Gründen aus unseren Diensten ausgeschieden.
Ab sofort haben wir
Herrn Anton Daun, Montabaur, Kirchstr. 44 als Zählerableser und Gelderheber für Montabaur eingesetzt. Wir bitten, Herrn Daun ebenso wie Herrn Duckwitz die Erfüllung seiner ihm von uns übertragenen Aufgaben zu ermöglichen.
Gasversorgung Westerwald G. m. b. H.
BERICHTIGUNG
In der Ausgabe des Amtsblattes Nr. 28 endete die Geschichte des staatlichen Gymnasiums Montabaur von 1930 - 1966.
Wir haben irrtümlich den Namen des Verfassers mit Dr.
Karl Franke angegeben. Richtig muß es heißen Dr. Karl Franzke.
Wir bitten den Irrtum zu entschuldigen.
Die Sauberkeit unserer Stadt.
liegt in Deiner Hand..
Es gibt Städte innerhalb des Bundesgebietes, da wird Ordnung und Sauberkeit ganz groß geschrieben. In unserem Heimatgebiet berichtet die Tagespresse immer wieder von der Aktion "Unser Dorf soll schöner werden". Alle diese Bestrebungen wären nicht zu verwirklichen, wenn nicht die Bürgerschaft in Stadt und Land aktiv die Bemühungen behördlicher Stellen unterstützen würde*
Appelle an die Bürgerschaft, die zur freiwilligen Mithilfe aufrufen, sind eine Angelegenheit, die jeweils unterschiedlichen Anklang finden und deshalb auch mehr oder weniger Erfolg im einzelnen haben. Das heutige Anliegen der Stadtverwaltung Montabaur hat aber einen ernsteren Hintergrund, so daß es auf diese Weise der Bevölkerung zur Kenntnis gebracht werden muß. Befolgung oder Nichtbefolgung bestehender Vorschriften wird in Zukunft für den Ordnungsstörer recht empfindliche Strafen nach sich ziehen.
Bei der Ortspoiizeibehörde mehren sich in erheblichem Umfange die mündlichen und die schriftlichen Beschwerden über Personen, die Müll und Unrat aller Art innerhalb des Stadtgebietes verbotenerweise ablagern. ■ Zu den Beschwerdeführern gehören vor allem Wohnbausiedlungsgesellschaften und Bewohner geschlossener Häuserblocks, die vorwiegend am Stadtrand angesiedelt sind. Jeder wilde Müllplatz zieht zwangsläufig Ungeziefer, vor allem Ratten an, deren unmittelbare Nachbarschaft die verständlichen Proteste der betroffenen Anlieger auslöst. Dem Appell an die Ordnungsbehörden, hier nach dem Rechten zu sehen, kann leider nur ein geringer Erfolg beschieden sein, wenn nicht gleizeitig, was in vielen Fällen möglich ist, der Verursacher namhaft gemacht wird. Es ist eine vollkommen falsche Rücksichtnahme, in solchen Fällen als Anzeiger anonym bleiben zu wollen und die Aufklärung auf gut Glück den polizeilichen Nachforschungen zu überlassen. Eine wirksame Abhilfe kann in allen Einzelfällen nur dann geschaffen werden, wenn der Beschuldigte ermittelt werden kann und wegen der begangenen Ordnungswidrigkeit mit einer Geldbuße belegt wird. Selbstverständlich wird auch die Ortspolizeibehörde von sich aus in verstärktem Umfange bemüht sein, dem anscheinend unbelehrbaren Teil der Bevölkerung durch empfindliche Strafen ihre Verpflichtungen der Allgemeinheit gegenüber ins Gedächtnis zu rufen.
LIEBER LESER!
Zur gewohnten Zeit liegt in Ihrem Briefkasten das Gemeinde-Nachrichtenbiatt. So soll es nicht nur, so muß es sein. Trotz aller Anstrengungen der Verlags- und
Vertriebsleitung aber kommt es vor, daß ein Leser seinen Anzeiger nicht: oder verspätet erhält. Das ist nicht Sinn und Zweck eines Wochenblattes. Erst recht nicht des Nac'hrichtenblattes.
Sicherlich kommt es vor, daß ein Austräger plötzlich erkrankt oder Schnee und Regen eine gleichmäßig pünktliche Verteilung unmöglich machen. Selbst der kritische Leser wird bei “Höherer Gewalt" nicht "mscketo".
Es geschieht aber leider (und darum geht es uns) auch folgendes; Um die sonst gewohnte Zeit finden Sie Ihr Nachrichtenblatt nicht im Briefkasten. Aus Ihnen und uns unverständlichen Gründen erhielten Sie es nicht. Und wenn, dann mit Verspätung.
Was tun? Zum Teil nehmen Sie die Verspätung hin. Zum Teil beschweren Sie sich beim Austräger. Der Verlag selber erfährt nur selten davon. Das soll anders werden; Informieren Sie den Verlag, wenn kein oder ein verspätetes Nachrichtenblatt in Ihre Stube "flatterte".
Eine jede Zeitung - auch das Nachrichtenblatt - braucht das Vertrauen seiner Abonnenten. Und daher noch einmal unsere Bitte; Kommen Sie mit Klagen direkt zum Verlag Wir wollen schließlich nicht nur verkaufen. Die Zufriedenheit unserer Abonnenten liegt uns am Herzen.
Ihr PRIMAT - VERLAG
Vereinsfeste und Veranstaltungen ......
Wenn Vereine Feste feiern, möchten sie auch gerne eine Festschrift haben. Nach dem PRIMAT-SYSTEM ist uns ermöglicht, diese Festschriften kostenlos an die Vereine abzugeben und darüber hinaus noch mehr Exemplare als Werbung für den Verein zu vertreiben.
Bitte fragen Sie bei uns jeweils an.
Besten Dank.
PRIMAT-VERLAG HANS SCHMID 6689 Merchweiler/Saar Schulstr. 1
Gemeinsame Tabakschäden.
bei Mann und Frau.
Fortsetzung aus Nr. 28
Die Herzschädigung nimmt folgenden Verlauf;
Zunächst treten als Vorboten leichte Gefäßkrämpfe mit Schmerzen auf, dann schwere Schmerzattacken als Ausdruck erheblicher Arterienkrämpfe, die schon gewisse Versorgungsstörungen und Blutleeren in der Muskulatur oder dem Reizleitungssystem des Herzens mit sich bringen.
Länger dauernde Krämpfe und Drosselungserscheinungen der Herzkranzarterien folgen alsdann mit echten Blutleeren und steigern sich später zu schweren Dauerschäden und zu Herzschwielen. Ein vollständiger Herzkranzaderverschluß oder die Drosselung einer anderen wichtigen Herzarterie bedeuten den Tod. Daher die Herztode der Raucher in den "mittleren Jahren" vom 45. bis 60. Lebensjahre!
Unter den Herzschäden führen alle Untersucher, Forscher und Kliniker als wesentlichste Beschwerden immer wieder die Herzkranzaderverkalkung und den Verschluß der Herzkranzadern an; die meisten Kliniker sind sich darüber einig, daß an der Entstehung dieser Krankheit die Tabaksucht als disponierendes und ausiösendes Moment die Hauptrolle spielt.
Das AMTL. BEKANNTMACHUNGSBLATT erscheint wöchentlich Bezug: Nur an Abonnenten. Anzeigenpreisliste Nr. 2 v. 1. Jan. 1964 Herausgeber: Hans Schmid. Verlagsleitung: Christa Frisch Chefredaktion: Marion Scheidhauer, Ignaz Kurz Anzeigenleitung: Ignaz Kurz, Manfred Schultheiß Druckerei- und Versandleitung: Robert Loth, Walter Stutz Werbe- und Vertriebsleitung: Simon Frankenberger, Fritz Volz DRUCK und VERLAG: PRIMO-VERLAG HANS SCHMID 6689 Merchweiler/Saar, Primo-Haus, Tel. 06825/5021,Telex 0444826 6236 Eschborn/Ts.,Schwalbacherstr.,Tel.06196/41004,Telex 0414396
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