Ausgabe 
1.5.1968
 
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Sonntag 4. Sonntag nach Ostern

Gemeinschaftskommunion d. Kinder 10.00 Uhr Hochamt

- Amt Nikolaus Heinz v.d. Nach­barschaft bestellt -

Beichtgelegenheit :

Samstag von 15.00 - 19.00 Uhr und nach 20.30 Uhr. Dienstag nach der Maiandacht Frauenarbeitskreis im Pfarr- zentrum.

Mittwoch Gang der Gruppe St. Lydia nach Wirzenborn ab 19.30 Uhr Kirchplatz .

AMTLICHE BEKANNTMACHUNGEN

Sprechtag des Kontrollbeamten

der Landesversicherungsanstalt Rheinland - Pfalz, Zweigstelle Andernach.

Für Versicherte der Rentenversicherung der Arbeiter ein­schließlich Handwerker findet der nächste Sprechtag am Donnerstag, dem 9. Mai 1968 in der Zeit von 97"Ö"Ör2TÖo"uhrim Landrats - amt, Zimmer 28 statt.

Die Auskunftssuchenden wollen mit allen Beitragsunterla­gen vorsprechen.

Der Bürgermeister

Landesbühneninformation

zu "Biedermann und die Branstifter von Max Frisch.

Am Donnerstag, dem 9. 5.1968 in Montabaur, Festsaal der Josef-Kehrein-Schule bringt die Landesbühne "Biedermann und die Brandstifter" ein Lehrstück ohne Lehre mit einem kabarettistischen Nachspiel von Max Frisch.

Damit stellt die Landesbühne nach Dürrenmatt den zweiten großen Schweizer Autor vor, der dem deutschsprachigen Theater der Nachkriegszeit wieder Weltgeltung verschaffte. Biedermann weiß, daß die Welt voller Brandstifter ist, er erkennt sie sogar. Aber er unterdrückt seine Erkenntnis, bis es zu spät ist und auch das eigene Haus brennt.

Zunächst nimmt Biedermann die Brandstifter Schmitz und Eisenrring in sein Haus auf, er gewöhnt sich an sie, er will mit ihnen Freundschaft schließen.

Die Brandstifter geben sich alle Mühe, ihn von ihrer Gefähr-. lichkeit zu überzeugen, doch sogar ihnen glaubt er nicht, weil er an Brandstifter einfach nicht glauben will, und schließlich überreicht er ihnen noch die Streichhölzer mit der sich selbst beschwichtigenden Bemerkung: "Wenn die wirkliche Brandstifter wären, du meinst die hätten keine Streichhölzer?" t

Aber sie sind in der Tat Brandstifter, und schon detonieren die Gasometer in der Stadt. -

Biedermann fällt auf die Tarnungen der Brandstifter durch Sentimentalität, Scherze und das verblüffende Eingestehen der Wahrheit nur zu gern herein, denn er will das Böse nicht sehen, weil er in seinem Geschäftsleben selbst Anteil am Bösen hat. Wenn er auf den guten Willen und den Humor der Brandstifter baut, so aus Trägheit, schlechtem Gewis­sen, Angst vor der notwendigen eigenen Verwandlung und aus Angst vor der Angst. Er besteht auf dem vermeintlichen Bürgerrecht, "überhaupt nichts zu denken". - Ein Gleichnis von der leichten Verführbarkeit des Bieder­mannes -Jedermannes durch das Böse:

die Biedermänner sind unser Schicksal. Doch was heißt hier "Schicksal" ?

Frischs schneidender ironischer Effekt: er benutzt die Form einer antiken Schicksalstragödie, um davon zu überzeugen, daß vieles, was mit einem Schicksalsbegriff von antiker ä Unentrinnbarkeit entschuldigt wird, eben kein "Schicksal" ist, sondern "Unfug", menschlicher, allzu menschlicher".

Bei aller Skepsis appelliert Frisch an die Zuschauer, das Böse als Teil dieser Welt zu erkennen und nach dieser Er­

kenntnis zu handeln. So rasch der Satz des Chors verklingt* "Viel kann vermeiden Vernunft" - er bleibt die Lehre die­ses "Lehrstücks ohne Lehre". -

In einem kabarettistischen Nachspiel verlangt Biedermann in einer Art Vorhölle "Wiedergutmachung als Opfer der Brandstiftung und wird vom Höllenfeuer durch einen Streik gerettet: der Höllenfürst ist es satt, nur die kleinen Sün­der zu rösten - die großen Mörder werden vom Himmel begnadigt, falls sie in Unform gesündigt haben. Die Brand­stifter aber radeln in die wiederaufgebaute Stadt, neuen Untaten entgegen, die ihnen nicht schwerfallen werden, denn die neue Stadt ist "im Herzen die alte" geblieben. Die Inszenierung liegt in den Händen von Sepp Holstein, lie Titelrolle ist mit Herbert G. Doberauer besetzt.

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Versammlung der Gewerbetreibenden

Der Bürger - und Gewerbeverein e. V. Montabaur ladet alle Gewerbetreibenden von Montabaur zu einer Versammlung am Montag, dem 6. Mai 1968 um 20.15 Uhr im Kol­pinghaus ein.

In dieser Versammlung wird das finanzielle Ergebnis der Weihnachtsverlosung 1967 bekanntgegeben und eine Aus­sprache über die bei dieser Verlosung gemachten Erfahrun­gen erfolgen. Weiter wird darüber beraten, welche Maß­nahmen für die Weihnachtswerbung 1968 in die Wege ge­leitet werden sollen und ob allgemein der Wunsch besteht, die vorjährige Weihnachtsverlosung zu wiederholen, bzw. zu verbessern.

Wegen der Wichtigkeit der Angelegenheit wird um regen Besuch dieser Versammlung gebeten.

WIR GRATULIEREN

Geb 9. 5.1872

6. 5.1889

7. 5.1891

13. 5.1877

28. 5.1893

16. 5.1893 26. 5.1893 26. 5.1893

21. 5.1891 3. 5.1883

8. 5.1884

31. 5.1892

12. 5.1892 31. 5.1893

5. 5.1893

17. 5.1894

2. 5.1891

7. 5.1892

3. 5.1893

2. 5.1893

14. 5.1887

9. 5.1894

29. 5.1893

8. 5.1893 10.5.1891

urtstage im Mai Katharina E sehe na ue r geb. Schmidt, Allmannshausen 2

Stanislaus F ai t, Eschelbacherstr. 21 Clementine F1 o ck geb. Küchle, Bahn­hofstraße 51

Friedrich F r a nz , Gartenstr. 5 Margarete Geister geb. Grallert, Kirchstraße 27

Christian G er 1 a ch , Alois-Jäger-Platz 5 Dr. HansGolla, Bahnhofstraße 36 Hedwig H a rte n fei s geb. Jakoby, Fürsten - weg 7

Margarete Herz, Steinweg 44

Franz Hisgen, Sauertalstr. 2

Anna J a n i t z e k geb. Klenczar, Koperni -

kusstraße 9

Johanna Ki tt e 1 m a nn geb. Paul, EschM- bacherstr. 21

Martin Ki tte 1 m ann, Eschelbacherstr. 21 Helene Klotz geb'. Grabendörfer, Mons- Tabor-Str. 36

Ottilie L a u ns p a ch geb. Zimmermann, Kirchstraße 1

Luise Lipka geb. Widzkowski, Eichendorf­straße 15

Josef Manns, Koblenzerstraße 9 Willi Mass feiler, Koblenzerstraße Barbara Massfe 11 er geb. Klein, Bahn­hofstraße 61

Dorethea M ül le r geb. Frankhaensel, Bahnhofstraße 41

Alois Me t z 1 e r, Koblenzerstraße 15 Gregor S ch ne i d e r, Colletstr. 3 Margarete Schunert, Alleestr. 13 Heinrich Seel, Steinweg 24 Josef Schwickert, Ing. -Lötschert -Str.

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