Ausgabe 
9.6.1967
 
Einzelbild herunterladen

und Bürgermeister Mangels.

Die im Bau befindliche Stützmauer im Gebück oberhalb der Sauertalstraße wird 33 000 Mark teurer.

Teurer werden auch die Müllabfuhrgebühren.

85 Pfennig für das 25 - 1 - Gefäß, 1, 20 DM für 50-1-Tonne. Mit dem Bus zum Koppel kann man nun an Sonn- und Feiertagen. Abfahrt halbstündlich zwischen 12. 30 Uhr und 18. 00 Uhr ab der B 49 auf der Montabaurer Höhe.

Bis zum 15. Juni wird die Bahnhofstraße zwischen Post und Kleinem Markt halbseitig gesperrt. Der Anliegerver­kehr wird durch Ampeln geregelt.

Die Nassauische Sparkasse ließ eine neue Goldmedaille prägen. Sie zeigt auf der Vorderseite das Stadtwappen mit der Jahreszahl 1967, auf der Rückseite das Schloß. Ortsvorsitzender der CDU in Montabaur wurde Julius Decker.

In der Aula des Landratsamtes ist bis Mitte Juni die Aus­stellung "Naturschutz und Landschaftspflege in Rheinland- Pfalz und der Naturpark Nassau" kostenlos zu besuchen.

ZI VILST ANDSRE GISTER

der Stadt Montabaur - Juni 1867 Geborene:

7. Juni Helena, Tochter von Nikolaus Hisgen, Gerber 11. Juni Lorenz, Sohn von Heinrich Knebus, Tüncher 13. Juni Elisabetha, Tochter von H. Hübinger, Bäcker 13. Juni Christina, Tochter von G. Hämmerlein, Wirt 15. Juni Margaretha, Tochter von P. Back, Seiler

23. Juni totgeborener Sohn von M. Parbel, Maurer

Gestorbene:

8. Juni Mathias Wörsdorf, Schmied, 69 Jahre alt

14.. Juni Joseph, Kind des A. Strunk, 5 Monate alt 15. Juni Kathrina, Kind des J. Intra, 5 Monate alt

19. Juni Lorenz, Kind des H. Knebus, 8 Tage alt

24. Juni Kaspar, Kind des G. Klemmer, 8 Jahre alt

29.. Juni Wilhelm, Kind des K. Müller, 5 Jahre alt

30. Juni Maria Anna, Ehefrau des Peter König, 79 Jahre alt

Vermählte:

18. Juni Wilhelm Hermann Jötten, Kaufmann, und Elisabetha Pingier

20. Juni Stephan Stunz, Fabrikant, und Louise Kunst 23, Juni Anton Hammerstein, Schuhmacher, und Anna

Maria Löhr

30. Juni Conrad Speyer, Wagenbauer, und Christine Müller

30. Juni Anton Schuster, Lackierer, und Franziska Rupin

Geschäftseröffnungen vor 100 Jahren Hiermit die ergebene Anzeige, daß ich unterm Heutigen mein Geschäft als Metzger am Steinweg in dem Hause H. Moses Löser eröffnet habe.

Es wird mein eifrigstes Bestreben sein, das mich beehrende Publikum durch reelle und freundliche Bedienung in jeder Beziehung zufrieden zu stellen.

. Montabaur, den 5. Juni 1967

Wilhelm Kalb, Metzger

Durch die mir vom verehrlichem Amtsbezirksrat erteilte Wirtschaftskonzession erlaube ich mir nun die geehrten Einwohner der Stadt und Umgegend hiermit zum Besuche höflichst einzuladen.

Montabaur, den 16. Juni 1867

G. Hämmerlein

Für den Druck des Mitteilungs- und Nachrichtenblattes sind wir zum größten Teil auf die uns eingesandten Manuskripte angewiesen.

Für unleserliche, fehlerhafte oder telefonsich durchge­gebene Texte können wir daher nicht in jedem Falle eine Gewähr übernehmen.

PRIMO-VHRLAvjr H/UViS S^HMiD - Verlagslciiung -

DIE KRIMINALPOLIZEI RÄT

Kriminalpolizeiliches Vorbeugungsprogramm Juni 1967

SIC HERE DEIN HEIM !

Wenn Sie Ihre Urlaubsreise planen - denken Sie auch an Haus und Wohnung?

Jetzt beginnt die Hochsaison der Einbrecher!

Darum gilt es, rechtzeitig vorzusorgen..

Kennen Sie die schwachen Stellen Ihres Heimes?

Der Einbrecher findet sie bestimmt!

Sichern Sie alle Zugänge und Fenster, vermeiden Sie Hinweise auf Ihre Abwesenheit!'

Es gibt viele Möglichkeiten der Sicherung;.

Schlösser - Nachbarschaftshilfe - Alarmanlagen ......

Lassen Sie sich von der Polizei beraten, aber nicht nach, sondern vor dem Urlaub! Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz Koblenz

KENNEN SIE MONTABAUR?

Ein kleines Heimat - Quiz Fragen:

1. Welche Gemeinden gehören ganz oder teilweise zum Fernsprechortrsnetz Montabaur?

2. An welchem Tag hat Hochwürden Herr Dekan Geistlicher Rat Alois Breidling seine Priesterweihe enpfangen?

3. Was verbirgt sich hinter dem alten Montabaurer Ausdruck "Stellertchen?

4. Welchen Namen hat das Entbindungs- und Säuglings­heim und in welcher Straße liegt es?

Die Montabaurer Senke

Die Montabaurer Senke mit dem Mittelpunkt Montabaur bildet in einer Ausdehnung von rund 30 qkm die zentrale Landschaft unseres Kreises.

Sie wird begrenzt im Süden von der Montabaurer Ge- markung etwa in Höhe des Stelzenbachtales,, im Westen von den bewaldeten Bergen der Montabaurer Höhe, im Osten vom Ahrbachtal und im Norden etwa von der Linie Wirges-Staudt-Heiligenroth, hinter der sich die Waldberge des oberen Westerwaldes ankündigen..

Diese durchschnittlich 250 m hoch gelegene Senke wird geformt durch die Quellarme und Ursprungsmulden des zur Lahn fließenden Gelbachs.

Dazwischen erheben sich etwa 50 bis 75 m hoch sanfte Hänge und Dellen. Unter den zahlreichen, bis etwa 50 m hohen Kuppeln und Kegeln aus Trachyt, Phonolith und Basalt überragt am Rande die 422 m hohe, unter Naturschutz stehende Phonolithkuppel des Malbergs 6 km nördlich Montabaur die anderen Vulkanberge um mehr als 50 m.

Das meist unter 250 m gelegene Grundgebirge schaut aus einer von den Bergen herabgeschwemmten Decke aus Verwitterungsböden, Lehmen, tertiären Tonen, Sanden und Kiesen nur vereinzelt heraus.

Harmonisch gliedern sich in diese Landschaft die Wiesen in den Talgründen, die Weiden, Äcker und kleineren Walddistrikte auf den Scheiteln und den Hängen der Rücken, sowie auch die großen Dörfer in den Gelände­mulden.

Hierzu zählen neben Montabaur die im nördlichen Bogen drum herumliegenden Gemeinden Horressen, Eigendorf, Eschelbach, Dernbach, Staudt und Heiligenroth.

Mit fast 13000 Bewohnern finden wir hier neben dem nördlich angrenzenden Kannenbäckerland das am

- 97