Ausgabe 
14.2.1969
 
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der Nichteignung des Bewerbers ausgehen. (OVG Hamburg, I 29/67)

Sorgfaltspflicht auf der Autobahn

Daraus, daß er zwei "Kurven" der mit Schneematsch be­deckten glatten Autobahn mit einer bestimmten Geschwin­digkeit durchfahren hat, darf der Kraftfahrer nicht folgern, daß er mit der gleichen Geschwindigkeit gefahrlos auf die Überholspur wechseln kann. Denn Autobahnkrümmungen sind wegen ihres großen Radiu6'mit eigentlichen Kurven nicht zu vergleichen, und daher ist auch ihr Durchfahren nicht mit dem Hinüberwechseln auf die Überholspur zu ver- gleic hen.

(OLG Hamm, 3 Ss 835/68)

KENNEN SIE MONTABAUR?

Antworten:

1. Hinter dem Bahnhof liegt die Aubachstraße.

2. Zwischen der evangelischen Kirche und dem Kranken­hausbefindet sich ein "Brandweiher". Er wurde 1723 als Lohweiher einer dort befindlichen Lohmühle ange­legt.

3 . Das Hauptschiff der Pfarrkirche St. Peter in Ketten steht in west-östlicher Richtung.

4. Auf dem Hause Peterstorstraße/Ecke Gelbachstraße steht zu lesen "Kreisblatt-Druckerei". Hier befand sich früher die Druckerei Sauerborn.

5. Vor 100 Jahren, 1869, wurde das Montabaur Rathaus fertiggestellt.

Februar

Warum blühen an den Fenstern noch

Blumen, die der Frost ins Eis geritzt?

In den Ästen fängt sich wäjmend doch

schon die Sonne, daß es funkelnd blitzt.

Haselkätzchen wehen ins Gesicht

göldner Pollen kosend zarten Hauch,

sich decken mit Reserven.

Wer hier nicht handelt merkantil, nicht kalkuliert mit Jahren, der bleibt sein Lebtag infantil, die Lösung bleibt das Sparen.

Doch wo und wie und welcher Art?

Das ist heut* keine Frage!

Die Volksbank ists, da wird gespart, für gut' und schwere Tage.

Vertrau' der Bank Dein Geld auch Deine Wünsche an;" es gilt ein Grundsatz in der Welt, wer sich dran hält, tut gut daran:

Der sichert sich Bewahrung, wer Rat sucht, wo Erfahrung.

VERBANDS-undVEREINSMITTEILUNGEN

Briefmarkentauschabend

Da der 3. Dienstgg auf Fastnacht-Dienstag fällt, ist das Treffen der Briefmarkenfreunde von Montabaur und Umge­bung auf Dienstag, den 25. Februar 1969, 20.00 Uhr, in der Bahnhofsgaststätte, verlegt worden.

Bund der Vertriebenen

Ortsverband Montabaur

Faschingsball der Heimatvertriebenen am Fastnachtssamstag, den 15. Februar 1969,

20.11 Uhr,

im Kolpinghaus Montabau r ..-

Mitglieder und liebe Gäste,

wir laden ein zu diesem Feste !

In Kostümen fesch, oho

zeigt Euch dem Prinzen " F arbenfroh .

Masken lassen wir zu Haus/

eilt geschwind in's Kolpinghaus.

Wolken weihend so dem jungen Licht.

Stärker rauscht der Saft in Busch und Strauch.

Närrisch fährt die Lust in das Gebein.

Männlein, Weiblein tanzt in tollem Sprung.

Pan im Schilfe zückt schon die Schalheim, prasselnd jagt er durch die Dämmerung.

In des Windes Stille liegt das Land.

In die Fernen spähend geht sein Blick, wann der Föhn erwärmt mit weicher Hand kranken Schnee und Blüten ruft zurück.

Walter Kalb

Es gilt ein Grundsatz

"Solang es was zum Feiern gibt, ist sparen für die Katz".

Soweit die Stimmung ungetrübt, ein leicht gesungner Satz!

Doch wenn der Rausch verflogen ist und Kopf und Denken klar, dann weiß man: Rausch hat kurze Frist, der Reim ist gar nicht wahr.

Das Leben ist sehr kurvenreich, es kann so leicht uns werfen.

Drum muß ein jeder, arm ob reich,

am F astnachtssamstag, den 15. Februar 1969 um 20.11 Uhr genau

beginnt bei uns die "Große Schau"!!!

Und gewiß, wie jedes Jahr,

steigt die große "Tombola" .

Ein Päckchen bitte macht zurecht, ^

für das närrische Gefecht,

denn es trägt dann: ej der daus ,

jeder einen Preis nach Haus .

In Kostümen bunt und schön , wollen wir Euch Alle sehn ,

unser Prinz, ich tu's Euch kun d , liebt das tollste K_un_t erbunt_.

Ja, den Eintritt ganz zuletzt haben wir auch festgesetzt,

DM 2, 50 für di e Mitglieder alle,

auf dem schönen Faschingsballe,

Eine Kapelle wird dort steigen ,

na, ich werden lieber schweigen,