RUND UM MONTABAUR Nr. 1/10/70/2
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Schon wieder was Neues ?
Nein ! Nur eine notwendige Anpassung an .- aber lesen Sie selbst —
Das bisherige
"Amtsblatt der Stadt Montabaur"
stellt zum 31. März 1970 unter diesem Namensein Erscheinen ein. Ab April 1970 beabsichtigen die Gemeinden der zukünftigen Verbandsgemeinde Montabaur, insbesondere hinsichtlich der amtlichen Mitteilungen, gemeinsam das
"Nachrichtenblatt der Gemeinden Rund um Montabaur"
herauszugeben. Die Redaktion dieser Neuauflage übernimmt der Primo-Verlags-Druck Linus Wittich aus Weitersburg. Ein Probeexemplar dieser Ausgabe, — es werden noch weitere folgen — halten Sie in Händen.
Was ist der Grund, Namen und Verlag des bisherigen Mitteilungsblattes zu wechseln? Die Antwort auf diese Frage läßt sich optisch aus der Kopfleiste dieser Ausgabe eindeutig ablesen. Nicht nur die Bewohner der Stadt Montabaur, sondern insbesondere auch die Einwohner der Umlandgemeinden, sollen in den Abonnentenkreis ein bezogen werden.
Neben der einschlägigen Tagespresse soll das neue "Nachrichtenblatt" zu einem unmittelbaren Bindeglied zwischen den Menschen unseres engbegrenzten Lebensraumes werden. Die räumliche Einheit der künftigen Verbandsgemeinde Montabaur und die doch im letzten gemeinsamen Interessen dieses neuen Verwaltungsraumes sind mitbestimmend für die Initiative zur Herausgabe des neuen Nach rieh tenblattes.
Es werden alle amtlichen Beka nntmachungen der Gem einden im Ver brei tu ngsge biet in das Nachrichtenblatt aufgenommen.
Dasselbe gilt für
kirchliche Nachrichten
ärztlichen - zahnärztlichen - Apotheken-Notdienst Krankenwagen - Einsatz Polizeiliche Mitteilungen - Fundsachen - Mitteilungen anderer Behörden Vereinsnachrichten aus dem Verbreitungsgebiet
Diese Aufzählung ist nich t erschöpfend und kann nach Bedarf ergänzt werden.
Für die Ereignisse von besonderer Bedeutung steht ein eigener Mitarbeiter des Primo-Verlags-Druckes zur Verfügung.
Bei einem Bezugspreis von DM 3,50vierteljährlich,der im voraus an den Zusteller zu entrichten ist, erscheint das Nachrichtenblatt wöchentlich. Aus seiner Aufmachung Können Sie ersehen, daß es sich große Aufgaben gestellt hat Die Stadt- und Gemeindeverwaltungen im Verbreitungsgebiet und der Verlag Wittich erhoffen sich einen guten Start für das Nachrichtenblatt der Gemeinden "Rund um Montabaur
Warum dieser Titel ?
"RUND UM MONTABAUR
- mh - Unser neues Heimatblatt umfasst den Raum der zukünftigen Verbands gemeinde Montabaur so, wie ihn die Parteien vorgeschlagen haben. Dazu gehören ausser der Zentrale Montabaur, die im Titelbild aufgezeichneten Gemeinden. Sie alle liegen "rund um Montabaur".
Welche Gebiete sind das im einzelnen?
DIE MONTABAURER SENKE Nicht jedem wird die Landschaftsbezeichnung "Montabaurer Senke" geläufig sein. Man nennt so die grosse Talmulde um und nördlich Montabaur, die man als solche erkennt, wenn man beispielsweise am Waldrand bei Horressen und Eigendorf, auf dem Hähnchen bei Niederelbert oder auch auf dem Himmelfeld steht. Diese durchschnittlich 250 m hoch gelegene Senke wird geformt durch die Quellarme des zur Lahn fliessenden Gelbachs.
Zur Montabaurer Senke gehören in unserem Raum ausser Montabaur selbst Horressen, Eigendorf, Eschelbach, Heiligenroth, Ruppach-Goldhausen und auch noch Boden.
DAS STELZENBACHTAL Der Stelzenbach fliesst von Südwesten her dem Gelbach zu. Sein Tal ist etwa 10 km lang. Mit einem Einzugsgebiet von 25 qkm zählt es zu den wesentlichen Tälern des Unterwesterwaldes. In ihm liegen die verhältnismässig grossen Gemeinden Holler, Niederelbert, Oberelbert und Welschneudorf. Für die drei letzteren erscheint bisher schon ein wöchentliches Mitteilungsblatt im Primo-Verlag.
DAS BUCHFINKENLAND Als Buchfinkenland bezeichnet man das landschaftlich reizende und abwechslungsreiche Gebiet zwischen Stelzenbachtal und Gelbachtal. Strenggenommen gehören zum eigentlichen Buchfinkenland nur Horbach, Gackenbach und Hübingen, doch zählt man im allgemeinen Sprachgebrauch auch Stahlhofen, Untershausen und Daubach dazu. Nur das zwischendrin liegende Förfchen Ruppenrod bildet eine Ausnahme. Man rechnet es bereits zur Esterau und damit zum Rhein- Lahn-Kreis.
DAS GELBACHTAL
Das unterhalb Montabaur beginnende Gelbachtal ist jedem bekannt. Hier liegen kleine Dörfchen, die sich wegen der Enge des Tales nie richtig entwickeln konnten. Ausser den Esteraugemeinden Isselbach und Giers- hausen, die zum Rhein-Lahn-Kreis gehören, werden die folgenden Orte zur Verbandsgemeinde Montabaur zählen: Wirzenborn, Reckenthal, Bladernheim, Ettersdorf,Kirchähr und Dies.
Unser Heimatblatt "Rund um Montabaur" vereinigt also zwischen Tal und Höhe eine vielgestaltige Landschaft als sein Verbreitungsgebiet, als dessen Kern unbestritten Montabaur mit seinem Schloss als Wahrzeichen gelten kann.
Im HEIMATBLATT geworben, bringt ERFOLG !
gez. Mangels Bürgermeister
IRptofaut
AMTLICHE NACHRICHTEN
Wir geben den Einwohnern von Montabaur bekannt, dass die nächste Sperrgutabfuhr für den Bereich unserer Stadt am Donnerstag, den 12. März 1970, ab 7.oo Uhr in der gleichen Reihenfolge wie bei der Müllabfuhr erfolgt.
Unter den Begriff des Sperrgutes fallen ausschliesslich die in Haushaltungen gelegentlich anfallenden sperrigen Gegenstände, die sich nicht in den Miillgefässen unterbringen lassen oder wegen ihrer Art und Beschaffenheit diesen nicht beigefüllt werden dürfen, weil hierdurch Beschädigungen an der Mechanik des Müllwagens verursacht werden können.
Zu dem Begriff "Sperrgut" gehören u.a. Möbelstücke, Sessel und Liegemöbel, Matratzen, Öfen, Ofenrohre, Teppiche in gerolltem und verschnürten Zustand, Kinderwagen, Fahrräder und sonstige sperrige Haushaltswagen, Verpackungsmaterial aus Holz und Pappe soweit diese flach zusammengelegt und zu handlichen Packs verschnürt sind.
Ausgeschlossen von der Sperrgutabflihr sind sämtliche Abfälle, Verpackungsmaterialien und Gegenstände aus gewerblichen Betrieben, Kraftfahrzeuge oder deren Zubehör und

