Ausgabe 
23.3.1967
 
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Freitag

Samstag

Sonn tag

Montag

8.15 Uhr

J.A. Wilhelm Hübinger - Hl.

Messe f. alle Kommunionkinder mit anschließendem Kommunion­unterricht

Osterfre

itag -

7.10 Uhr

l.J.A. Ludwig Mies

8.15 Uhr

Amt verst. Herrn Georg Sack - Hl. Messe f. alle Kommunionkin­der mit anschließendem Kommu­nionunterricht

Ostersamstag -

6.30 Uhr

Stiftungsmesse red.

7.10 Uhr

Gustav Theuer J.'A.

17.00 Uhr

Salve Andacht

Weißer

Sonntag - Achtung Gottes-

dienständerung! ! ! I

6.30 Uhr

1. Hl. Messe

7.15 Uhr

Abholung der Gruppe I im neuen Pfarrsaai

,7. 30Uhr

Erstkommunionfeier der Gruppe I

9.30 Uhr

Abholung der Gruppe II im neuen

P farrsaai

9.45 Uhr

Erstkommunionfeier der Gruppe II

11.30 Uhr

Hl. Messe

15.00 Uhr

Dankandacht aller Kommunionkin­der

18.15 Uhr

Abendmesse

8.15 Uhr

Dankgottesdienst aller Kommu­nionkinder m.Angehörigen. Alle' gehen noch einmal zur Hl. Kom­

munion

Beichtgelegenheit:

Samstag v. 15. 00 Uhr - 19. 00 Uhr und nach 20. 30 Uhr

Evangelische Gemeinde Montabaur

Wochenplan der evang. Gemeinde Montabaur Ostersonntag - 26.3.67

7. 00 Uhr Andacht auf dem Friedhof 10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl im Anschluß

Ostermontag - 27.3.1967

10. 00 Uhr Gottesdienst

11. 00 Uhr Kindergottesdienst Dienstag - 28. 3. 1967

20.00 Uhr Frauenkreis Donnerstag - 30.3. 67

20. 00 Uhr landeskirch'liche Gemeinschaft Die Konfirmanden für das Jahr 1967/68 bitte jetzt unter Vorlage des Taufscheins bei den Pfarrämtern anmelden.

Aktion 67

Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg, Stamm Montabaur E.V.

Pfadfinderinnenschaft St. Georg, Stamm Montabaur

"Flinke Hände, flinke Füße schaffen für behinderte jiunge Menschen Vorurteile und Tabus der Mitmenschen machen sie zu Randfiguren der Gesellschaft. Mangelnde Liebe, mangeln­ies Verstehen treibt sie in die Abseitsstellung. 3, 7 Milli- anen Behinderte gibt es in Deutschland. 200. 000 sind jünger als 16 Jahre, ihre Zukunft wird düster sein. Sie werden zwar gepflegt werden und im Rahmen ihrer Möglichkeiten ei­len Beruf erlernen können, doch die menschliche Gemein­schaft wird sie nach wie vor ausschließen. Sie könnten voll in unsere Gesellschaft integriert werden, wenn sich ihre Mitmenschen - wir - radikal dazu entschließen würden, lie unsinnigen Vorbehalte abzubaußn. Aber das ist Illusion.- :S bedarf der ganz kleinen Schritte und manchmal auch des irutalen Wortes, auf lange Sicht eine Änderung dieses aso­zialen Verhaltens eines ganzen Gesellschaftssystems herbei­

zuführen.

Die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg, und diesmal auch die Pfadfinderinnenschaft St. Georg gehen wieder eineh:. solchen kleinen Schritt. "Flinke Hände, flinke Füße schaf­fen für behinderte junge Menschen" heißt es im März und April. In allen Teilen Deutschlands werden Jungen und jung Männer durch Wort und Tat die Situation der Behin­derten in den Blickpunkt rücken. ,

Der Bundesminister für Familie und Jugend, Dr. Bruno Heck, sagte zur Aktion 67 ; "Was ich großartig finde, ist, daß die Pfad find erinnen und Pfadfinder diese Not nicht nur gesehen, sondern gleich darüber nachgedacht haben, was sie tun können, um sie zu lindern, ihr auf den Leib zu rücken.

Das ist ja bei uns nicht selbstverständlich. Sie haben sich eine großartige Aktion einfallen lassen. Ich meine, daß diese Initiative, diese Einsatzbereitschaft, dieses Verantwortungsbe wußtsein der Pfad find erinnen und Pfadfinder unser aller An­erkennung verdient und daß, wir diese Aktion nach Kräften unterstützen sollten."

Die Pfad find erinnen und Pfadfinder von Montabaur veran­stalten zur Aktion 67 eine Lotterie. Der 1. Preis ist eine 15-tägige Flugreise nach Mailorca, der 2. eine handge­knüpfte Teppichbrücke und der 3. Preis ein Tonbandgerät. Über 100 weitere wertvolle Preise sind zu gewinnen. Sie können in den Ausstellungsfenstern, Montabaur, Bahnhof­straße 26 besichtigt werden, T Lose.zu« Preis von 1, -- DM werden in der Zeit vom 27.3. - 1.4.1967 durch Straßen­verkauf oder am Lotteriestand, Montabaur, am Rathaus angeboten. Die Auslosung erfolgt am 3.4. unter Aufsicht eines Notars. Spenden können auf das Bkto. KSK Mt. 310 eingezahlt werden.

Wir, die Pfad find erinnen und Pfadfinder von Montabaur möchten Sie bitten, den kleinen Schritt mit uns zu gehen und danken Ihnen schon jetzt für den Kauf eines Loses.

AMTLICHE BEKANNTMACHUNGEN

Friedhofsverwaltung Montabaur

Bekanntmachung der Friedhofsverwaltung Montabaur über die Reinigung von Grab­stätten auf dem städtischen Friedhof Personen, die zur Unterhaltung von Grabstätten auf dem städtischen Friedhof verpflichtet sind, werden gebeten, alsbald die erforderlichen Reinigungs- und Pflegearbeiten vorzunehmen.

Die Reinigung der Grabstätten muß bis zum 31. März 1967 beendet sein.

Insbesondere ist zu beanstanden, daß bei vielen Grabstätten die Schutzabdeckungen für die Wintermonate verdorrt sind, und verwelkte Blumenkranzgebinde und sonstiger weihnacht­licher Grabschmuck bisher nicht entfernt wurde.

Die Unsitte, Gießkannen, leere Gefäße, Spaten, Harken, Kranzständen, nicht benutzte Ampeln oder ähnliche Gegen - stände in Hecken, Friedhofsbäumen und hinter Grabanpflan­zungen aufzubewahren, nimmt immer mehr zu. Hier muß mit allem Nachdruck darauf hingewiesen werden, daß die Friedhofsverwaltung berechtigt ist, nach den Satzungsvor­schriften diese Gegenstände entfernen zu lassen. Eine Auf- bewahrungspfiicht und ein Herausgabeanspruch besteht nicht. Zur Pflege einer Grabstätte gehört auch die Säuberung des Zwischenweges (Trennweg innerhalb der Grabblocks). Vom Fußende aus gesehen, ist jeweils der rechte Zwischenweg von Unkraut freizuhalten.

Insbesondere wird darauf hingewiesen, daß alte Kränze und verwelkte Blumen nur in den aufgestellten Abfallkästen ab­gelegt werden dürfen. Aller sonstiger Unrat ist au f den Abfall platz zu bringen.

Die Bevölkerung wird gebeten, diese Vorschrift zu beachten, um dadurch mitzuhelfen, den Gesamteindruck der Friedhofs­anlage zu verbessern.

Montabaur, den 15.3.1967 - gez. Mangels - Bürgermeister -

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