Ausgabe 
21.2.1969
 
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letzt in Leutersdorf /Rh. machte am 21.10.1822 sein Testa- jirient und starb dort am 20.10.1823 im Alter von 85 Jahren.

|p Al ban us Alban, in der Welt Henricus Adalbertus Alban, [geboren am 13. Juli 1727 in Limburg, Sohn des Johann lAlban, Schultheiß zu Limburg.

IEr trat 1744 in den Orden ein und bekleidete mehrereÄmter. Ijubilarius des Ordens. Als er ausgewiesen wurde, stand jer im 86, Lebensjahre. Noch im gleichen Jahr starb er in iHachenburg ( P. Gallus Haschbeck )

I »

|p. Disiderius_Fran_z, angeblich in Herschbach geboren, [Geburtsdatum konnte nicht ermittelt werden, trat 1760 [in den Orden.ein, Jubilarius des Ordens, gab 1813 sein [Alter mit 71-Jahren an und war damals Hausgeistlicher der IFamilie von Esch in Langwiesen.

|Er starb am 10. Januar 1820 in Montabaur.

[Anmerkung : ( 18 )

[Montabaur lag ursprünglich im Bereichider Kölnischen Pro- [vinz des Franz&skanerordens, die sich beiderseits des Mittel- und Niederrheins ausdehnte. Zur Zeit der Reformation «waren in Mitteldeutschland die Sächsische und Thüringische [Ordensprovinz untergegangen,

[Das Generalkapitel des Ordens, das 1625 in Rom tagte,

Stellte die Sächsische Ordensprovinz wieder her, und das zu [Toledo 1633 tagende Kapitel bestätigte die Errichtung der [Thüringischen Ordensprovinz, Die Grenze zwischen beiden [Bereichen bildete die Sieg ab 1640 mit wenigen Ausnahmen [Ruhr und Diemel. Montabaur gehörte seit 1633 in den Be­reich der Thüringischen Ordensprovinz, nach der Teilung 1762 in die Niederthüringische Provinz. - Fortsetzung folgt -

AM WESTERWALD

Aus der rebenum kränzten Stadt schwingt zu den Bergen auf die Straße.

Lauschend, forschend folg ich ihr still.

Bald mein Wald mich umfangen hat, den ich so liebe - über Maße -, heimatwärts ! Ja, nur : Heim ich will.

Ragend steht ihr mir nun bereit, schweigend; doch lauter Eure Sprache ;

Gassen, voll vom zärtlichen Licht,

Kirche, Burg ihr, trotzend der Zeit -,

Hügel, zu denen ich Heimat sage. - Frage ich auch ; doch ihr ruft mich nicht.

Oftmals red ich mit dir, du Stadt . - Herzblut und Seele,deinem Leben eilen, spüren liebend sie nach.

Deinem Land sich verschrieben hat, der dir so freudig bleibt ergeben. - Atem schenk mir in Nacht und Tag !

Walter Kalb

ERE I NS Ml TTEI LUNG

Iriefmarken-Tauschabend

Es wird nochmals darauf aufmerksam gemacht, daß das Treffen der Briefmarkenfreunde Montabaur und Umgebung am Dienstag, dem 25. Februar 1969, 20.00 Uhr, im Bahn- tofshotel stattfindet.

WERBUNG BRINGT ERFOLG

TIPS FÜR GARTENFREUNDE

Der Essigbaum

Immer stärkere Verbreitung findet in unseren Gärten auch der Essigbaum ( Rhus Typhina ), der aus dem Osten der USA zu uns gekommen ist.

Er wird etwa fünf Meter hoch und gefällt vor allem durch die prachtvolle herbstliche Färbung. Der Essigbaum, ein baum­artiger Strauch, bevorzugt einen leichten und trockenen Boden. Es gibt männliche und weibliche Exemplare,Legt man

Wert auf die kaminroten und weichbehaarten Fruchtkolben,

muß man beide Arten pflanzen.

Erste Erbsensaat

Im März, wenn der Frost nachgelassen hat, kann man im Ge­müsegarten die ersten Erbsen aussäen. Am besten eignen sich zunächst die glatten und runden Palerbsen, weil sie nicht kälte­empfindlich sind und also einen winterlichen Rückschlag gut vertragen können.

Eine wesentliche höhere Keimtemperatur benötigen die Mark­erbsen, die für die Folgesaat im April geeignet sind.

Bei Erbsenbeeten wählt man eine Breite von 90 Zentimeter bis einem Meter. Damit die Erbsen mehr Luft bekommen, legt man dazwischen Beete mit Spinat oder Salat an.

Bodenpflege und Düngung

Richtige Bodenpflege und Düngung im Garten sind Voraus­setzung für gute Erträge. Kein Boden ist so reich, daß er auf Humus und Mineraldünger verzichten kann.

Pflanzenertrag und (Dualität nehmen naturgemäß ab, wenn die Nährstoffe ständig mit den Ernten hinausgetragen wer­den, ohne daß wieder neue Nährstoffe zugeführt werden.

Es ist deshalb auch wichtig, 'Torfschnellkompost für die Düngung zu verwenden. Man kann für 100 qm Gartenland einen Ballen Torfmull zerkleinern, mit Mineraldünger, Erde und Wasser vermischen, sofort ausstreuen und mit der Hacke fla ch in den Boden bringen.

FÜR DIE HAUSFRAU

Käsefondue

500 g Gruyere - Käse, ein halber Liter Weißwein, ein Eßlöffel Mehl, ein Glas Schwarzwälder Kirschwasser, Weißbrot.

Man gibt den in Scheiben geschnittenen Käse und den Wein ( bis auf eine halbe Tasse ) in die Fondue-Pfanne,läßt alles unter ständigem Rühren aufkochen, bis der Käse geschmolzen ist.

Das Mehl verrührt man dann mit dem Rest des Weines zu einer glatten Paste, die man mit etwas heißem Wein wieder flüssig macht und in die Fondue-Pfanne gibt. Solange rühren, bis die Masse zäh wird. Bevor man in der Fondue-Pfanne serviert, gießt man das Kirschwasser darüber.

Mit den Weibrotstückchen taucht man die Fonduegabeln in die Pfanne und beginnt das Essen.

Dazu reicht man einen herben Weißwein,

Pikanter Geflügelsalat

360 g Geflügelreste oder gekochtes Huhn, 180 g Rosinen, je ein Eßlöffel geriebene Zwiebeln und gehackte Petersilie, ein knapper Teelöffel Salz, etwas Pfeffer , ein Eßlöffel Zitronensaft, zwei Eßlöffel Frischei - ^iVöünaise und 1/4 Liter ungeschlagene süße Sahne.

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