Ausgabe 
27.10.1967
 
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Der Vortrag findet statt in Verbindung mit der Arbeits­gemeinschaft demokratischer "Kreise" und behandeit ein für uns alle sehr wichtiges Thema.

Deshalb sind alle Bürgerinnen und Bürger, auch die Jugend ab 16 Jahren, herzlich eingeladen.

Der Vortrag ist am

Montag, dem 13. November 1967 um 20.00Uhr im Festsaai der JosepK-Kehrein-Schule.

Umrahmt wird der Abend durch Musikstücke, die das Col­legium musicum unter Leitung von Musikiehrer Kraut dar- bietet.

Eintritt frei!

Partnerschaft..

Montabaur ist an der Aufnahme einer Part­nerschaft mit einer französischen Stadt' in­teressiert. Vertreter des Stadtrates und der Bürgermeister waren im September für Auf­nahme der ersten Kontakte bereits in Frank­reich.

Von dem sich anschließenden Briefwechsel des Bürgermeisters der Stadt Tonnerre wird hiermit Kenntnis gegeben:

Tonnerre, den 24. Oktober 1967

In der Woche vom 6. - 11. November beginnen bei der VHS. Montabaur folgende Kurse:

Nähen und Zuschneiden Ital. f. etwas Fortgeschr. Franz, für Anfänger Engl. f. Fortgeschr. Buchführung

Montag, den 6. 11. - 20. 00 Uhr 6.11. - 20.00 Uhr Dienstag, " 7.11. - 20. 00 Uhr Donnerst., " 9.11. -20. 00 Uhr Freitag, " 10.11.-20.00 Uhr

Diese Kurse finden alle in der Joseph-Kehrein-Schule statt. Der für Montag, den 6.11.1967 im Arbeitsplan vorgesehene Gymnastikkursus muß zunächst'verschoben werden, da noch nicht genügend Anmeldungen vorliegen.

Für die Sprachkurse und Buchführung können ebenfalls noch Interessenten angenommen werden.

Anmeldungen bei der Geschäftsstelle der VHS., Rathaus, Zimmer 8, Tel. 644 erbeten.

Im Rahmen der Volkshochschule veranstaltet der Kneipp- Verein Montabaur am

Montag, den 6. November 1967 - 20.00 Uhr in der Joseph-Kehrein-Schule einen Vortrag unter dem Thema

"Schönheitspflege mit einfachen Mitteln" von Frau Sigrid Wegener.

DRK...

Gefährlicher - nicht nur bequemer leben wir alle im Zeitalter der schnellen Verkehrsmittel und der hochentwickelten Maschinen am Arbeitsplatz die ländlichen Bezirke sind davon nicht ausgenommen. Auch im privaten Bereich schafft die Technik fortschreiten­de Erleichterung durch moderne Maschinen für den Haus­halt.

Die Folgen dieser Entwicklung fallen uns jeden Tag ins Auge beim Aufschlagen der Zeitung.

Statistisch erfaßt, ereignet sich auf Bundesebene zur Zeit durchschnittlich

jede Minute ein Verkehrsunfaii und alle zwei Stunden sterben drei Menschen den Verkehrstod Fast die Hälfte der Todesfälle könnten bei sofortiger, sachgemäßer Er ste - Hilfe " - Le is tung ver­mieden werden. Dieser Entwicklung können wir nicht völlig Einhalt gebieten. Wohl aber können wir durch schnelle und richtige "Erste-Hilfe"-Leistung ihren Folgern wirksam begegnen und bis zum Eintreffen des Arztes drohende Gefahr für däs Leben abwenden.

Sich selbst und anderen richtig helfen, lernen sie kostenlos in einem

8 doppelstündigen Lehrgang des Deutschen Roten Kreuzes

der am 7. Nov. 1967, abends 20.00 Uhr in Montabaur,

' (Dienstag) Geibachstr., im Kath.Pfarrzentrum beginnt. *

Der Lehrgang wird auf einige Wochen verteilt. Es kann jeder vom 14. Lebensjahr an teilnehmen.

Wir erwarten auch Sie 1 !

Sehr geehrter Herr Kollege und lieber Freund!

Mit großer Freude habe ich Ihren freundlichen Brief er­halten. Dafür und für die Ansichtskarten aus Montabaur sei Ihnen recht herzlich gedankt.

Ich bin ganz besonders erfreut, daß alle Herren des Stadt­rates von Montabaur die Städtepartnerschaft gerne begrüßen wollen.

Auch ich kann nur erwidern, sehr geehrter Herr Kollege, wie angenehm es mir persönlich war, Sie in Dijon zu treffen, und dann in Tonnerre begrüßen zu dürfen und die Bekanntschaft Ihrer beiden verehrten Herren des Stadtrates zu machen. Die anwesenden Herren unseres Gemeindepar­laments und ich selbst haben es sehr bedauert, daß Sie nur einen so kurzen Besuch unternehmen konnten.

Wir hoffen auf einen recht baldigen längeren Besuch mit den verehrten Herren.

Freitag, den 20. Oktober war die Versammlung unseres Stadtrates. Die Stadträte von Tonnerre waren einstimmig für eine Städtefreundschaft zwischen Tonnerre und Monta­baur und für eine Partnerschaft.

Ich danke Ihnen insbesondere für Ihre freundliche Ein­ladung. Gerne komme ich, um mit großem Interesse die Stadt Montabaur zu besichtigen. Ich freue mich auf ein baldiges Wiedersehen mit dem Herrn Bürgermeister,

Herrn Bröcking und Herrn Windeck.

Ich habe von den einzelenen Vereinen, Schulen und Instituten Kenntnis genommen und füge Ihnen; eäiie:

Liste von unseren örtlichen Vereinen, Schulen usw. , Fotos und die Liste unserer Stadträte bei. Ein schriftlicher Kon­takt könnte dann schon aufgenommen w erden und eine eventuelle spätere Studienfahrt nach Montabaur und Ton- erre.

Der heiligende Abschnitt der Westerwälder-Zeitung hat nps aufs höchste interessiert.

Ich bin überzeugt, daß es schnell zu einem Verständnis zwischen der Jugend und der Bevölkerung unserer beiden Städte kommen wird.

Unser Ziel soll der Erfolg sein, eine echte Freundschaft herzusteiien.

Sobald wie möglich werde ich das Datum meines Be­suches in Montabaur festlegen. Welches Datum wäre für Sie günstig?

Bis dahin, sehr geehrter Herr Kollege, begrüße ich Sie aufs Beste sowie die Mitglieder des Stadtrates. Auch die besten Grüße an HerrmBröcking und Herrn Windeck.

Ich bitte, mich zu entschuldigen, daß ich so schlecht deutsch schreibe,. Es war für mich eine große Freude, diese handschriftlichen Brief zu schreiben. gez.Dr. Gerhard

Das AMTL. BEKANNTMACHUNGSBLATT erscheint wöchentlich Bezug: Nur an Abonnenten, Anzeigenpreisliste Nr. 2 v. 1. Jan. 1964 Herausgeber: Hans Schmid. Verlagsleitung: Christa Frisch Chefiedaktion: Marion Scheidhauer, Ignaz Kurz Anzeigenleitung: Ignaz Kurz, 11 '

Druckerei- und Versandleitung: Robert Loth, Walter Stutz Werbe- and Vertriebsleitung: Simon Frankenberger, Fritz Volz DRUCK und VERLAG: PRIMAT-VERLAG HANS SCHMID 6(t9 Merchweiler/Saar, Primat-Haus,Tel.06825/5021,Telex 0444826 623i Eschborn/Ts,. Schwalbacherstf.,Tel.06196/41004,Telex 0414396

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