Ausgabe 
10.3.1967
 
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Wärter in der Zuteilungsliste rangiert. Die höchste Be­wertungsziffer hat jeweils den Vorzug. Wer im Verhältnis zu der abgeschlossenen Bausparsumme am meisten ge­leistet hat, kommt auch zuerst an die Reihe.

Es liegt in der Hand jedes Bausparers, durch Sonderzahli^geh das Ansteigen der Bewertungsziffer kräftig zu fördern und dadurch den Zeitpunkt der Zuteilung näher rücken zu las-- sen. Wer z.B. noch vor dem Stichtag Sparbeiträge einzahlt, bewirkt damit, daß die Bewertungsziffer seines Bausparver­trages einen entsprechend größeren Zuwachs erhält. Zah­lungen kurz nach diesem Termin können sich erst ein halbes Jahr später auf die Zuteilungsreihenfolge auswirken.

Natürlich kann sich auch ein Bausparinteressent einen zeit­lichen Vorteil verschaffen, wenn er mit dem Bausparen kurz vor einem Stichtag anfängt.

Die aktuelle Meldung

Kinder weg vom Beifahrersitz - 14.783 Kinder unter 15 Jahren verunglückten 1965 als Mitfahrer von Kraftfahrzeugen. 253 von ihnen wurden dabei getötet, 3.395 schwer und 11.135 leicht verletzt.

Der Beifahrersitz ist bekanntlich der am meisten gefährdete. Die Bundesverkehrswacht weist deshalb mit allem Nach­druck darauf hin, daß Kinder unter keinen Umständen auf diesen Platz gehören. Schon Bremsvorgänge ganz gewöhn­licher Art können das Aufschlagen des Kindes gegen das Amaturenbrett oder die Windschutzscheibe verursachen.

BUNDESVERKEHRSWACHT

Vertrauen zum Z ebrastr ei fe / n Ein Drittel aller Verkehrstoten sind Fußgänger - 70 °]o ver­unglücken außerhalb des Zebrastreifens - Brücke der Sicherheit.

"Wer eine verkehrsreiche Großstadtstraße an einer Stelle überschreitet, die nur 30 m von einem Fußgängerüberweg entfernt ist, ist nicht frei von eigenem Verschulden an einem ihm zustoßenden Unfall. " Die Verletzte mußte des­halb die Hälfte ihres Schadens von mehr als DM 6.000, selbst tragen.

Dieses Urteil sowie die eindeutige Aussage der Unfallsta­tistik, daß von insgesamt 15. 712 getöteten Personen des Jahres 1965 5. 670 Fußgänger waren, veranlaßt die Bundes­verkehrswacht eindringlich zu folgenden Hinweisen:

Unter allen Umständen Fußgängerüberwege benutzen. Sie sind tatsächlich eine Brücke der Sicherheit: 7.Q °}o aller Fuß­gänger, die innerhalb geschlossener Ortschaften tödlich überfahren werden, verunglücken außerhalb der Zebra­streifen. Was bedeutet schon ein Umweg von wenigen Me­tern? Er muß ganz einfach in Kauf genommen werden.

Nicht blindlings auf den Überweg laufen, sondern eine Lücke im Fahrzeugstrom abwarten und dabei den Bremsweg der Autos berücksichtigen und auch auf überholende Fahrzeuge achten. Man muß wissen, daß der Anhaltsweg eines Autos bei 50 km/h 30 m beträgt.

Unerläßlich ist es, die Verständigung mit dem Fahrer zu suchen, - sei es durch Blickwechsel oder Handzeichen. Kein Fußgänger darf sich darauf verlassen, daß der Fahrer den Zebrastreifen unbedingt erkannt hat; Dunkelheit, Nässe, Schnee oder abgenutzte Markierung machen es ihm oft schwer. 1

Die Kraftfahrer seien daran erinnert, daß "mäßige Fahrge­schwindigkeit" beim Heranfahren an den Zebrastreifen vom Gesetz vorgeschrieben ist;

Absolut notwendig ist es, den Fußgänger auch durch recht­zeitige Drosselung der Geschwindigkeit erkennen zu lassen,

daß man sein VorrechL am Zebrastreifen anerkennt, daß man ihm das Überschreiten der Fahrbahn ermöglichen will.

Niemals den bremsenden Vordermann überholen, niemals an haltenden Fahrzeugen vorbeifahren.

Wenn irgendwo, so meint die Bundesverkehrswacht, dann muß am Zebrastreifen der Vertrauensgrundsatz gelten. Der kleine Umweg des Fußgängers zum Überweg, der Respekt des Kraftfahrers vor dieser schmalen Brücke der Sicherheit für seinen "Partner zu Fuß machen allen das Leben leichter.

'ZEBRASTREIFEN SOLLEN NUR AN ÜBERSICHTLICHEN STELLEN ANGELEGT WERDEN -

Es sei gefährlich, diese Markierungen dort anzubringen, wo Kraftfahrer auch beim besten Willen ihr Fahrzeug nicht mehr rechtzeitig anhalten können. Der Zebrastreifen werde damit zur tödlichen Falle. - Diese Forderung stellt die Bun­desverkehrswacht an die Behörden. Sie empfiehlt in die­sem Zusammenhang, die Überwege innerhalb eines Straßen­zuges nur gleichartig zu sichern, - entweder alle mit oder alle ohne Ampeln.

IM MITTEILUNGSBLATT GEWORBEN,

ENTHEBT SIE ALLER ABSATZSORGEN!

Verantwortlich für Satz und Gestaltung des Textteiles der heutigen Ausgabe: Frau Irene Hesse.

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