Gend. -Kommando "Unterwesterwald"
Bericht
Im Jahre 1967 ereigneten sich im Stadtgebiet von Montabaur insgesamt:
294 Verkehrsunfälle Hiervon wurden 149 nach Gruppe A
50 nach Gruppe B und 95 nach Gruppe C
aufgenommen.
Bei diesen Unfällen wurden 8 Personen tödlich, 29 schwer und 64 leicht verletzt.
Während sich 3 tödliche Unfälle innerhalb des Stadtgebietes ereigneten, wurden die restlichen 5 Unfälle außerhalb der geschlossenen Ortschaft aufgenommen.
Erläuterung:
A-Unfälle - es sind solche, bei denen der Sachschaden je Fahrzeug unter 1.000, -- DM liegt.
B-Unfälle - es sind solche mit erheblichem Sachschaden, ohne daß ein Vergehen vorliegt.
C -Unfälle - es sind solche, bei denen ein Vergehen vorliegt, wie Körperverletzung, Unfall- flucht, Verkehrsgefährdung, Trunkenheit usw.
Jahres-Arbeitsbericht
Statistische Zahlen aus dem Jahres-Arbeitsbericht des Polizeiamtes Montabaur für
196 7.
Im Jahre 1967 wurden u.a. 391 Bundespersonalausweise und 170 polizeiliche Führungszeugnisse ausgestellt, sowie 141 Fundsachen registriert, darunter 1.379,95 Fundgeld. Neben 719 gebührenpflichtigen Amtshandlungen (Beglaubigungen, Bescheinigungen, Auskünfte aus dem Melde- register usw.) wurden etwa 800 Lebensbescheinigungen für Rentner gebührenfrei beglaubigt.
Im Januar 1967 wurden 11 Wehrpflichtige des Geburtsjahr- ganges 1948 und im November 41 Wehrpflichtige, die in der Zeit vom 1.1.1949 bis 31.10.1949 geboren sind, erfaßt.
Beim Einwohnermeldeamt wurden 1.019 Personen an- und 783 Personen abgemeldet, so daß ein Bevölkerungszuwachs von 236 Personen zu verzeichnen ist.
Die Gesamtzahl der Einwohner betrug am 31.12.1967:
I. Wohnsitz 6.767 II. Wohnsitz 717
7.484, davon 110 Ausländer.
Die Zahl der Haushaltungen betrug am 31.12.1967: 2.217 In der nächsten Ausgabe des Amtsblattes veröffentli’chen wir weitere bevölkerungsstatistische Zahlen.
VOLKSBANK MONTABAUR
Volksbanken führen Sparplan ein - Ein interessanter Weg zur Vermögensbildung
Die Volksbanken führen im Januar 1968 ein neues Sparprogramm unter der Bezeichnung "Volksbank^-Sparplan” ein. Das Besondere an diesem Sparplan ist, daß er praktisch alle Spar- und Anlagemöglichkeiten zur Auswahl und Kombination bietet, die es im Bankgewerbe überhaupt gibt. Ferner wird dem Sparer völlig freie Hand sowohl über die Vertragsdauer als auch über die Höhe der regelmäßigen Sparraten gelassen.
Diese umfassende und in seiner Vielfalt bisher ungewöhnliche Angebot wird noch ergänzt durch die Möglichkeit, das Sparziel durch den Abschluß einer Risiko-Lebensver - Sicherung absichern zu können. Als einzige Bankengruppe bieten die Volksbanken in diesem Zusammenhang darüber hinaus noch einen zusätzlichen Versicherungsschutz. Die Risiko -Lebensversicherung kann nämlich um eine Unfall- Zusatzversicherung erweitert werden. Bei Tod durch Unfall wird dann zu der Leistung aus der Risiko-Lebensversicherung zusätzlich noch die gesamte nach dem Spar- plan vorgesehene Sparvertragssumme ausgezahlt.
Der Abschluß eines Sparvertrages wird noch dadurch erleichtert, daß die Volksbanken dem Sparer ein Darlehen bis zur Höhe der eingezahlten Guthaben in Aussicht stellen. Falls ein Sparer während der Laufzeit des Volksbank - Sparplans einen bestimmten Geldbetrag dringend benötigt, braucht er seinen Sparvertrag nicht zu unterbrechen oder aufzulösen, sondern erhält von der Volksbank die erforderlichen Mittel als Darlehen.
Als besondere Dienstleistung teilt die Volksbank bereits bei der Beratung über den Volks bank-Sparplan mit, welches Sparergebnis der Kunde nach Ablauf des Sparvertrages - aufgegliedert nach der Eigenleistung und dem Zins- gewinn - zu erwarten hat, Ferner werden dem Sparer der durchschnittliche Kapitalzuwachs und die durchschnitt- 1 iche Effektivverzinsung für die gesamte Laufzeit des Volksbank-Spaxplans angegeben.
Das Hauptanliegen, das die Volksbanken mit dem Volksbank-Sparplan verwirklichen wollen, besteht darin, alle denkbaren Spar - und Anlagewünsche ihrer Kunden zu erfüllen und damit gleichzeitig auch einen wirksamen Beitrag zur Vermögensbildung breiter Bevölkerungsschichten zu leisten .
WERBUNG BRINGT ERFOLG
Arbeitsanfall der Kriminalpolizei in den Jahren 1963 - 1967
1963 1967 Steigerung in % Aufklärungsquote in %
a) Vorgänge insgesamt: davon:
b) Schwere u. einfache Diebstähle
c) Betrug, Unterschlagung:
d) Sonst. Verbrechen u. Vergehen außer . .Verkehrsdelikte
Gesamt aus b) bis d)
800
87
34
910
181
42
+ 13,75%
+ 108,04% + 23, 52 %
. .67__78_+_16_; 41 %_
188 301 + 60,10 %
a) Vorgänge insgesamt
b) Schwere u. einfache Diebstähle:
c) Betrug, Unterschlagung:
d) Sonstige Verbrechen u. Vergehen, außer Verkehrsdelikte
Gesamt aus B) bis d)
Gegenüberstellung der Jahre 1966/1967 1966 1967
730 910 + 24,65 %
117 181 + 54,70 %
24 42 + 75,00 %
61
202
78
301
+ 27,87 % + 49,01 % -4
1963 36, 78 % 100,00 %
_7_4, 62_%_ 62, 23 %
1966:
42, 73% 87, 50 %
72,13 % 56, 93 %
1967 32,06 % 100,00 %
7 8,20% 53,82 %
1967:
32,06 %
100,00 %
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