Ausgabe 
26.5.1967
 
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Mittwoch,

d. 31. 5. 18. 30 Uhr Jugendkreis

Donnerstag,

d. 1. 6. 15. 00 Uhr Konfirmandenstunde

20. 00 Uhr Bibelstunde der landeskirchl. Gemeinschaft

Freitag,

d. 2. 6. 14. 30 Uhr Diaspora unterricht in Horresseft

19. 30 Uhr Junge Gemeinde

RENTENZAHLUNGEN

Bei den Postämtern Montabaur, Dernbach, Siershahn und den zugeteilten Amtsstellen werden die Renten für Juni 1967 wie folgt ausgezahlt:

Versorgungsrenten: 29. Mai 1967 Versicherungsrenten: 1. Juni 1967 Zahlungen in Wirges:

Versorgungsrenten: 29. Mai 1967 Versicherungsrenten: 30. Mai 1967 1. Zahlung Versicherungsrenten: 1. Juni 1967, 2. Zahlung

GEBURTSTAGE IM JUNI

Ackva Franziska 11. 6. 1884 Koblenzer Str, 16 Ehmle Ulrich, 26. 6, 1892, Koblenzer Str. 15 Eisenhuth Maria geb. Merz, 20. 6. 1891 Eschelbacher Str. 2 a,

Fluck geb. Nürrenberg Wilhelmine 22. 6. 1878 Koblenzer Straße 73

Fritsche Martha 30. 6. 1892, Gerichtsstraße 4 Hartert Karl 17. 6. 1891, Fürstenweg 29,

Hehl Katharina, 28. 6. 1881, Hinterer Rebstock 35 Ickenroth Gottfried, 24. 6. 1890, Eichendorffstraße 1 Lauer Wilhelm, 30. 6. 1890 Koblenzer Straße 15 Lenaif geb. Klein Frieda 13. 6. 1884 Steinweg 37 Lotz geb. Stumpf Hildegard, 30. 6. 1889 Kirchstraße 4 Meurer Josef 20. 6. 1879 Allmannshausen Packheiser geb. Prothmann Anna, 15. 6. 1883 Wölfches- bitzstraße 23

Dr, Rausch Adolf 17. 6.-1891 Koblenzer Straße 14 Robertz Paul 28. 6. 1889 Kopernikusstraße 13 Sack August 30. 6. 1885, Hohestraße Schaefer Ernst 9. 6. 1879, Koblenzer Straße 15 Koback Ernst 28. 6. 1889, Elisabethenstraße 4 Trabert Hermann 10. 6. 1890, Koblenzer Straße 15 Heinz Franz 8. 6. 1892 von Orsbeckstraße 2

VEREINSMITTEILUNG

Landesbühne Rheinland-Pfalz

Als letzte Inszenierung vor den Sommerferien bringt die Landesbühne am 2. 6. 1967 in Montabaur Shakespeares Lust­spiel "Zwei Herren aus Verona".

Was wäre für den Sommermonat Juni auch geeigneter als ein Stück des größten Humoristen unter den Dramatikern der Weltliteratur! "Zwei Herren aus Verona" ist ein Spiel von Liebe und Intrige, Treue und Untreue, voller poetischer Stellen und auch wieder voller saftvollen Humors. Lange Jahrhunderte stand dieses Werk im Schatten anderer "feinerer" Komödien Shakespeares. Die Romantik, die uns das Werk Shakespeares lieben lehrte, hatte für die ursprünglichen Derbheiten, die urwüchsige Komik des elisabethanischen Theaters wenig Verständnis. So wurden diese Stellen abge­mildert, oder weggelassen, und so verloren die frühen Werke Shakespeares ihre Kraft. Lange dauerte es, bis sich ein Übersetzer fand, der dieses Stück kongenial ins Deutsche übertrug, denn mit einer einfachen Übersetzung war es nicht getan.

Komik veraltet schneller als andere Dichtung, weil Witze viel zeitbedingter sind. So mußten für die Scherze der da­maligen Zeit andere, heute verständliche gefunden werden.

Das hat wie kein anderer, Hans Rothe erreicht.

Sollte jemand das Werk von früher her kennen, so wird er erstaunt sein, ein völlig frisches Lustspiel zu sehen, das natürlich die Handlung und die Charaktere beibehält, aber ohne Bildungsbrille betrachtet werden kann. Ein Werk, das wie zu Shakespeares Zeit bei Menschen aller Bildungs­grade^ankommt. Zu dem man hingehen kann wie heute ins Kino, ohne Vorwissen, einfach, um sich zu amüsieren. Also: Viel Vergnügen!

Kartenvorverkauf: Städt. Verkehrsamt, Rathaus Zi. 8

Meldung der Volksbank Montabaur

Die Volksbank Montabaur gibt uns den nachstehenden Quar­talsbericht der gesamten Volksbanken-Organisation, der insofern auch von allgemeinem Interesse ist, als er gleich­zeitig ein Spiegelbild der derzeitigen Konjunktur ist.

Die in den ersten drei Monaten 1967 zu beobachtende ge­ringere Investitionsneigung der Wirtschaft sowie die Zurück­haltung der Verbraucher, insbesondere beim Kauf lang­lebiger Konsum güter, spiegeln sich im Geschäftsergebnis der Volksbanken im ersten Quartal 1967 wider.

Wie der Deutsche Genossenschaftsverband, die Spitzen­organisation der Volksbanken, in seinem Bericht über die Geschäftsentwicklung der 700 Volksbanken mitteilt, haben die Volksbanken in den ersten 3 Monaten 1967 ein günstiges Sparergebnis erzielt. Die Spareinlagen erhöhten sich um 396 Millionen DM oder 3, 8°/o auf 10,7 Milliarden DM.

Dieses Ergebnis übertrifft den Zuwachs im ersten Quartal 1966 um 75 Millionen DM oder 23, 6 °Jo, Neben den über­durchschnittlich gestiegenen Spareinlagen nahmen auch die Termineinlagen im Berichtszeitraum um 19 Millionen oder 2 % auf 933 Millionen DM zu, was ungefähr dem Zuwachs im ersten Vierteljahr 1966 entspricht. Dagegen sanken die Sichteinlagen um 55 Millionen auf 3, 44 Milliarden DM; dies ist in erster Linie als eine Folge des großen Steuer­termins im März anzusehen. Insgesamt haben sich damit die Einlagen der Volksbanken um 2, 4°Jo auf rund 15,1 Milld, DM erhöht.

Dagegen war im Kreditgeschäft der Volksbanken in den ersten 3 Monaten 1967 eine gewisse Zurückhaltung der Mit­glieder zu beobachten. Der Verband führt diesen "Kreüit- Attentismus" vornehmlich darauf zurück, daß die in den letzten Jahren aufgebauten Produktionskapazitäten infolge der abgeschwächten Konjunktur nicht mehr voll ausge­lastet werden konnten, so daß sich in vielen Fällen auch keine Notwendigkeit für neue Investitionen ergab. Die Ge­samtausleihungen erhöhten sich im ersten Quartal 1967 trotzdem um 180 Millionen DM auf 12, 3 Milliarden DM.

Die langfristigen Ausleihungen waren an diesem Zuwachs mit 89 Millionen DM und die kurz- und mittelfristigen Ausleihungen mit 91 Millionen DM beteiligt.

Geschichte des Staatl. Gymnasiums

Dr, Karl Franzke Fortsetzung aus Nummer 20 Dennoch überstiegen die verbleibenden Unterhaltungs­kosten für Montabaur das Maß dessen, was die Stadt gerade noch hätte tragen können. R, Holtz war nicht blind für das, was um ihn herum vorging. In dem schon erwähnten

Das AMTL. BEKANNTMACHUNGSBLATT erscheint wöchentl. Bezug: Nur,an Abonnenten. Anzeigenpreisl. Nr. 2 v. l.Okt. 1965

Herausgeber: Hans Schmid. Verlagsleitung: Christa Frisch. Chefredaktion: Marion Scheidhauer.

DRUCKEREI- und VERSANDLEITUNG: Robert Loth.

DRUCK und VERLAG: PRIMO-VERLAG HANS SCHMID IB689 Merchweiler/Saar, Primo-Haus, Tel. 06825/5021, Telex C444826 6236 Eschborn/Ts., Schwalbacherstraße, Telefon 06196/41004 Telex 0414 396

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