Ausgabe 
8.3.1968
 
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Sehr geehrter Herr Professor!

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Im erlauchten Kreis der Gratulanten, die Ihnen, sehr ver- > ehrter Herr Professor zu Ihrer hohen Auszeichnung und 1 zum 75-jährigen Geburtstag Glückwünsche übermittelten, darf die Stadt Montabaur nicht fehlen.

Ein weiter Bogen umspannt den Werdegang eines Künstlers von den Tagen der Jugend bis zu jener meisterlichen Vol­lendung, die jetzt sichtbare Anerkennung und Würdigung gefunden hat. Für die Pfarrkirche St. Peter und damit auch für die Stadt Montabaur haben Sie im Jahre 1959 mit Ihrer Festmesse einen Akzent gesetzt, dessen musi- ' kalische Ausstrahlungskraft zu einem Erlebnis für die Bür­ger Ihrer früheren Heimat wurde.

Darf ich Ihnen namens der ganzen Stadt und insbesondere von Rat und Verwaltung außer unserer herzlichen Gratula­tion einen glücklichen und zufriedenen Lebensabend wün­schen. Rückschauend auf die verflossenen 75 Jahre Ihres Lebens werden sicher die Beziehungen zu Montabaur und die hier verlebte Jugendzeit beständig in Ihrer Erinnerung fortleben.

Mit vorzüglicher Hochachtung gez. Mangels Bürgermeister

Herr Professor Karl Walter hat daraufhin geantwortet; Benediktiner Abtei

8732 Sec kau (Steiermark), 26.2.68 Hochverehrter Herr Bürgermeister!

Von all den vielen Glückwünschen, die ich erhalten habe, gehören Ihre aus der Heimatstadt Montabaur zu wertvollsten, weil sie mir besonders große Freude bereiten. Nehmen Sie meinen Dank aus übervollem Herzen. - Verzeihen Sie gütigst, daß ich Ihnen, verehrtester Herr Bürgermeister, erst heute danke. Die Seckauer Benediktiner haben mich eingeladen, längere Zeit bei ihnen zu bleiben, und Ihre lb. Wünsche wurden mir hierhin nachgeschickt - daher die Verspätung.

Allerliebste Erinnerungen verbinden mich auch heute noch mit meinem lb. Montabaur, wo ich als 9 jähr. Bub auf der Orgel der Kathol. Pfarrkirche meine ersten Orgelakkor­de anschlagen durfte.

Dem lb. Herr Gott sei Dank über Dank für alles, was Er geschenkt!-

Mit verehrungsvollsten, herzlichen Grüßen bleibe ich Herrn Bürgermeister

dankbar ergebenster Karl WALTER

KENNEN SIE MONTABAUR?

Ein kleines Heimat Quiz Fragen;

1. Welcher Montabaurer Verein wurde im vergangenen Jahr gegründet?

2. Wieviel Besucher zählte im vergangenen Jahr das Kreis - heimatmuseum in Montabaur?

3. Wo ist die Karl-Walter-Straße?

4. Warum ist das Überqueren der Eschelbacher Straße in Höhe des Fürstenweges so gefährlich?

5. Welche beiden Naturdenkmäler gibt es im Bereich der Montabaurer Gemarkung?

DIE KRIMINALPOLIZEI RÄT

GANOVEN MIT AMTSMIENE

Sie haben Gesichter wie Du und ich;

Der Postbote, der Gasmann, der Polizeibeamte.

Nicht die Amtsmiene soll sie ausweisen, sondern der Dienstausweis mit Lichtbild und Siegel!

Lassen Sie sich stets den Ausweis zeigen!

Prüfen Sie ihn sorgfältig. Zeit lassen! Fragen stellen!

Nur nicht verblüffen lassen!

Notieren Sie vorsorglich Namen und Dienststelle!

Wer wirklich vom Amte kommt, zeigt dafür Verständnis. Ganoven aber setzen sich in der Regel ab.

VERBANDS-und VEREINSMITTEILUNGEN

TuS 1846/1912 e,V.

Tischtennis-Abteilung

Die beiden Tischtennismannschaften des TuS spielten am vergangenen Wochenende mit wechselndem Erfolg; dabei bezog die 1. Mannschaft in der Bezirksliga Westerwald ge­gen den TV Bergnassau II trotz Heimvorteil mit 2 : 7 eine empfindliche Niederlage. Die 2. Garnitur gewann ihr Heimspiel in der Kreisklasse gegen den SV Hundsangen II glatt mit 7 ; 0. - Am kommenden Sonnabend, dem 9.3.68, tritt die "Erste" beim VfL Altendiez an, wäh­rend die 2. Mannschaft beim TV Arzbach II anzutreten hat. Beide Spielausgänge sind offen."

WERBUNG BRINGT ERFOLG!

Die PRIMATNACHRICHTEN erscheinen wöchentlich. Bezug: Nur an Abonnenten. Anzeigenpreisliste Nr. 2 vom 1.1.1964. HERAUSGEBER und CHEFREDAKTEUR: Hans Schmid. VERLAGSLEITUNG: Christa Frisch. CHEF vom DIENST und PRO­DUKTIONSLEITUNG: Volker Doss. ANZEIGENLEITUNG: Werner Kuhn. DRUK- KEREI und VERSAN0LEITUNG: Robert Loth. WERBE-und VERTRIEBSLEITUNG: Simon Frankenberger.

DRUCK und VERLAG: PRIMAT-VERLAG HANS SCHMID, 6689 Mercfiweiler/Saar, Primat Haus, Tel. 06825/5021, Telex 04 44826, 6236 Eschborn/Ts, Schwalbacherstr. Tel. 06 196/41004, Telex 04 14396

Mitglied des Bundesverbandes Deutscher Verleger für Gemeinde-Mitteilungs- und Orts­nachrichtenblätter e. V.

Im Zweifelsfalle Nachbarn oder Polizei rufen.

Der Ganove mit Amtsmiene darf nicht zum Zuge kommen.

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Neuer Sparkassen-Service auch in Osterrei|

Die Nassauische Sparkasse berichtet, daß zwischen der deutschen und der österreichischen SparJ<assenorganisation eine Vereinbarung getroffen wurde, nach der ab 1, März dieses Jahres alle österreichischen Sparkassen Barschecks bis jeweils DM 200,-- in österreichischen Schillingen zum Tageskurs auszahlen, sofern der Scheck auf eine deutsche Sparkasse oder Girozentrale gezogen ist ünd der Aussteller eine gültige Sparkassen-Scheckkarte vorlegt.

Das bedeutet also, daß auf DM ausgestellte Sparkassen­schecks unter gleichzeitiger Vorlage der Sparkassen-Scheck-I karte ab 1. März bei allen österreichischen Sparkassen ein-| gelöst werden. Nach Österreich reisende Sparkassen-Kunden können sich auf diese Weise mit Scheckheft und Spar­kassen-Scheckkarte einfach und schnell Bargeld verschaffen,! Bisher waren Österreichreisende darauf angewiesen, entwe­der vor Antritt ihrer Reise Reiseschecks zu kaufen oder ihr auch in Österreich freizügiges Sparkassenbuch mitzu­nehmen, Die österreichischen Sparkassen werden außer der üblichen Provision für das Geldwechselgeschäft keine besonderen Gebühren berechnen.

Die Sparkasse sehen in dem Abkommen mit der öster­reichischen Sparkassenorganisation einen ersten Schritt für eine Erleichterung der Scheckzahlung im Ausland.

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