müse und Erdbeeren ganz oder teilweise zum Zwecke des’ Verkaufs anbauen. Der Erhebungsbogen ist wahrheitsgemäß und vollständig auszufüllen und spätestens am 7. Juli 1967 bei der Gemeindeverwaltung abzugeben. Wer vorsätzlich ' oder fahrlässig die verlangten Angaben ganz oder teilweise verweigert oder nicht rechtzeitig erteilt oder unrichtige oder- unvollständige Angaben macht, begeht eine. Ordnungswidrig- ,keit. Eine Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße geahndet werden.
Die Einzelangaben der Betriebsinhaber unterliegen der Ger heimhaltung. Ihre Benutzung zu steuerlichen Zwecken sowie für die Festsetzung anderweitiger Leistungen ist unzulässig.
Die mit der Durchführung der Erhebung beauftragten Personen sind verpflichtet, über die ihnen zur Kenntnis gelangten Betriebsverhältnisse Verschwiegenheit zu wahren.
Montabaur, den 22. Juni 1967 Der Bürgermeister
VERBANDS-und VEREINSMITTEI LUNGEN
Vereinsfeste und Veranstaltungen . . . . .
Wenn Vereine Feste feiern, möchten sie auch gerne eine Festschrift haben. Nach dem PRIMAT-SYSTEM ist es uns ermöglicht, diese Festschriften kostenlos an die Vereine abzugeben und darüber hinaus noch mehr Exemplare als Werbung für den Verein zu vertreiben. Bitte fragen Sie bei uns jeweils an. - Besten Dank!
PRIMAT-VERLAG Hans SCHMID, 6689 Merchweiler/Saar
Schulstr. 1
Kneippverein Montabaur . . . . . . . . . . . .
Bericht Uber die Jahreshauptversammlung des Kneipp-Vereins Montabaur am 14.Juni 1967 Der Vorstand des Kneipp-Vereins hatte die diesjährige Jahreshauptversammlung mit einem interessanten Vortrag mit Lichtbildern über ” Die schönsten Kneipp-Kurstätten in Deutschland" verbunden. Seine Hoffnung, daß dadurch mehr Mitglieder sich zum Besuch der Versammlung bewegen lassen könnten, ging nicht in Erfüllung. Vor einer zahlenmäßig schwachen Besucherzahl eröffnete der Vorsitzende, Bürgermeister i. R. Kraulich, die Versammlung. In seinem Tätigkeitsbericht gab er nochmals einen Überblick über die im Wintersemester 1966/67 im Rahmen der VHS abgehaltenen Vorträge. Eröffnet wurde die Vortragsreihe durch den Lehrgang für "Kochen in gesunden und kranken Tagen" . Dieser Lehrgang dauerte 4 Tage und war ein voller Erfolg. Die übrigen 5 Vorträge wurden von Kneipp-Ärzten und Fachleuten gehalten. Der durchschnittliche Besuch der Vorträge betrug ca. 25 Personen, so daß man während des Semesters mit einem Gesamtbesuch von 150 Teilnehmern.zufrieden sein muß. Es muß mit allen Mitteln versucht werden, die Zahl der Besucher zu erhöhen und den Gedanken der Kneipp’sehen Gesundheitslehre weiter in das Volk hineinzutragen. Mit Worten des Dankes gedachte der Redner der Unterstützung durch die Stadtverwaltung und vor allen Dingen durch den Leiter der VHS,Herrn Studiendirel-rtor Leister. Für das kommende Wintersemester wird wieder eine Vortragsreihe gestartet werden. Im Anschluß daran wurden dann die üblichen Regularien durchgeführt. Den Abschluß des Abends bildete dann der Lichtbilder- vortrag "Die schönsten Kneipp-Kurstätten in Deutschland" ,
An den herrlichen Farbaufnahmen konnten sich die Beschauer den nächsten Kuraufenthaltsort aussuchen. Mit einem Dank an die Mitarbeiter des Vorstandes und auch an alle die vielen Besucher der Vorträge die, wie er wünschte, sich im nächsten Semester verdoppeln möchten, schloß der Vorsitzende die Versammlung,
WERBUNG BRINGT ERFOLG !
Westerwaldverein; Montabaur
Wenn wir marschieren ....
Nein, dieses Mal wurde beim Westerwaldverein Montabaur nicht soviel marschiert, als er am 18. d. M. seine Wanderfahrt in die Eifel machte. Froh gelaunt trafen sich die Teilnehmer, um 7 Uhr morgens auf dem Juxplatz, von wo die Fahrt zunächst nach dem Kloster Maria Laach gestartet wurde. Dort nahmen sie an einem feierlichen Gottesdienst des Konvents der Benediktiner teil. Die Feierlichkeit der hl. Handlung und die Erhabenheit der alten Abteikirche hinterließen bei jedem Teilnehmer einen tiefen Eindruck.
Bei der nun folgenden Fahrt nach Adenau verschlechterte sich das Wetter zusehends. Mit dem starken Fallen der Temperatur traten Nebel auf, die es unmöglich machten, einen Blick in die weiten Lande zu werfen. In Adenau gönnte man . sich eine kurze Rast und besichtigte das alte Städtchen. Wei ter ging es dann durch die vernebelten Gefilde nach Daun. Kurz vor Erreichung dieses Zieles lichtete es sich auf, und als das Mittagessen eingenomme war, lag strahlender Sonnenschein über der herrlichen Eifellandschaft. In froher Stirn - mung brach nun der größte Teil der Teilnehmer zur Wanderung nach dem Weinfelder Maar auf. Der Rest wurde mit dem Bus dorthin gefahren. Die Stille der uralten Kapelle und der sie umgebende Friedhof, die die Höhe des Maares beherrschen, machten auf jeden Wanderer einen besinnlichen Eindruck. Auf dem anderen Ufer erfreute ihn aber das strahlende Gold des blühenden Ginsters. Auf dem Schalkenmehrener Maar dagegn kreuzten die Segelbotte, teilten kraftvolle jugendliche Gestalten schwimmend die Fluten und ergingen sich in lustigen Spielen auf dem Freigelände. Wir wären ja so gerne noch geblieben, aber der Wagen der rollt, rollt, nach Cochem an die Mosel. Es war ein herrlicher Anblick, als der Bus von den Höhen der Eifel in das Moseltal rollte.
In etwas diesigem Schein lag die Burg Cochem vor dem Blick des Wandereres wie die Gralsburg. Tief unten glänzte das silberne Band der Mosel und winkte uns das alte Moselstädtchen ein Willkommen entgegen. Wir haben das alte Städtchen mit seinen alten Winkeln und Gäßchen besichtigt und seine wunderbaren alten Weine genossen. In wänderund weinfroher Stimmung wurde die Heimreise an getreten.
Die untergehende Abendsonne lag über den glitzernden Wellen der Mosel ,als der Bus die frohe Schar heimwärts führte. Frohe Lieder erklangen und ehe man sich versah, war man wieder im alten Mons-Tabor angekommen. Eine frohe Wanderfahrt war zu Ende, die allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Noch im Juni.
prämienbegünstigt sparen.
Ein halbes Jahr gewinnen können alle Sparer, die noch vor Ende Juni einen prämienbegünstigten Sparvertrag abschlies- sen; denn die Festlegungsfrist rechnet dann rückwirkend ab 1. Januar 1967. Bei Allgemeinen Sparverträgen und Wertpapier-Sparverträgen verkürzt sie sich auf diese Weise auf 5 1/2 und bei Sparverträgen mit festgelegten Sparraten auf 6 1/2 ' Jahre. Besonders vorteilhaft ist der Abschluß eines Sparratenvertrages, weil die geleisteten Einzahlungen im Durchschnitt nur für die Dauer von 3 1/2 bis 4 Jahren festgelegt werden müssen» Die 20 bis 30 °]o Sparprämie sollte sich niemand ent-
Das AMTL. BEKANNTMACHUNGSBLATT erscheint wöchentl. Bezug: Nur an Abonnenten. Anzeigenpreis!. Nr. 2 v. 1.0kt. 1965
Herausgeber: Hans Schmid. Verlagsleitung: Christa Frisch. Chefredaktion: Marion Scheidhauer.
DRUCKEREI- und VERSANDLEITUNG: Robert Loth.
DRUCK und VERLAG: PRIMO-VERLAG HANS SCHMID 6689 Merchweiler/Saar, Primo-Haus, Tel. 06825/5021, Telex 0444826 0236 Eschborn/Ts., Schwalbacherstraße, Telefon 06196/41004 Telex 0414 396
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