AMTLICHE BEKANNTMACHUNGEN
Tauberlsperre
Aufgrund des § 1 der Landesverordnung zum Schutze der Felder und Gärten gegen Tauben vom 9. Juli 1957 (GVB1. S. 113) wird hiermit für die Zeit vom 14. April bis 11. Mai 1969 Taubensperre angeordnet.
Während dieser Zeit sind die Tauben so zu halten,
daß sie die bestellten Felder und Gärten nicht aufsuchen
können.
Die Brieftaubenhalter dürfen ihre Tauben in der Sperrzeit täglich ab 15,00 Uhr nur dann frei fliegen lassen, wenn das im Rahmen einer über die Landesgrenze hinausgehende Sportveranstaltung geschieht.
Montabaür, den 15. April 1969
Stadtverwaltung Montabaur - als Ortspolizeibehörde - gez. Mangels Bürgermeister
KENNEN SIE MONTABAUR?
A nt worten ?
1. Man kann Montabaur täglich mit 81 fahrplanmäßigen Omnibussen verlassen.
2. Montabaur feiert in diesem Jahr folgende Märke und Regelfeste:
21. April 15. -18. Mai
3. -5. August
4. August 6. -8. September 1. Dezember 29. Dezember
3. Neben dem Bergfried des Schlosses haben folgende Montabaurer Turmdächer eine Glockenform: Dach des Ehrenmalturmes auf dem Kriegerfriedhof, Turm am Gebück, die 4 Ecktürme des Schlosses.
4. Die Herzog-Adolf-Straße ist nach dem letzten Nas- sauischen Landesherrn benannt.
5. Das Schild "Bitte nicht stehenbleiben" steht zwischen Großem und Kleinem Markt.
Frühjahrsmarkt:
Frühlingsfest:
Kirmes:
Kirmesmarkt:
Schützenfest:
Nikolausmarkt:
Christmarkt:
STANDESAMTLICHE NACHRICHTEN
Geburten
Anke Nebgen, Horressen
Thomas Günter Mutschler, Montabaur
Uwe Sabrowski, Montabaur
Martin Gajowski, Montabaur
Claudia Conradi, Siershahn
Susanne Reif, Montabaur
Claudia Katharina Fuchs, Horressen
Andreas Alfred Werner, Girod
Christoph Karl Heinrich Porsche, Immendorf
Anja Karin Müller, Niederahr
Erik Wüst, Wirges/UWW.
Uwe Schittko, Siershahn Wolf gang Jung, Heiligenroth Markus Stendebach, Montabaur Claudia Weyer, Eschelbach Wolfgang Jansen, Stahlhofen/UWW.
Martina Veronic Eul, Niederelbert Betina Alexandra Diekmann, Westerburg Katja Elisabeth Stein, Siershahn Marco Ehard, Eigendorf Jens Ferdinand, Großholbach
Thomas Werner Greif, Helferskirchen Marion Henkes, Ehringhausen Susanna Elisabeth Balkenhol, Montabaur Manuela Mydla, Oberhaid Georg Weisenseel, Heiligenroth Elke Prämaßing, Montabaur Gabriele Maria Klein, Heiligenroth Michael Reinhard Giesen, Höhr-Grenzhausen
Eheschließungen
Werner Hüging und Rita Radke, bei Montabaur Alwin Matthias Schoden, Differten und Christa Monika Hegmann, Heiligenroth,
Robert Hoffmann, Montabaur und Gertrude P’affhausen, Bannberscheid,
Friedrich Edwin Peter Kliemann, Montabaur und Maria Krumbach, Köln-Flittar,
Wilhelm Conrad, Halbs/OWW. und Elisabeth Conrad geb. Petta, Düsseldorf,
Paul Günter Zerfas und Ute Gertrud Maria Arle, beide Heiligenroth,
Norbert Konrad Seidel, Montabaur und Anita Monika Grein, Boxtal.
Sterbefälle
Johann Friedrich Martin Hoffmann, Horbach 70 J.
Agatha Katharina Maria Kr ätz geb. Weber, Wirges 43 J. Anna Maria Hammerschmidt geb. Caspari, Villmar 71 J.
Martha Else Kluger geb. Fitz, Molsberg 55 J.
Johann Josef Heinz Helferskirchen 69 J.
Adelheid Schäfer, Seck/OWW. 64 J.
Erna Schwarz geb. .Seck, Gemünden/OWW. 56 J.
Anna Theresia Frank geb. Nuß, Immendorf 71 J.
Johann Meuer, Montabaur 63 J.
Berta Georgine Emilie Dingeldey geb. Frick,
Montabaur 86 J.
Helena Emilia Trees geb. Kutscheit, Baumbach 68 J.
Maria Weisenfeld geb. Kuhn, Obersayn 71 J.
Anna Margareta Muth geb. Edel, Dietkirchen 68 J.
Richard Roman Michael Behl, Montabaur 15 J.
Joseph Nilges, Guckheim 66 J.
Thekla Seelbach geb. Bauch, Pottum/OWW. 68 J.
Peter Josef Höber, Niederelbert 83 J.
Maria Henritzi, Montabaur • 62 J.
Elisabethe Schmidt, Montabaur 75 J.
Anton Zimmermann, Montabaur 63 J.
Marie Paula Staudt geb. Hecht, Öllingen 65 J.
Johann Josef Herz, Wirges 65 J.
Anna Meudt geb. Reifenberg, Herschbach/OWW. 75 J.
Martin Wörsdörfer, Kaden/OWW. 73 J.
Maria Picken geb. Burghardt, Montabaur 79 J.
Wilhelm Peter Türk, Girkenroth 71 J.
ZUR INFORMATION
Landesbühne Rheinland-Pf alz
Am Donnerstag, 24. April, führt die Landesbühne in Montabaur das Schauspiel "Der Tod des Handlungsreisenden" auf.
Mit dem "Tod des Handlungsreisenden" hat Arthur Miller (geb. 1915) sich nicht nur von seinem Vorbild Ibsen gelöst und eine eigene Ausdrucksform gefunden, sondern zugleich eines der bedeutensten Dramen unserer Zeit geschaffen, das inzwischen zu den klassischen Werken der Moderne zählt.
In keinem seiner anderen Stücke tritt so sehr wie hier das Dichterische zutage, keines weitet sich, über die moralische Fragestellung hinausgehend, so sehr zum Gleichnis aus, zum Gleichnis für das Schicksal von Millionen von Menschen in der Gegenwart!
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