14.oo Uhr, Dankandacht der Kommunionkinder
MUSIVEREIN HOLLER
Wer hätte das gedacht ? In Holler besteht jetzt seit dem 21. Juni 1969 ein Musikverein, der sich hier einmal der Bevölkerung unserer Nachbargemeinden vorstellen möchte.
Erst im Mai vorigen Jahres gegründet, kann dieser Junge Verein schon eine recht stolze Bilanz aufweisen. An erster Stelle sei erwähnt, dass in der heutigen, von nicht gerade vorteilhaften Einflüssen der Massenmedien beherrschten Zeit bis heute sage und schreibe 22 aktive junge Mitglieder an den sonntäglichen Proben teilnehmen und das mit einem Eifer und einer Begeisterung, die bewundernswert Ist.
Was wurde nicht alles geschafft ? Zunächst die nicht unerheblichen finanziellen Schwierigkeiten, die jedoch durch Spenden von Förderern und nicht zuletzt durch die Opferbereitschaft und die Einzelinitiative der Aktiven bewältigt wurden bzw, noch werden. Kostenlose Ausbildung der Anfänger Ist ebenfalls mit ein Geheimnis des schnellen und zielstrebigen Aufschwungs und liegt bei unserem Musikkameraden Manfred Kretsch- mann in bewährten Händen. Die Probenarbeit übernahm ln der Anfangszeit ebenfalls einer unserer Aktiven, Jupp Stahl, bis am 15. Februar 1970 ein begeisterter Freund und Könner ln Sachen "Blasmusik", Herr Bernhard Roth aus Niederelbert den Dirigentenstab übernahm. Bernhard Roth, den einige der Aktiven noch aus früheren Blasmusikzelten kennen, wird, wie bekannt Ist, mit sachlicher, vom persönlichen Können geprägter Hand, die Probenarbelt lebendig, Interessant und zielbewusst gestalten. Blättern wir doch ein wenig in der Vereinsgeschichte: Schon knapp vier Wochen nach der Gründung körnten wir mit 10 Bläser am Frühschoppenkonzert an Kirmesmontag im Saale des Vereinslokals Heibel tellneh- men und unseren ersten bescheidenen Erfolg verbuchen, d.h, wir wurden von der anwesenden Dorfbevölkerung begeistert aufgenommen und diese Tatsache bestärkt uns in unserer Arbeit und dem Bewusstsein, dass der Musikverein nicht mehr aus dem kulturellen Leben der Gemeinde Holler wegzudenken ist. Im September folgte ein Eintopfessen, um unsere dürftige Vereinskasse aufzubessern. Es folgten weiterhin: Martinszug, Toten- und Gefallenenehrung am Volkstrauertag, Teilnahmen am Schüsseltreiben des Jagdpächters unserer Gemeinde, Weihnachtsfeier für unsere ältesten Einwohner, veranstaltet von der Gemeinde, feierliches Choralvorspiel am "Heiligen Abend", Mitwirken am Weihnachtskonzert des Mandolinenclubs "Alpenrös 1 Holler", diverse Ständchen und die Teilnahme an den Karnevalsumzügen in Oberelbert, Welschneudorf und Montabaur in Kooperation mit der DRK - Blaskapelle in Daubach.
Am 30. und ?1. Mai begehen wir nun unser Gründungsfest. Die Vorbereitungsarbeiten laufen auf Hochtouren. Jeder der Mitglieder, ob aktiv oder inaktiv, hat ein volles Mass an Arbeit zu leisten. Ein grosses lestzelt wird unsere Besucher, Gäste und eingeladene Vereine aufnehmen und wir hoffen, dass dieses Gründungstest für alle Teilnehmer unvergesslich werden möge. Am Samstag, den 30. Mai wird der Kommersabend stattfinden, an dem attraktive Orchester mitwlrken werden.
Am Sonntag, den 31, Mai 1970, findet mit
tags ein grosser Festzug statt. Daran anschliessend ist das Freundschaftsspielen der Gastvereine im Festzelt. Am Sonntagabend ist im Rahmen eines Tanzabend ein buntes Show - Programm mit bekannten Künstlern von Funk und Schallplatte, die schon Jetzt vertraglich zugesagt haben. So wird also für alle etwas dabei sein, wie auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt sein wird.
Zum Schluss möchten wir noch eine herzliche Bitte an die Eltern unserer Kinder und Jugendlichen richten: Alle, die sich für Blasmusik interessieren und Mitglied werden wollen, sind herzlich willkommen in unserem Kreis und werden die nötige "Fachliche Ausbildung" wie alle anderen erhalten. Anmeldungen nehmen wir jederzeit im Vereinslokal "Heibel" entgegen.
HORBACH
Kommt ein Fußball - Großverein unter
der Beteiligung der Spvgg. Horbach ?
Horbach. Nachdem Vorbesprechungen der Vorsitzenden der Fussballvereine Spvgg, 1920 Horbach, VfR Winden und Gelbachtaler Sportfreunde Stahlhofen ergeben haben, dass sich diese Vereine - unter Beibehaltung ihrer Eigenständigkeit als Verein - zu einem Grossverein als sogenannte "Dachorganisation" Zusammenschliessen wollen, fand am Samstag im Vereinslokal Girmann eine Spielerversam mlung statt, um die Meinung der Aktiven zu hören. Vorsitzender Meuer gab einen Überblick über die Situation und Tendenz im Fussball-Sport, Er stellte fest, dass zwar im Augenblick die Position der I. Mannschaft sehr gut sei, Jedoch auf die Dauer (von Jahren) gesehen das Zusammengehen mit Nachbarvereinen unausweichlich sei. Er wies darauf hin, dass die Jugend-Mannschaften bereits nicht mehr eigenständig seien und mit der "Fortuna" Holler kombinierten. Die Lage der II. Mannschaft sei bedenklich, da oftmals keine 11 Spieler zur Verfügung waren (!). Daher sei ein Zusammengehen mit anderen Vereinen notwendig um den Fussball- sport im hiesigen Raum nicht nur aufrechtzuerhalten, sondern auch zu stärken. Andere Zusammenschlüsse würden dies bestätigen und ab Saision 1970/71 würden, wie allenthalben verlautet, weitere Fusionen anderer Vereine erfolgen, und die Verantwortlichen auf höherer Fussballebene würden dies begrüssen. Es sei seine Pflicht als Vorsitzender, auf diese Entwicklung rechtzeitig hinzuweisen.
Nachdem er Einzelheiten über die geplante Mannschaft (Senior I, II, III, A, B, C, D7- er-Jugend) und Organisationsfragen vorgetragen hatte, nahmen Aktive und Vorstandsmitglieder zu dieser Angelegenheit Stellung. Nach harten Diskussionen konnte man sich jedoch am Samstag noch nicht zu einem Entschluss durchringen. Also hat man sich am Sonntag nach dem Verbandsspiel Simmern - Horbach (1 : 2. Halbzeit 0 : 0) nochmals mit der Angelegenheit befasst. Nach mehrmaligem Abwäsen des Für und Wider haben sieh die inwesenden Spieler der I. und II. Mannschaft für die Fusion (bei 2 Enth. und 1 Gegenstimme) ausgesprochen. Man erhofft sich zunächst beständigere Mannschaften und guten Nachwuchs.
Es werden nunmehr mit den interessierten Vereinen - inzwischen ist auch der SV Welschneudorf interessiert - die Verhandlungen fortgesetzt. Sobald ein abschliessendes Ergebnis vorliegt, wird je-
RUND UM MONTABAUR Nr. 4/13/70/15 weils die Generalversammlung die endtül- tige Entscheidung fällen.
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Eigendorf
Die Gemeindeverwaltung hat zwecks Erleichterung des Zahlungsverkehrs - Begleichung der Steuern und kommunalen Abgaben - bei der Nassauischen Sparkasse in Montabaur ein Konto eröffnet mit der Nr.: 803 055 505, Ich bitte vom bargeldlosen Geldverkehr regen Gebrauch ‘ zu machen. Dabei erinnere ich nochmals an die Fällig* keit des I. Quartals 70.
gez.: Winkenbach Bürgermeister
Müllabfuhr
Der Lieferant der Müllgefässe teilt mit, dass die bestellten Grössen direkt nach Ostern eintreffen werden. Damit ist die Möglichkeit gegeben, wie beschlossen am Freitag, den 3.4.70, vormittags erstmals mit der probeweisen Müllabfuhr zu beginnen.
Winkenbach, Bgm.
VERBANDSSCHULE HORRESSEN - ELGENDORF
Aufgaben des Schulelternbeirats
Der Schuleltembeirat hat die Aufgabe, die Schule bei der Erziehung und Bildung der Jugend zu unterstützen, das Vertrauensverhältnis zwischen Schule und Elternhaus zu vertiefen und das Wohl der Schule zu fördern. Zu diesem Zweck soll der Schulelternbeirat die Schule beraten, ihr Anregungen geben und Vorschläge machen, und zwar insbesondere bei
a) der allgemeinen Regelung von Fragen des Schullebens und der Durchführung von Veranstaltungen, die der Pflege und Förderung der Gemeinschaftsarbeit von Schule und Elternhaus dienen, sowie bei Fragen der F reizeitgestaltung.
b) der Aufrechterhaltung der Ordnung in der Schule und der Verbesserung der äusseren Schulverhältnisse,
c) der Ausstattung von Schulbüchereien u. sonstigen Lernmitteleinrichtungen für die Schüler,
d) Fragen des Schulwanderns, des Schullandheimaufenthaltes, der Schülerfahrten und des Schülertausches,
e) Fragen der Erziehungs- und Berufsberatung in der Schule,
f) Fragen der Gesundheitspflege, der Jugendfürsorge und des Jugendschutzes im Rahmen der Schule.
ERGEBNISSE DER ELTERNBEIRATSWAHL VOM 12.3.1970:
1. Schul-Elternbeirat
1. Inge Olleck, Horressen
2. Adolf Dupp, Eigendorf
3. Ewald Weber, Horressen
4. Alois Marx, Horressen
5. Kurt Knöllinger, Eigendorf
6. Ewald Hommrich, Horressen

