(6) der damalige Erzbischof Johann Christoph von Sötern (1623 - 1652) hatte, um der Bevölkerung seines trierischen Landes weitere Leiden zu ersparen, im schwedisch-französischen Krieg (1635-1648) mit den Franzosen einen Freundschaftsvertrag geschlossen und französische Truppen in seine Festungen aufgenommen. Da die Franzosen Feinde des Deutschen Reiches waren, verlor er die Huld des Kaisers und wurde von den kaiserlichen Truppen nach Wien in die Gefangenschaft gebracht, aus der ihn der Kaiser erst 1645 entließ. Das trierische Land wurde in dieser Zeit vom Domkapitel verwaltet.
(7) Jeam Mariot stammte aus Lüttich. Er erwarb von dem Kurfürst von Trier die Belehnung auf die Eisenerzgrube bei Dernbach. 1639 erbaute er bei Eschelbach die Schmelzhütte und in Montabaur einen Eisenhammer. Er starb 1667 in Lüttich. Bei seinem Tode besaß er 14 Eisenhütten, Hämmer und Bergwerke auf dem Westerwald und an der Lahn und Mosel.
(8) Oberstleutnant Nagel hatte mit 350 Soldaten die Stadt Kempen/ Niederrhein verteidigt. Er war vom Kurfürsten von Trier mit 150 auserlesenen Kriegern zum Schutze seiner Burg dorthin entsandt worden. Gegen die Übermacht konnte er sich nicht halten und gab am 7.2.1642 die Stadt auf.
Nagel zog sich auf die Burg zurück. Am 9.2. setzte der Sturm auf diese ein. Sie ergab sich am nächsten Morgen um 8.00 Uhr, nachdem Nagel auf der Brücke gefallen war. (Wilminus, Chronicon Rerum Kempensium, p. 336)
Freundl. Mitteilung des Stadtarchivs Kempen auf Anfrage. Nagel hatte schon 1632 die Freusburg gegen die Schweden tapfer verteidigt.
ANEKDOTEN VON GESTERN
Der DEUTSCHE GEMEINDEBOTE erscheint wöchentlich. Bezug: Nur an Abonnenten. Anzeigenpreisliste Nr. 2 vom 1. 1. 1964. Herausgeber und Chefredakteur: Hans Schmid. Verlagsleitung: Christa Frisch. Chef vom Dienst und Produktionsleitung: Folker Doss. Anzeigenleitung: Fritz Volz. Druckerei- und Versandleitung : Robert Loth. Werbe- und Vertriebsleitung: Simon Frankenberger.
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Verkannte Arbeit
Der englische Schriftsteller Kipling erhielt Besuch. Das Dienstmädchen fragte den Mann nach seinen Wünschen. Er erklärte ihm, daß er den Dichter sprechen wolle und setzte hinzu: „Aber nur, falls ich bei der Arbeit nicht störe.“ „Arbeit? entgegnete das Mädchen, „Herr Kipling arbeitet doch nie. Er sitzt stets auf der Treppe und kritzelt.“
Nach Rubensart
Weil ihm der hekannte Künstler Hans Thoma einige Stellen an einem von ihm gemalten Bild verbesserte, wurde einer seiner Schüler recht zornig. „Diese Art von Malerei ist mir zu trocken , rief er laut, „Ich möchte wie Rubens malen!“ Thoma, der als bescheidener Mensch auch auf der Höhe seines Ruhmes galt, sah den Schüler kurze Zeit an, dann antwortete er nur: „Das möchte ich auch!“
FÜR DEN GARTENFREUND
Gerätepflege wichtig
Oft wird vergessen, die Geräte, die man im Garten benötigt, nach Gebrauch wieder zu reinigen. Gerade dies aber ist besonders wichtig, wenn wir sie über einen längeren Zeitraum behalten wollen. Im Winter sollte man nicht vergessen, die Eisenteile einzufetten. Stellen, die nicht genutzt werden, streicht man zweckmäßigerweise mit Ölfarbe oder Aluminium, um das Rosten zu verhindern. Schläuche müssen entleert werden. Aus den Spritzen entfernt man die Rückstände der Spritzbrühe.
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