Ausgabe 
5.1.1968
 
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E Sinne des Umsatzsteuergesetzes (Mehrwertsteuer).

| Diesen Nettopreisen ist die Umsatzsteuer in der Höhe

| hinzuzurechnen, wie sie sich aus dem Umsatzsteuer-

| gesetz in der jeweils gültigen im Bundesgesetzblatt

f verkündeten Fassung ergibt,

f § 2

ie übrigen Vorschriften der Satzung vom 20. 4.1966 der Stadt

[ ontabaur über die Beiträge für den Anschluß an die städtische asserleitung und über die Gebühren für den Bezug von Wasser ijus der städtischen Wasserleitung werden nicht ge ändert

§ 3

E)ie Satzung tritt ab 1.1.1968 in Kraft.

Montabaur, den 22. Dezember 1967 genehmigt!

ontabaur, den 15.12.1967 Stadtverwaltung Montabaur

Landratsamt gez. Mangels

j es Unterwesterwaldkreises Bürgermeister

Abt. la Az.: 029-020 (50)

Im Auftrag jez. Unterschrift

Froßschiff " Westerwald ".

-Kommandant- 239 Flensburg-Mürwik, 20. Dez. 1967

ABSCHRIFT

An den

ierrn Bürgermeister ler Stadt Montabaur j430 Montabaur

sehr geehrter Herr Bürgermeister Mangels!

für Ihre lieben Zeilen vom 14.12. ,. die Zeitungsausschnitte

inläßlich unseres Besuches bei Ihnen und vor allem die guten

a/ linse he zum Weihnachtsfest und Neuen Jahre danke ich Ihnen

lerzlichst.

A/ir freuen uns, daß sich unser Patenschaftsverhältnis so herz- ich angelassen hat und werden uns im kommenden Jahr wei­thin um die Vertiefung dieses ersten Schrittes bemühen, iis zum 8. Januar machen wir nun Ruhe, das heißt; keine See­ährt mehr. Dafür ist der Arbeitsanfall an Reparaturen und Kon- :ervierung umso größer. Aber wir werden es mit Ruhe und Ge­lassenheit in Angriff nehmen und auch schaffen, liiekb lickend auf die Zeit seit unserer Indienststellung haben Ivir viel erreicht. Vor allem darf ich sagen, daß alle an Bord hngeschifften Soldaten sich bemüht haben, dem Schiff einen guten Einsatzwert zu geben. Dieses Bewußtsein befriedigt .uns and berechtigt natürlich auch zu Stolz und Freude.

Abschließend wünsche ich Ihnen persönlich und Ihrer verehrten Gatt in, allen Ratsherren und der Bevölkerung Ihrer schönen stadt ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein glückliches, fried­volles und vor allem gesundes Neues Jahr.

1 Ihr

Unterschrift

Sprechtag..

des Kon trollbeamten der Landesversicherungs­anstalt Rheinla nd-Pfalz, Zweigstelle Ander­nach.

Für Versicherte der Rentenversicherung der Arbeiter einschl. Handwerker findet der nächste Sprechtag am

Dienstag, dem 9. Januar 1968 in der Zeit von 9-12.30 Uhr im Landrats­amt statt.

Versicherte, die an dem Sprechtag teilnehmen wollen, bitten wir, alle Beitragsunterlagen zur Auskunftserteilung mitzu­bringen.

In Vertretung; gez. Klersy,

Kreisamtmann

VERBANDS-und VEREINSMITTEILUNGEN

Landesbühne Rheinland- Pfalz .......

Neuwied

Landesbühneninformation zu "Kolportage" von Georg Kaiser Die Landesbühne Kofrimt

am Freitag, 5. 1.1968 in Montabaur, Festsaa! d. Jos.-Kehrein- Schule, a la Courths Mahler mit der Komödie von Georg Kai­ser,Kolportage", aber einwenig mehr als Groschenblattlite­ratur ist diese glänzende Zeitsatire schon, dafür bürgt der Na­me des großen Moralisten Georg Kaiser.

Die Geschichte jedoch könnte in jedem Illustriertenroman ste­hen; Die aus dem reichen Bürgertum stammende Kann, geb.

Pratt hat ihrem Gatten dem Grafen Stjernenhö einen Sohn ge­schenkt. Der Graf, der Karin nur ihres Geldes wegen geheira­tet hat, läßt sich gleich nach der Geburt des Stammhalters scheiden, und den Sohn Erik, den Älleinerben des Prattschen Vermögens, der seiner Mutter zugesprochen ist, entführen.

Mutter Karin hat ihm jedoch ein falsches Kind untergeschoben, das sie dem Straßenmädchen Appeblom abgekauft hat. Der Graf erzieht den falschen Erik. Der richtige wächst bei seiner Mutter in Amerika auf.

Nach zwanzig Jahren kehrt sie mit ihm zurück, um sich an ihrem adelsstolzen Exgemahl zu rächen. Er muß erfahren, daß sein vermeintlich so nobler Sproß der Sohn eines Straßenmäd­chens ist. Versöhnliches Ende; Der Graf wird von den Ameri­kanern finanziell saniert, (Sie sind Amerikaner, sie haben die Pflicht, anderen zu helfen!"), die jungem-Leute vertragen sich und wandern zusammen nach den Staaten aus.

Eine neue Gesellschaftsform, die junge, triumphiert über die alte abgelebte Feudalwelt. Wie ernst oder unernst Kaiser die­sen Schluß auch gemeint haben mag, sein Stück ist von einer unwiderstehlichen Komik.

Es geht am Theater die Fama um, ein Schmierentheaterdirek­tor habe diese Hintertreppe mit allem Ernst inszeniert und, nachdem er die Aufführung des Berliner Lessingtheaters gesehen habe, an seine Bühne telegraphiert; "Von jetzt an ironisch spielen".

Nun, die Landesbühne wird dieses Lustspiel mit dem gebühren­den Unernst inszenieren, Sepp Holstein führt Regie. Kartenvorverkauf; Städt. Verkehrsamt, Rathaus, Zi. 8.

Mit freundlichem Gruß (Winfried Stankewitz)

Dramaturg

Bürger-und Gewerbeverein e. V. .....

Weihnachtsverlosung in Montabaur Am Montag, dem 8 . Januar 1968 findet um 20. 00 Uhr in der Aula der Josef-Keh rein-Schule Montabaur die große

Weihnachtsverlosung

statt.

Die Auslosung erfolgt durch den Bürger- und Gewerbeverein e. V. Montabaur unter notarieller Aufsicht.

Alle Inhaber von Weihnachtslosscheinen werden zu dieser Ver­anstaltung herzlichst eingeladen. Die Gewinner können ihre Preise gleich in Empfang nehmen. Außerdem werden die Ge­winnzahlen in der Westerwälder - Zeitung (Rheinzeitung) und im Amtsblatt der Stadt Montabaur bekannt gegeben.

Kreisvolksbildungswerk Unterwesterwald

Realschulabschluß durch das Kreis-Volksb^tlungsw. Neue Möglichkeit im Zweiten Bildungsweg.

Kreis-Volksbildungswerk Unterwesterwald bereitet im Rahmen eines Abendlehrganges auf die Aufnahme in ein Kolleg und auf den Realschulabschluß vor.

Nachdem der Kreisausschuß die Mittel zur Durchführung eines Vorbereitungskurses .für die Aufnahme in ein Kolleg bereitge:- stellt hat, beabsichtigt das Kreis-Volksbildungswerk Unter­westerwald, Ende Januar 1968 einen Abend-Lehrgang zu diesem