbzeit 0 : 0) nochmals mit der Angelegenheit befasst. Nach mehr­maligem Abwäsen des Für und Wider ha­ben sieh die inwesenden Spieler der I. und II. Mannschaft für die Fusion (bei 2 Enth. und 1 Gegenstimme) ausgesprochen. Man erhofft sich zunächst beständigere Mann­schaften und guten Nachwuchs.

Es werden nunmehr mit den interessier­ten Vereinen - inzwischen ist auch der SV Welschneudorf interessiert - die Ver­handlungen fortgesetzt. Sobald ein abschliessendes Ergebnis vorliegt, wird je-

RUND UM MONTABAUR Nr. 4/13/70/15 weils die Generalversammlung die endtül- tige Entscheidung fällen.

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Eigendorf

Die Gemeindeverwaltung hat zwecks Er­leichterung des Zahlungsverkehrs - Beglei­chung der Steuern und kommunalen Abga­ben - bei der Nassauischen Sparkasse in Montabaur ein Konto eröffnet mit der Nr.: 803 055 505, Ich bitte vom bargeldlosen Geldverkehr regen Gebrauch zu machen. Dabei erinnere ich nochmals an die Fällig* keit des I. Quartals 70.

gez.: Winkenbach Bürgermeister

Müllabfuhr

Der Lieferant der Müllgefässe teilt mit, dass die bestellten Grössen direkt nach Ostern eintreffen werden. Damit ist die Möglichkeit gegeben, wie beschlossen am Freitag, den 3.4.70, vormittags erstmals mit der probeweisen Müllabfuhr zu beginnen.

Winkenbach, Bgm.

VERBANDSSCHULE HORRESSEN - ELGENDORF

Aufgaben des Schulelternbeirats

Der Schuleltembeirat hat die Aufgabe, die Schule bei der Erziehung und Bildung der Jugend zu unterstützen, das Vertrauensver­hältnis zwischen Schule und Elternhaus zu vertiefen und das Wohl der Schule zu för­dern. Zu diesem Zweck soll der Schul­elternbeirat die Schule beraten, ihr Anre­gungen geben und Vorschläge machen, und zwar insbesondere bei

a) der allgemeinen Regelung von Fragen des Schullebens und der Durchführung von Veranstaltungen, die der Pflege und För­derung der Gemeinschaftsarbeit von Schule und Elternhaus dienen, sowie bei Fragen der F reizeitgestaltung.

b) der Aufrechterhaltung der Ordnung in der Schule und der Verbesserung der äusseren Schulverhältnisse,

c) der Ausstattung von Schulbüchereien u. sonstigen Lernmitteleinrichtungen für die Schüler,

d) Fragen des Schulwanderns, des Schul­landheimaufenthaltes, der Schülerfahrten und des Schülertausches,

e) Fragen der Erziehungs- und Berufsbe­ratung in der Schule,

f) Fragen der Gesundheitspflege, der Jugend­fürsorge und des Jugendschutzes im Rahmen der Schule.

ERGEBNISSE DER ELTERNBEIRATSWAHL VOM 12.3.1970:

1. Schul-Elternbeirat

1. Inge Olleck, Horressen

2. Adolf Dupp, Eigendorf

3. Ewald Weber, Horressen

4. Alois Marx, Horressen

5. Kurt Knöllinger, Eigendorf

6. Ewald Hommrich, Horressen