Ausgabe 
22.9.1967
 
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§ 2

Während der Freibadesaison wird die Begrenzung der Badezeit auf 1 Stunde aufgehoben.

§ 3

Die Gebührenpflicht entsteht mit der Benutzung der Einrichtungen des Bades.

§ 4

Die bei besonderer Verschmutzung der Badeeinrichtungen zu zahlende Reinigungsgebühr beträgt 10, -- DM

§ 5

Rückständige Gebühren unterliegen der Beitreibung nach den Vorschriften des Verwaltungsvollstreckungsgesetzes für Rhein land-Pfalz vom 8. 7, 1957 (GVB1. S. 101).

§ 6

Gegen die Heranziehung zur Gebührenzahlung stehen dem Anstaltsbenutzer die Rechtsmittel nach der Verwaltungsgerichts­ordnung vom 21. 1. 1960 (BGBl. I S. 17) und dem Landesgesetz zur Ausführung der Verwaltungsgerichtsordnung vom 26. 7. 1960 (GVB1. S. 145) zu.

Die Rechtsmittel haben keine aufschiebende Wirkung.

§ 7

Diese Gebührensatzung tritt am 20. August 1967 in Kraft.

Montabaur, den 1. August 1967 Bürgermeister

( (Siegel) I. V. gez. Pehl

I. Beigeordneter

Keine Bedenken!

Montabaur, den 21. 7. 1967 Landratsamt des Unterwesterwaldkreises

Abt. 1 a Az.; 029 - 020 (50)

(Siegel) In Vertretung« gez. Heinen

Regierungs ass ess or

Diese Satzung wurde am 4. August 1967 durch amtliche Bekanntmachung in der Westerwälder Zeitung und durch Aushang in der Zeit vom 4. 8. - 11. 8. 1967 öffentlich bekanntgemacht.

Montabaur, den 14. August 1967 (Siegel) Stadtverwaltung Montabaur

gez. Mangels Bürgermeister.

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von Sarr 7.10.19

TuS 1846/1912 e.V. Montabaur.

Tischtennis-Abteilung-

1. Herrenmannschaft v

Im zweiten Meisterschaftsspiel der Tischtennis-Bezirksliga bezog der TuS Montabaur wiederum auf eigener Platte eine empfindliche Niederlage; 7 : 1 gewannen die Gäste des VfL Grenzhausen und der TuS muß sich schon jetzt etwas einfallen lassen, um nicht gleich bei Saisonbeginn in den Abstiegsstrudel zu geraten. Für den Ehrenpunkt zeichnete sich Uwe Klein aus.

2. Herrenmannschaft

Der 2. Mannschaft gelang mit einer ausgeglichenen Lei­stung gegen den SV Kadenbach II am 2. Spieltag der Sai­son 1967/68 der zweite 7 : 0 Sieg und dürfte damit die Ta­bellenführung in der Kreisklasse übernommen haben . Während die 1. Mannschaft am kommenden Sonnabend gegen die starke Mannschaft des TTC Grenzau in Monta­baur antritt, hat sich die 2. Garnitur bei Spfr. Dernbach zu stellen.

KUR TRIE RISC HE MÜNZWESEN

Fortsetzung aus Nr. 37

Die französische Revolution brachte dem Münzwesen einen weiteren schweren Schlag, die Kriegsvorbereitungen Kur­trier das Füllen seiner Landeskasse und das Einströmen der Emigranten neues Geld, und zwar große Geldsorten, erfor­derlich machten. Der Münzmeister Gotthard Martinengo hatte zuerst durch Ausmünzung von Dreier -Albus, Albus, Vierern, Zweiern und Pfennigen den Kleinmünzmangel behoben.

Für die Konventionstaler beschaffte, sich Kurtrier das Sil­ber- vom Bankhaus Mühlhens in Koblenz. Da diese Menge noch nicht ausreichte, kaufte man zusätzlich Silber von den Emigranten. Schließlich rief der Kurfürst die Stifte und

Klöster zu einer großzügigen Spendenaktion auf, überflüssiges Kirchensilber an die Münze abzuliefern. Aus diesem Kirchen- Silber wurde der letzte kurtrierische Taler geprägt, dessen Inschrift "ex vasis argenteis" auf die Herkunft des Silbers hinweist. 1794 endet somit die kurtrierische Münzgeschichte, aus der wir die mehrfachen, aber vergeblichen Bemühungen eines wirtschaftlich schwachen Landes , ein eigenes Münz- wesen aufzubauen ersehen konnten.

In Ehrenbreitstein, wo in den letzten Jahren die Münze un­tergebracht war, - ließ Fürst Friedrich Wilhelm von Nassau-' ' Weilburg, seit 1803 neuer Landesherr seit der Aufhebung Kur­triers auf dem rechten Rheinufer, ! seit 1808 verschiedene nas:- sauische Geldsorten ausprägen. Mehrere tausend Golddukaten . folgten in den nächsten Jahren, außerdem Konventionstaler mit dem Bildnis der Fürsten von Nassau-Weilburg und Nassau- Usingen. Von den damals geprägten Medaillen ist besonders unter Sammlern geschätzt die Medaille von 1808 mit der Aufschrift "Huldigung der Münzstätte Ehrenbreitstein" die den beiden Fürsten gewidmet war. Die Koblenzer Münzge­bäude aber waren inzwischen von den Franzosen zu National­gütern erklärt und versteigert worden. Bis auf den Neubau von 1761 wurden später alle Gebäude abgerissen, so daß ein Platz für den Gemüsemarkt in der Koblenzer Altstadt ent­stand, der noch heute der "Münzplatz" heißt,

HUMOR

Quiesels Jüngster hat das Ziel der Klasse nicht erreicht. Der aufgeregte Vater rennt zum Lehrer und bittet;Gibt es denn gar keine Möglichkeit, meinen Jungen zu versetzen?"

Der Lehrer schüttelt den Kopf; Nein, Herr Quiesel. Mit dem, was Ihr Sohn nicht weiß, "hätten ruhig noch drei wei­tere Schüler Sitzenbleiben können.

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