Ausgabe 
7.6.1968
 
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Karl

17.6.1891

Fürstenweg 29

Katharina

28.6.1881

Hint. Rebstock 35

Franz

8.6.1892

v. -Orsbeckstr. 2

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Gottfried

24.6.1890

Eichendorffstr. 1

Josefine

5.6.1893

Kirchstr, 50

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Dora

7. 6.1894

Jak. - Hannappel- Straße 9

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b, 1 Meyer

Maria

22. 6.1893

Phil. -Gehling

Straße

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Wilhelm

30.6.1890

Koblenzer Straße 15

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b, 1 Klein

Frieda

13. 6.1884

Steinweg 37

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b, Stumpf

Hildegard

30. 6.1889

Kirchstraße 4

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Josef

20.6.1879

Allm annshausen

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i, Prothmann

15.6.1883

Wölfchesbitzstr. 23

^Rausch

Adolf

17. 6.1891

Koblenzer Straße 14

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Ernst

28. 6.1889

Elisabethenstr, 4

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Paul

28.6.1889

Kopernikusstr, 13

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Ernst

9.6,1879

Koblenzer Str. 15

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Jakob

23.6.1894

Kirchstraße 7

mm ermann

Maria

10.6.1893

Koblenzer Str. 23

Iller

Josefine

3. 6.1893

Koblenzer Str. 23

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EHUNG

der An- B 49/ idungen

ERBANDS-und VEREINSMITTEILUNGEN

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irger- und Gewerbeverein e. V.

/Mittwoch, dem 29, Mai 1968 fand im Kolpinghaus die leshaupt Versammlung des Vereins für 1967/68 statt. Sie rgerstraße" rde von ca. 60 Mitgliedern besucht.

& Erledigung der allgemeinen Punkte, wie Geschäfts- icht, Kassenbericht und Prüfungsbericht der Kassenprüfer :de dem gesamten Vorstand Entlastung erteilt, stelle des wegen Wegzuges von Montabaur ausgeschiedenen sitzers Herrn H. Esser wurde Herr Eugen Seyffert ein- |nmig gewählt.

jAnschluß daran fand mit den als Gäste anwesenden verant- Irtlichen Trägern der Stadt Montabaur, dem Herren Bürger- ^.ster Mangels und den Fraktionsvorsitzenden der im Stadt-

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vertretenen Parteien, den Herren Decker, Witte und Kunkler, ie Aussprache über die Probleme, welche in Zukunft - vor |m nach Fertigstellung der Umgehungsstraße - auf uns zu- nmen, statt.

rächst wurde über Werbemaßnahmen zur Förderung des mdenverkehrs, wie Grünanlagen, Spazierwege, Blumen- muck an den Häusern, Heraushebung markanter Punkte, lerbrunnen, Gestaltung des Denkmalplatzes u. anderem iprochen. Ein Ausschuß soll sich mit den Einzelheiten fessen. *

der Arbeit des Ausschusses wird sich auch die Stadtver- tung beteiligen. Unser Verein soll versuchen, die Ausge- tung des Denkmalplatzes, im Rahmen der verfügbaren tel, in die Wege zu leiten. Ein Versammlungsteilnehmer hierfür bereits eine Spende in Höhe von 250 DM in Aus- fit gestellt.

p Aussprache dehnte sich weiter auf aktuelle Tagesfragen . Auf die von einem großen Teil der anwesenden Vereins­gliedern gestellten Fragen gaben sowohl Herr Bürgermeister

E als auch die Herren Fraktionsvorsitzenden klärende ;n,

weiteren kam die Altsanierung zur Sprache. Es wurde er- Jrti daß es sich hier zunächst um einen Plan handele, über chen noch kein Beschluß gefaßt worden sei. Die Aussprache /Über nahm einen längeren Zeitraum in Anspruch, r den geplanten Umbau der Elisabethenstraße traten gegen- ige Ansichten zu Tage, Üie Fragen Umbau oder Inständ­ig standen sich gegenüber.

c h die Vielzahl der behandelten Probleme nahm die Ver­ödung 5 Stunden in Anspruch und konnte dieselbe erst um 0 Uhr geschlossen werden.

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Zum täglichen Stadtbild in Montabaur gehören noch immer die beiden Pferdefuhrwerke des Johannes und Josef Homann.

Seit mehr als 100 Jahren ist der Umgang mit Pferd und Wagen den "Homännern vertraut.

Von Großvater Georg Homann, der um die Mitte des vorigen Jahrhunderts neben Sauerborns Eck in der Peterstorstraße das erste Anwesen besaß, haben seine Söhne Valentin und Johann Homann um die Jahrhundertwende bäuerliche Betriebe fort­geführt. Als Nebenerwerb war schon in der damaligen Zeit hin und wieder die Fuhrleistung für andere eine zusätzliche Einnahmequelle.

Beide Söhne, Johannes und Josef Homann, setzen diese Familientradition bis in unsere Tage fort. Das nachfolgende kleine Gedicht mag zur Erheiterung oder Charakterisierung einer Beförderungsart dienen, die heute mehr und mehr aus dem Straßenbild verschwindet. Noch aber fährt in Montabaur

Das Ho - Jo - Jo - Gespann

Seht Ihr in der Bahnhofstraße, dort die Autoschlange wieder? Homanns Hennes führt sie an, unser Fuhrmann treu und bieder. Eingehüllt in Auspuffgase, geht er wacker Schritt für Schritt,

Wer langsam reit kommt grad so weit, der Rosselenker fürcht sich nit.

Und ebenfalls Sohn Valentino, ist schnell nur bei der Feuerwehr, Ansonsten zockelt das Bambino, gemächlich hinterm Fuhrwerk her.

Er sammelt Kisten ein und Kasten und Wohlstandsabfall jede Menge,

Bepackt mit andrer Leute Lasten, mitten im Verkehrsgedränge.

Der zweite Fuhrmann heißt auch Homann, nur daß er Josef wird genannt,

Mit vorerwähntem Mann Johannes, ist er als Vetter eng verwandt. Beides sind gestandene Männer, Beherrscher einer Pferdestärke,

Als Kohle-, Müll- und Abfallkenner sind sie früh und spät am Werke.

Johannes spült den Staub der Straße gern mit der klaren Welle fort,

Doch Josef genießt durch Mund und Nase, lieber den DufCeiner Import.

Aber einmal im Jahr gehört auch dem Gaul, eine Mahlzeit ganz besonderer Art.

Fastnachtdienstag wird fürs Pferdemaul, an Prinzenbonbon nicht gespart.

Tausend Dank gebührt den Beiden, für öffentliche Dienste, Trans­port und Verkehr,

Die Benzinkutscher können sie schlechter leiden, dafür die Haus­frauen um so mehr.

Wenn nur die Rösser gesitteter wären, in punkto Verdauung und Platzwahl und so,

Brauchten die Ladenmädchen kein Obst fortzukehren und würden darin endlich des Besens froh.