Ausgabe 
5.3.1970
Seite
6
 
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RUND UM MONTABAUR Nr. 1/10/70/6 Im Laufe der Arbeitstreffen in Montabaurer Rathaus wurden die folgenden Beschlüsse gefaßt:

Die Jumelage, also der feierliche Beginn der offiziel­len Städtepartnerschaft, wird am 14. Juni sein. Die Gäste aus Montabaur werden am 13. gegen 18 Uhr in Tonnerre eintreffen und am 17. zurückreisen.

Eine voroffizielle Vereinigung der beiden Stadträte wird am Sonntagmorgen um neun Uhr sein; es folgt eine gemeinsame Sitzung der beiden Freundschafts­komitees; Austausch von Urkunden, Abzeichen und

Geschenken.

Was die obigen Kundgebungen betrifft, so werden die Einzelheiten noch bekanntgegeben.

Dies sind nun die Vorhaben der beiden Freund­schafts-Komitees, Vorhaben, die allerdings noch nach den Umständen verändert werden können und auch noch einen offiziellen Anstrichen erhalten wer­den.

Zunächst werden die Austausch besuche zwischen den beiden Städten fortgesetzt.

Wettstreit mit Meistersingen

Der MGV Mendelsohn-Bartholdy veranstal- vergangenen Sonntag alle Interessierten Ver- tet am 4. Oktober ein Meistersingen ln eine zum Delegiertentag Ins Kolpinghaus Montabaur. Aus diesem Anlass hatte er am eingeladen.

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Bereits ab lO.oo Uhr vormittags war das eigens dazu eingerichtete Meldebüro allen Vereinen zur Nennung für den Wettstreit offen. Am Nachmittag trafen sich alle De­legierten Im festlich geschmückten Saal des Kolpinghauses zu einer Feierstunde. Auch Bürgermeister Mangels weilte unter den Teilnehmern.

11," " Vorsitzender Kurt Heinz konnte etwa 250

Delegierte begrüssen. Sie wurden von Bür­germeister Mangels in den Mauern der Stadt Montabaur herzlich willkommen ge­heissen. Er wünschte der Veranstaltung ei­nen vollen Erfolg und sagte seitens der Verwaltung beste Unterstützung zum Ge­lingen des Festes zu. Und unter der Lei­tung von Chorleiter Hans Lingerhand sang der Chor seinen Gästen einen Willkommens- gruss.

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AMTLICHE BEKANNTMACHUNGEN Müllabfuhr

Grundsätzliches :

Der Gemeinderat von Eigendorf hat mit Be­schluss vom 19.1.1970 den vielseitig vorge­tragenen Wunsch nach einer Einführung der staubfreien Müllabfuhr entsprochen. Voraussichtlich wird ab 1.4.1970 die Firma Willi Böckling in Montabaur an Freitagen - wöchentlich - mit Spezialfahrzeugen der Müll geladen und nach Staudt zum Müll­platz gefahren.

Somit ist auch gleichzeitig bekannt, dass der Müllplatz in Eigendorf unter dem glei­chen Datum geschlossen wird. Die Gemein­de hat mit der Gemeinde Staudt die Müll­deponie auf dem Müllplatz von Staudt ver­einbart. Bei dieser Gelegenheit wird auch darauf aufmerksam gemacht, dass z. B. zusätzliche Müllabfahrten nur nach Verein­barung mit der Gemeindeverwaltung von Staudt möglich sind.

Die Firma wird zusätzlich 4 mal im Jahr "Sperrmüll" abfahren. Dies wird rechtzei­tig vorher in diesem Mitteilungsblatt be­kanntgegeben.

Mit der Einführung der staubfreien Müll­abfuhr, einem dringenden öffentlichen Be­dürfnis, wird gleichzeitig die Hoffnung aus­gesprochen, dass damit alle wilden Müll­ablagerungen in den Aus sengebieten der Ge­meinde unterbunden werden.

FINANZIELLES:

Die beigefügte abgedruckte Müllsatzung gibt nähere Auskunft über den Kostenpunkt, der auf die Haushalte durch die Einführung der Müllabfuhr zukommt.

Ich möchte von vornherein auf die Wirt­schaftlichkeit hinweisen, die in dem grossen Müllgefäss von 50 Liter Inhalt liegt. Der geringe Mehrpreis macht sich sowohl in der Anschaffung des Gefässes als auch in der Leistung bezahlt.

Die Anschaffung der Müllgefässe ist zu­nächst Sache der einzelnen Haushaltungen. Um jedoch einen günstigen Preis zu be­kommen, wurde von der Gemeinde Eigen­dorf eine Ausschreibung vorgenommen, so dass die Erstausstattung über die Gemein­de bedeutend wirtschaftlicher ist. Das An­gebot sieht vor:

50 Liter-Gefäss, 20.-- DM Blech, verzinkt 35 Liter-Gefäss, 18.-- DM Blech, verzinkt. Die von der Gemeinde besorgten Gefässe sind nummeriert. Jeder Haushalt erhält für ihr Gefäss eine entsprechende Marke, die von der Fa. Böckling bei der ersten Ab­fuhr angenietet wird. Die Firma wird da­her nur gekennzeichnete Gefässe entleeren. Weitere Einzelheiten entnehmen Sie der Müll- Satzung.

( Lesen Sie bitte weiter auf Seite 7 )

Schon 36 Vereine mit etwa 1.500 Sängern haben jetzt schon ihre Teilnahme am Wett­singen angemeldet. Ulrich Schlosser im Hau­se der Volksbank Montabaur erteilt Jede gewünschte Auskunft hierzu. Wir werden unsere Leser in den folgenden Ausgaben weiter auf dem laufenden halten.