Ausgabe 
20.12.1968
 
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u unserer am 4. Adventssonntag, d. 22.12.1968; im olpinghaus Montabaur nachm. 15.00 Uhr stattfindenden

Adventsfeier ade ich Sie recht herzlich ein.

; h würde mich sehr freuen, alle Mitglieder mit ihren |agehörigen dort begrüßen zu dürfen.

I le Feierstunde wird sich wie folgt abspielen:

Begrüßung durch die 1. Vorsitzende, danach er­klingt ein Lied:

) "Ziehn wir auch Sonnenferne auf winterliche Bahn, sind uns doch alle Sterne zur Weihnacht zugetan.

gesungen v. Chor der Heimatvertriebenen Montabaur j 1 unter der Leitung v. Herrn Ob.Stud.Rat Dr. Franzke.

I "Worte zum Advent"

es spricht Herr Dekan Breidling

j, Gemeinsames Lied:

"Süßer die Glocker nie klingen".

I, Voraussichtlich Ansprache *1 Herr Pfarrer Sunus

j, Herr und Frau Hinke, Montabaur singen Lieder m, i Zitherbegleitung

a) Grünet ein Tännlein .... b) Heil'ge Nacht, o gieße Du ... c) Es ist ein Ros' entsprungen ...

'

», "Christkind" Gedicht

j. "Aufkauf Ihr Hirten, Euch nicht verweilet, eilet | mit Freud"

> Chor der Heimatvertriebenen

! 8 .

n Werk <: ter noch 1 nn Vi- j seinem f Theater- 1 40, 1 S -

f

Nach kurzer Pause:

Spiel: " Die Suche nach_d > em_Christkii'id^_ v. u. Leitung J. Galke

Es spielen Kinder des Ortsverbandes Montabaur,

"Wach Nachtigall wach auf"

Chor der Heimatvertriebenen

Conrad uer Horst Cinsale r) in (Alice), , Hans immy).

; 10. Gemeinsames Lied:

j "Macht hoch die Tür, die Tor macht weit"

!

fr

U\ Der Weihnachtsmann macht immer Spaß,

! bringt alten Leuten und Kindern was!"

Karnevalsgesellschaft "Heiterkeit"

i''Heiterkeit im närrischen Schützengraben !

.Frontalangriff auf Muckertum am 18.1.69 - Finanzielle

mmer

^Hilfe erforderlich. -

^ler Vorstand der Karnevalsgesellschaft "Heiterkeit" be- | faßte sich in seiner letzten Sitzung mit organisatorischen ; nagen in Zusammenhang mit der Fastnacht 1969. Auch ter zukünftige Prinz Karneval war anwesend.

\ Prinzenresidenz ist diesmal im Kolpinghaus. Hier wird *fie närrische Tollität, erstmals wieder seit mehreren Jäh­en, die Freunde des Montabaurer Karnevals zum festlichen osenmontagsbankett empfangen. Der Saal des Kolpinghau- s bietet nach gründlicher Renovierung die Gewähr, diesem Sesellschaftlichen Ereignis den ihm gebührenden Rahmen zu erleihen.

Die repräsentativen Aufwendungen, die alljährlich in einer bestimmten Höhe in Zusammenhang insbesondere mit dem Fastnachtszug gemacht werden müssen, erfordern nicht nur von den Verantwortlichen vermehrten Einsatz. Es ist haupt­sächlich ein finanzielles Problem, das auf die Karnevals­gesellschaft "Heiterkeit" zukommt, und das auch diesmal wieder gelöst werden muß. Zwar nagt die Gesellschaft nicht am Hungertuche, wie Vorsitzender Alfred Busch sagte, aber die Mitgliederbeiträge allein reichen bei weitem nicht aus, die insbesondere in den letzten Jahren gestiegenen Kosten zu decken. Die Montabaurer Narrenschar ist des­halb dringend auf geldliche Zuwendungen von Freunden und Gönnern angewiesen. Einige Vorstandsmitglieder werden sich deshalb auch in diesem Jahr mit einer offenen Hand und der Bitte um Unterstützung an die Öffentlichkeit wen­den, damit die finanziellen Lücken geschlossen werden und die geplanten karnevalistischen Aktionen durchgeführt werden können. Die Karnevalsgesellschaft hofft auch in diesem Jahr auf tatkräftige "Entwicklungshilfe" von Seiten ihrer Freunde und Gönner.

Vom Elferrat "Heiterkeit" war indes zu erfahren, daß die Vorbereitungen für die drei Kappensitzungen am 18. und 25. Januar und am 1. Februar 1969 auf vollen Touren laufen. Die Narrenschellen werden, so sagte Präsident Uli Schlosser, auf Hochglanz gebracht, damit das Fastnachts­volk von Mons Tabor und Umgebung voll auf seine Kosten kommt. An närrischem Schießpulver, so wurde augenzwin­kernd versichert, bestehe kein Mangel.

300 JAHRE EHEMALIGES FRANZISKANERKLOSTER MONTABAUR

Fortsetzung:

Volle Ü) Jahre ruhten die Arbeiten am Klosterbau; erst im Jahre 1680 wurden sie fortgesetzt. Am 23. April 1680 ak- kordierten der Guardian P. Matthias Rütten, er selbst un­terschreibt "ruether", und der Notar und geistliche Vater Johannes Offheim mit dem "Meister Michel Wintwachter" (2), Bürger und Maurer zu Koblenz.

Der Meister erhielt von einer Rute Mauerwerk 3 1/2 Reichs­taler, außerdem für je 8 Ruten Mauerwerk eine Ohm Bier sowie insgesamt 3 Malter Korn. Die bei der Herstellung der Fundamente ausgeworfene Erde mußte der Konvent auf seine Kosten fortschaffen. Neben dem Meister Wintw achter begegnete uns ein Meister Blasius. Wahrscheinlich ist er identisch mit dem Zimmermeister Blasius Wawerneck 1668 (2) dessen Namen auf einem Holzplättchen im nördlichen Turm der katholischen Pfarrkirche steht. In diesem Jahr entstanden der Mittelbau und der Westflügel. Zu diesen Kosten schoß das Kloster Worbis auf dem Eichsfeld 100 Reichstaler vor, und der Kurfürst von Trier ordnete am 14. April 1681 an, daß die Franziskaner noch weitere 2 Jahre die Opfer von Wirzenborn genießen sollten. Danach sollten sie an den Stadtpfarrer von Montabaur fallen, der nunmehr auch den Gottesdienst dort zu besorgen habe. 1682 erhielten die Franziskaner aus der Kellerei Montabaur 2 Malter Korn und aus der Kellerei Ehrenbreitstein 1/2 Fuder Wein; 1684 wurde ihnen 1 1/2 Ohm "firnen Wein ge­reicht mit dem Bedeuten, "daß Sie dies jahr wohl mit dem kostbaren Bauwesen einhalten könnten". Sicherlich war damals der Klosterbau schon einige Jahre vollendet, so daß die zuletzt erwähnten Bauarbeiten sich wohl auf die Errichtung von Nebengebäuden und der Gartenmauer be­ziehen. Die Bauschulden und der Ankauf von Grundstücken für den Klostergarten belasteten den konvent noch bis zum Jahre 1700. Erst nach dieser Zeit konnte man an die bes­sere Ausstattung der Kirche gehen.

Das Kloster, das in seinen wesentlichen Teilen heute noch erhalten ist, entsprach in seiner einfachen und schlichten