Ausgabe 
29.8.1969
 
Einzelbild herunterladen

+ Herausgabe eines neuen Unterkunftsverzeichnisses 1969 (Folder-Format, Klassifizierung der Beherbergungsbe­triebe);

+ Druck von einheitlichen Anfragekarten für Gäste bzw. Antwortkarten für Pensionen und Beschwerdekarten für Gäste;

+ Entwurf einer neuen geschickten Anzeige und gezielten Insertion in der Reise- und Tagespresse, sowie in illustrier­ten Blättern;

+ gezielte Werbung unter besonderer Berücksichtigung ganz bestimmter Personenkreise (Autofahrer, kinderreiche Fa­milien, Industrie-Manager, Jugendgruppen, Schulklas­sen);

+ Werbeveranstaltungen in Ballungsgebieten (Vortrags-, Film-, Musik- und Volkstanz Veranstaltungen);

+ zusätzliche Werbemaßnahmen, beispielsweise durch Handzettel, Schallplatten, Preisausschreiben ect.; b) Indirekte Werbung

+ Einladungen von Journalisten der Reise- und Fachpresse, Zusammenarbeit mit den Reiseverlagen;

+ Zusammenarbeit mit Automobilclubs und ähnlichen Ein­richtungen;

+ Kontaktaufnahme mit Verkehrsämtern der Großstädte des In- und Auslandes, soweit sie in Frage kommen;

+ Kontaktaufnahme mit großen in- und ausländischen Bus- und Reiseunternehmen bzw. Reisebüros;

+ Teilnahme an Messen und Ausstellungen, die sich mit dem Fremdenverkehr befassen (zum Beispiel alljährliche "Börse des Tourismus" in rserlin), Werbung in Zeitschrif­ten aller Art, Rundfunk- und Fernsehveranstaltungen.

Der vorstehend skizzenhaft aufgezeichnete Weg eines inten­siven Ausbaus des Fremdenverkehrs im Unterwesterwald er­hebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es wur­den für eine mögliche Marschroute lediglich die wichtigsten Kriterien herausgearbeitet; wobei allerdings mit allem Nach­druck darauf hingewiesen werden muß, daß sie wohl als elementare Voraussetzung für eine erfolgreiche Fremdenver­kehrsarbeit zu gelten haben. Über einzelne vordringliche und konkrete Maßnahmen wird noch ausführlich gesprochen werden müssen.

Montabaur, im September 1968

G. Alvensleben

Textsatz: A. Gilges

TIPS FÜR BLUMENFREUNDE

Üppiges Wachstum

Als genügsamer, aber attraktiver Vertreter der Familie der Rebengewächse gehört der Königswein (Cissus rhomifolia) zum festen Bestandteil der meisten Blumenfenster. Auch we­niger erfahrene Blumenfreunde kommen auf Anhieb gut mit ihm aus, wenn sie die ganz wenigen Wünsche beachten: heller Platz ohne pralle Sonne, Wintertemperaturen von nicht mehr als 12 Grad Celsius, im Sommer normale, im Winterhalbjahr reduzierte Wassergaben. Wenn der Blumentopf zu klein ge­worden sein sollte, kann im Frühjahr umgepflanzt werden. Wenn man den ganzen Sommer über im Abstand von 14 Tagen mit einem handelsüblichen Volldünger in einer Konzentration von zwei bis drei Gramm je Liter düngt, wird man sich über üppiges Wachstum freuen.

Zierliche Zimmerpalme

Die zierlichste unter den Zimmerpalmen, die Kokospalme (Mirocoelum martianum), kam vor 100 Jahren aus Brasilien zu uns. Sie ist zwar nicht anspruchslos, doch läßt sich bei et- was Geschick und Aufmerksamkeit in jedem Wohnzimmer pflegen. Die Temperaturen dürfen nicht unter 15 Grad absin. ken, am liebsten ist der Pflanze gleichbleibende Wärme von 20 bis 22 Grad C. Ferner braucht sie viel Wasser.Gießwasser sollte man stets im Untersetzer lassen. Noch besser ist es, wenn man die Kokospalme in die torfgefüllte Pflanzenwanne eines richtigen Blumenfensters setzen kann. Der Lichtbedarf j st normal, doch verträgt die Kokospalme keine direkte Sonne Dünger ist von Mai bis September alle zwei Wochen erwünscht

Der Zierspargel

Im Sommer kann der Zierspargel (Asparagus), der von dem deutschen Gärtner Karl Sprenger eingeführt worden ist, gut auf dem Balkon gehalten werden. Es darf dort aber nicht zu sonnig sein. In dieser Zeit darf auch gedüngt werden, wobei die Rationen ruhig etwas größer als bei anderen Topfpflanzen sein dürfen: 3 bis 5 Gramm pro Liter Gießwasser werden gut vertragen. Von Oktober bis Februar sollte die Ruhezeit einge­halten werden, in der ohne Dünger und mit mäßigen Wasserga­ben der vegetative Trieb gebremst wird.

% Bcutfdier 6emcinDtbott

Oer DEUTSCHF GEMEINDEBOTE erscheint wöchentlich. Bezug: Nur an Abon­nenten. Anzeigenpreisliste Nr. 2 vom 1. 1. 1964. Herausgeber und Chefredakteur: Hans Schmid. Verlagsleitung: Christa Frisch. Chef vom Dienst und Produktions­leitung: Folker Doss. Anzeigenleitung: Fritz Volz. Druckerei- und Versandlei­tung: Robert Loth.

Druck und Verlag: VERLAG HANS SCHMID GMBH 6689 Merchweiler/Saar, Telefon (06825) 5021, Telex 0444826 6236 Eschbom/Taunus, Telefon (06196) 41004, Telex 0415615 3501 Niederkaufungen, Telefon (05605) 2440, Telex 099703

Anzeigendisposition: Ludwig Rüster

Anzeigenschluß ist jeweils Dienstag 9.00 Uhr beim Verlag

ESPERANTO la Lingvo Internacia!

Einmalige Gelegenheit, kostenlos zu Hause Esperanto zu erle.nen! Ich suche 500 Pers. f. d. Testen eines Esp.-Programms für Examens- M arbelt. cand. paed. Herrn. BEHRMANN, 4972 Löhne (Rückporto).

aller Art nimmt jederzeit gerne entgegen

Siegwald BIELESCH

543 Montabaur, Mons Tabor Str. 40 Tel. 3132

aller Art nimmt jeder Zeit gerne entgegen

Schnell - Reinigung ILSE REISEWITZ

543 MONTABAUR, Bahn- hofstr. 13- Tel. 5142

- 4 -