Ausgabe 
19.4.1968
 
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unrichtige bzw. unvollständige Angaben macht. Verstöße hiergegen können mit einer empfindlichen Geldbuße geahn- j det werden.

Den mit der Durchführung der Erhebung beauftragten Perso­nen ist das Betreten der Grundstücke, die Gegenstand der Erhebung sind, zu gestatten.

Die Einzelangaben unterliegen der Geheimhaltung. Die Wei- t^rleitung von Einzelangaben nach § 12 Abs. 2 StatGes an A e fachlich zuständigen obersten Bundes- und Landesbehör­den und die von diesen bestimmten Stellen ist ohne Nennung des Namens des Befragten jedoch zügelassen. Sie dürfen auch in diesen Fällen zu anderen als statistischen Zwecken nicht verwendet werden.

Alle an der Zählung beteiligten Personen sind verpflichtet, über die ihnen zur Kenntnis gelangenden Verhältnisse der einzelnen Betriebe strengste Verschwiegenheit zu wahren. Zuwiderhandlungen werden bestraft.

Der ausgefüllte Betriebsbogen ist spätestens am 15. Mai 1968 bei der Gemeindeverwaltung abzugeben,

Montabaur, den 16. April 1968 gez. Mangels

Bürgermeister

WILLY MILLOWITSC H KOMMT

Bühnen-Gastspiel in dem Lachschlager "Der Pantoffelheld" in Montabaur.

Unserem Publikum steht ein großes Star-Gastspiel bevor;

Am Sonntag, 5. Mai 1968 - 20.00 Uhr, findet in Montabaur, Festsaal der Jos.-Kehrein-Schule, eine einmalige Aufführung des großen Lachschlagers "Der Pantoffelheld" von Karl Millowitsch statt.

Im Mittelpunkt dieses glänzenden Schwanks steht der berühm­te Film-und Fernseh - Komiker Willy Millowitsch.

Es ist eine Freude, diesem beliebten Schauspieler persönlich auf der Bühne zu begegnen. Willy Millowitsch ist heute im deutschsprachigen Gebiet zweifellos der populärste Komiker, nachdem seine großen Fernseh-Sendungen regelmäßig von Millionen gesehen werden und seine Filme - zuletzt "Die drei Scheinheiligen, dann "Die lustigen Vagabunden" mit Vico Torriani, '"Der Hochtourist" und "Die Fledermaus" mit Marika Rökk und Peter Alexander - große Erfolge waren.

Willy Millowitsch kommt in einem Stück, das die Zuschauer von Anfang bis Ende glänzend unterhält; "Der Pantoffel­held" von Karl Millowitsch. Diesem Schwank geht ein gros­ser Ruf voraus, er bietet von Anfang bis Ende glänzende Un­terhaltung und hat schon Hunderttausende von Theaterbesu­chern begeistert.

Dieses bekannte Stück bietet natürlich vor allem eine Bom­benrolle für Willy Millowitsch; daneben sehen wir weitere be­liebte Mitglieder seines Ensembles; die reizende Lotty Krekel, die glänzende Else Schölten und Thomas Härtner. Diese Auf­führung wurde von Willy Millowitsch persönlich inszeniert. Willy Millowitsch genießt nicht nur in Deutschland einen großen Ruf, sondern er hat sich in letzter Zeit auch das Aus­land erobert. Nachdem er bereits eine Amerika-Tournee ab­solviert hat, erzielte er auch in der Schweiz große Erfolge, wo er in Basel und Zürich wochenlang vor ausverkauften Häu­sern spielte.

Kartenvorverkauf; Städt. Verkehrsamt, Rathaus, Zimmer 8.

Wir empfehlen, sich fiir dieses einmalige Gastspiel von Willy Millowitsch in dem Schwank "Der Pantoffelheld" sogleich die Plätze im Vorverkauf zu sichern!

ZWISCHEN ZWEI ZÜGEN IN MONTABAUR

Eine Betrachtung über das K r eishei ma tmus e u m a us d em Jahrel931

O. R., D.

Durch das tausendjährige Montabaur schlendere ich. Freue mich wie sq manchmal an den ragenden Schloßtürmen, an den Gäßchen und Gassen, Häuschen und Häusern, wie sie den Rebstock hinabklettern bis in die Hänge des Gelbachtales, be­staune das altertümliche Rathaus, erfreue mich auch an den neuen Bauten, die um das ehrwürdige Städtchen ihren schim­mernden Kranz schlingen. Wo gegenüber der alten katholischen Pfarrkirche ein enges Gäßchen von der Hauptstraße abbiegt, liegt ein ansehnliches Gebäude. Ein stattliches Patrizierhaus ist es seiner Bauart nach gewesen, später jedoch erhielt es seine Bestimmung als Schule. Im Jahre 1715 wurde es erbaut. Der Familie Grandrey gehörte es, und der kurtrierische Baumeister Sebastiani war sein Schöpfer. Seit 1789 war es Eigentum der Stadt Montabaur und diente fast anderthalb Jahrhundert lang als Schule, abwechselnd als Volks-, Real- und wieder Volks­schule, bis es 1929, mehr als 200 Jahre alt, in den Besitz der. Kreisverwaltung überging. Welchen Zwecken es heute dient, erfuhr ich, als ich durch das Gäßchen weiterschritt. Dem jungen Kreis-Heimat-Museum ist es Unterkunftsraum gewor­den, und wahrlich, besser und sinniger hätte man dieses nicht unterbringen können als in diesem Hause, das selbst ein wert­volles Zeugnis ferner Vergangenheit ist.

Ich kanniteJch nicht halten, - die zwei Stunden Aufenthalt, die mir oer im Winterfahrplan ausgefallene Zug nach Limburg verschafft, - auch ein Vorteil dieser Maßnahme der Reichs­bahnverwaltung - benutze ich, mir die imHaus enthaltenen Schätze anzusehen.

Ich trete ein. Der dunkle Flur birgt allerlei Eisenzeug. Mich ziehen besonders die an den Wänden angebrachten zahlrei­chen Ofenplatten aus dem 16., 17. und 18. Jahrhundert an. Ofenplatten, wie sie als einfachste Heizvorrichtung der Stube hinter dem Herd, von dem sie die Wärme empfingen, in die Wände eingelassen waren. Ofenplatten aber auch von späteren Kachelöfen, die man den "verlorenen Sohn" nannte, nicht etwa, weil sie von den Menschen verlassen und gemieden wur-