Ausgabe 
13.9.1968
 
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Sduufi

GEMEINDEN UM BESSERE SCHULEN BEMÜHT Die Kinder vom Lande sind keine Stiefkinder mehr.

Schulen sind in Mitteleuropa seit dem 17. Jahrhundert bekannt. In Preußen wurde die Schulpflicht erstmals 1717 eingefuhrt. Heute ist diese Schulpflicht in der Gesetzgebung der Bundesländer verankert. Sie beginnt mit dem 6. Le­bensjahr und erstreckt sich jetzt bis auf das neunte (in einigen Ländern noch auf das achte) Schuljahr.

In den vergangenen Jahrzehnten hat sich auf dem Gebiet des Schulwesens bei uns in Deutschland viel geändert Vor allem der krasse Unterschied zwischen der Schu­le von Stadt und Land ist heute kaum noch zu finden. Es haben sich moderne Unterrichtsmethoden durchgesetzt. Die Zwergschule in den kleinen Gemeinden verschwindet nach und nach, selbst im Bundesland Bayern, das besonders lange zögerte, bis es sich der fortschrittlichen Entwicklung angeschlossen hat. Auch dort findet man in zunehmendem Maße Schul­verbände, die aus dem Zusammenschluß mehrerer Ortschaften entstehen.

Die NÄCHSTEN FERIENTERMINE

SAARLAND:

HESSEN:

28.10. bis 2.11.

21.12. bis 8. 1. 24. 3. bis 15. 4.

31.10. bis 2.11.

23.12. bis 11. 1. 31. 3. bis 19. 4.

BADEN-WÜRTTEMBERG:

23.12. bis 11. 1. 29. 3. bis 12. 4.

RHEINLAND-PFALZ

28.10. bis 2.11.

23.12. bis 6. 1. 29. 3. bis 21. 4.

Für die Gemeinden bedeutet diese Ent­wicklung naturgemäß eine große finanzi­elle Belastung, weil sie oft erhebliche Eigenmittel aufbringen müssen, um ein neuzeitliches Zentralschulhaus bauen zu können. Viele dieser Gemeinden haben in den vergangenen Jahren große An­strengungen gemacht, um die Bildung und Ausbildung ihrer Kinder in den näch­sten Jahrzehnten sicherzustellen. Durch das bestehende Bildungsgefälle von Stadt und Land war es aber eine der wichtig­sten Aufgaben überhaupt.

Wer heute ein neues Schulhaus besichtigt, wird erstaunt sein über die Möglichkeiten, die dem Mädchen und dem Jungen unserer Zeit geboten werden. Nicht nur die freund­lichen, lichtdurchfluteten Räume mit den bequemen Schulmöbeln beeindrucken, sondern besonders auch die nach dem neuesten Stand der Technik ausgestat­teten Naturlehre und Werkräume, um die man die Jugend beneiden kann. Wenn die ältere Generation zurückdenkt an ihre Schulzeit und dann Vergleiche zieht, dann kommt ihr erst so richtig zum Bewußtsein, was für die Jugend geleistet worden ist, die jene primitiven Verhältnisse nie ken- nenlemen mußte, unter denen früher ein Dorfschullehrer seine Erziehungsaufgabe zu bewältigen hatte. Aber dort, wo man es noch nicht zu einem neuen Schul­haus gebracht hat, wurden zumindest die Voraussetzungen geschaffen, die eine Ver­wirklichung des Projektes in der Zukunft, ermöglichen.

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