POLIZEIAMT MONTABAUR
Fundamt
Beim Polizeiamt .Montabaur wurden in der Zeit vom 1. 9.1969 bis 30.9.1969 folgende Gegenstände als Fundsache abgegeben:
Gegenstand:
1 Damen-Knirps 1 1 1 1 1 1 1 1
gefunden am: 1969 1969 1969 1969 1969 1969
Anfang September 17.9.1969 August 1969
27.8
12.9 12 14 14 14
Blumentisch Geldbörse mit Inhalt Transistor -Radio Badehose Halskette
Damen-Armbanduhr Tasche mit Herren-Schuhen Perlenkette
Außerdem wurde ein Geldschein abgegeben.
Rechtmäßige Eigentümer können sich auf dem Fundamt in Montabaur, Bahnhofstraße 32, in den Dienststunden zwischen 8.00 und 12.00 Uhr melden.
Als verloren wurde gemeldet:
1 Goldkette mit Zuchtperlen, 1 zweireihige Goldkette,
2 Geldbörsen mit größeren Geldbeträgen, 1 Paar Damen -
Strümpfe. gez. Schmitt
VERBANDS-und VEREINS MITTEILUNGEN
Freundschaft durch Sport
TREFFEN TUS MONTABAUR - AST TONNERE e i_n__vo_l_le£_Er_f o l_g__!_
Am vergangenen Wochenende weilten 3 Fußballmannschaften d. AST Tonnerre mit ihren Angehörigen in Montabaur. Sie waren auf Einladung der Vereinsleitung des TUS Montabaur nach hier gekommen, um freundschaftliche Bande zwischen der Jugend von Tonnerre (künftige Partnerstadt von Montabaur) und der von Montabaur zu knüpfen. Dies sollte geschehen bei sportlichen Veranstaltungen sowie bei Unterhaltung und Tanz.
Mit reichlicher Verspätung kamen die Gäste aus Frankreich um 19.30 Uhr in Montabaur an. Im festlich geschmückten Sitzungssaal des Rathauses erfolgte bei einem kleinen Umtrunk die Begrüßung derGäste durch das Stadtoberhaupt und durch den 1. Vorsitzenden des TUS. Beide Redner begrüßten derartige Freundschaftstreffen der Jugend. Sie tragen dazu bei, die noch teilweise vorhandenen Vorurteile zu beseitigen. Der Bürgermeister überreichte als Geschenk 2 Fußbälle.
Danach erfolgte die Begrüßung der Vertreter der Stadt und des TUS Montabaur durch den 1. Vorsitzenden des AST Tonnerre. In seiner Ansprache kam zum Ausdruck, daß sich die Sportler von Tonnerre freuen, hier in Montabaur Gast zu sein. Sicherlich wird dieses Treffen dazu beitragen, die Freundschaft und Partnerschaft zwischen Montabaur und Tonnerre zu festigen und zu vertiefen. Zwischen der Jugend beider Länder sollen andere Kämpfe als nur sportliche nicht mehr stattfinden.
Im Anschluß sprach der Bürgermeister von Tonnerre. Auch er brachte in seiner Rede zum Ausdruck, daß er sich freut, gemeinsam mit den Sportlern hier in Montabaur Gast zu sein. Er sprach die Hoffnung aus, daß dieses Treffen dazu beitragen wird, die Vergangenheit vergessen zu lassen und die Freundschaft zwischen der Jugend aus Frankreich und Deutschland zu festigen. Wenn der Wille zur Bildung und Festigung der Freundschaft bei der Jugend besteht, wird es bei der Bildung der Partnerschaft keine Schwierigkeiten geben. Es heißt, Hand in Hand zu gehen zur Lösung der Probleme beider Länder. Das Schönste sicherlich aber wird die Freundschaft der Jugend von Montabaur und Tonnerre sein.
Nach diesen kurzen Begrüßungsansprachen wurden die Gäste in ihre Quartiere geleitet und bewirtet.
Am Sonntag erfolgte nach dem Kirchgang die Besichtigung von Montabaur. Die Gäste waren von der alten und schönen Stadt hellauf begeistert.
Um 11.00 Uhr erfolgte im Stadion Mons-Tabor der Anpfiff zum 1. Fußballvergleichskampf. Es standen sich die A-
Jugendmannschaften von Tonnerre und Montabaur gegenüber Das Spiel endete mit einem 4:1-Erfolg der Gastgeber. Mit dem gleichen Ergebnis trennten sich die Reservemannschaften. Die 1. Mannschaft des TUS zeigte wieder einmal ein technisch brillantes Spiel und siegte überlegen mit 5:1.
Für 19. 00 Uhr warendie Gäste zum Abendessen im Saal des Kolpinghauses eingeladen. Nach dem Essen überreichte der 1. Vorsitzende des TUS dem Bürgermeister von Tonnerre und dem 1. Vorsitzenden des AST Tonnerre die Silberne Vereinsnadel und ein Bild von Montabaur. Weiterhin erhielten alle Teilnehmer aus Tonnerre ein kleines Erinnerungsgeschenk. Die Fußballer aus Tonnerre hatten ihre Geschenke bereits im Stadtion vor den Spielen überreicht.
Im Anschluß übergab der Landrat dem Bürgermeister von Tonnerre den Wappenteller des Unterwesterwaldkreises. Der Bürgermeister von Montabaur stellte fest, daß alle tatsächlich Freunde geworden sind. Die Ergebnisse der Spiele sind nicht so wichtig; entscheidend allein ist, daß die ersten Schritte zur Erhaltung der noch so jungen Freundschaft getan sind. Bereits heute kann gesagt werden, daß der Begründung der Partnerschaft zwischen Tonnerre und Montabaur nichts mehr im Wege steht.
Der 1. Vors, des AST Tonnerre bedankte sich im Namen aller für die herzliche Aufnahme. In Tonnerre werden alle mit "Freundschaft" an Montabaur zurückdenken. Direkt an die aktiven Sportler gerichtet sagte er: "Ihr habt den Sieg verdient; wir brennen jedoch bereits heute auf Revanche in Tonnerre." Das Treffen in Tonnerre wird in absehbarer Zeit zwischen den Vorständen beider Vereine vereinbart. Wichtigstes Ergebnis dieses Treffens allein ist die Freundschaft beider Völker und Stärkung der Partnerschaft mit Hilfe des Sports.
Zum Schluß dankte der Bürgermeister von Tonnerre im Namen aller Bürger für die herzliche Aufnahme hier in Montabaur. Mit den als Geschenk überreichten Gläsern werden alle in Tonnerre auf das Wohl von Montabaur trinken. Er versicherte weiterhin, daß der Stadtrat von Tonnerre in seiner nächsten Sitzung das Problem der Partnerschaft behandeln wird. Noch mals herzlichen Dank und auf ein Wiedersehen in Tonnerre!
Bei Tanz und Unterhaltung saß man mit den neu gewonnenen Freunden noch lange zusammen.
Sport am 12.10.1969
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Der neue Tabellenführer der 1. Kreisklasse TUS Montabaur trifft am 12.10.1969, 15.00 Uhr, im Stadion Mons- Tabor auf die sehr starke Mannschaft des SV Grenzhausen. Mit einem spannenden Spiel ist zu rechnen.
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Die II. Mannschaft des TUS trifft in Nentershausen auf die II. des SV Nentershausen. Auch hier ist mit einem spannenden Spiel zu rechnen.
Die Jugendspiele werden im Aushangkasten veröffentlicht.
Heimat- und Erntedankfest im Altersheim Montabaur
Die DJO Kindergruppe Montabaur im Bund der Vertriebenen mit ihrer Leiterin Johanna Galke stattete den Schwestern sowie den Damen des Altersheimes Montabaur am Samstag, dem 4.10., einen Besuch ab.
Wie schon am "Tag der Heimat" spielte die Kindergruppe auch hier vor ca. 40 Damen - ein Teil davon sind auch Heimatvertriebene - das Heimatspiel.
Anschließend an dieses Spiel ging Frau Galke mit der Kindergruppe zu einerErntedankfeier über mit Gedichten und Liedern aus der alten und neuen Heimat. Sie sprach: "Abgeerntet sind die Felder, bunt sich färben alle Wälder, und der Herbst kehrt bei uns ein.
Was wir eingesammelt haben, es sind alles Gottes Gaben, und wir müssen dankbar sein."
Die kleine Kindergruppe erfreute die Schwestern und Damen sogar mit einem kleinen Reigen:"Rosenstock hold erblüht,
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