Rentenzahlungen
Beim Postamt Montabaur werden die Renten für den Monat März wie folgt ausgezahlt ;
Versorgungsrenten 27. Februar 1967
Versicherungsrenten l.März 196 7 .
Sprechtage der Kontrollbeamten
a) der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte, Berlin - Wilmersdorf,
b) der Landesversicherungsanstalt Rheinland-Pfalz, Zweigstelle Andernach.
Für Versicherte der Rentenversicherung der Angestellten wird der Sprechtag am
Mittwoch, dem 1. März 1967 - vormittags von 9. 00 - 12. 00 Uhr im Landratsamt und für Versicherte der Rentenversicherung der Arbeiter . einschl. Handwerker am
Dienstag, dem 28.Februar 1967, zur gleichen Zeit im Landratsamt abgehalten.
Versicherte, die an den Sprechtagen teilnehmen wollen, bitten wir, alle Versicherungsunterlagen zur Auskunftserteilung mitzubringen.
'Montabaur, den 20. 2. 1967 Der Bürgermeister :
Mangels
PRIMO-PREI SAUSSCHREI BEN
Sehr geehrter Leser,
im Primo-Weihnachtspreisausschreiben 1966 hat Fräulein Marie-Luise Angel, 6622 Hostenbach, Wadgasserstr. 41, die vom Primo-Verlag gestiftete 15-tägige kostenlose Flugreise auf die Sonneninsel Mallorca gewonnen.
Im Namen der Leser gratuliert der Verlag der glücklichen Gewinnerin. Alle übrigen Gewinner sind zwischenzeitlich im Besitz der ausgelosten Preise.
Herzlichst Ihr PRIMO-VERLAG Hans Schmid
VEREINSMITTEILUNG
Kegelclub "Gemütlichkeit" 1907
Der Kegelclub "Gemütlichkeit 1907 " Montabaur gibt bekannt, daß nach den ersten beiden Kegeltagen ( 18. u. 19. 2. 1967) an denen das Preiskegeln bei reger Beteiligung bereits durchgeführt wurde, der Stand folgender ist ;
" 24 Holz stehen hoch " .
Der Tagessieger am 18. 2. 1967 - ein Soldat vom RakArtBtl 350 in Montabaur - erzielte 24 Holz und der Tagessieger am 19. 2. 1967 - ein Kegler aus Moschheim - 23 Holz.
Die "Gemütlichkeit 1907 " lädt daher nochmals, weil noch alles offen ist, die Freunde des Kegelsports für die folgenden Samstage und Sonntage - bis zum 19. 3. 1967 - zum Preiskegeln ins Kolpinghaus Montabaur ein.
Eine Teilnehme lohnt sich also noch, denn es sind neben den Tagespreisen immerhin 6 Geldpreise im Werte von insgesamt 650, - DM zu gewinnen.
WESTERWALDDÖRFER
Der Wind riß die wandernden Wolken auf, daß die Sonne erstrahlt über Felder, bescheidene Häuser vom Berg zum Bachlauf, auf schmale Spreiten und Wälder und Wälder.
Des Feldwegs sich schlängelnden Räderspur stumm ein langes Geleit folgt von Bäumen, von Büschen und Sträuchern, von Äckern, der Flur und Erntesegen, den sie sich erträumen.
Strömt warm übers Land hin der Felderduft, sirrend Sang von den Ähren im Tanze.
der Lerchen sonnseliges Lied in der Luft, des Kornes Wallen und Wogen im Glanze.
Der Wind weht von all dem ins Dorf hinein, von dem Dufthauch, in Gassen und Hütten, die lassen gern von dem rinnenden Schein, den Schauern der Helle sich voll überschütten.
Darinnen die Menschen von stiller Art, mit den sinnenden, wachsamen Augen, die stets nur Bewährtes, das Echte gewahrt; das Haus und die Heimat, die müssen was taugen.
So trägt sie das Dorf, das den Atem gibt, und die Seele des Lands, die sie tragen, der Wald und die Welt, die sie stets so geliebt durchs Kindsein, das Heute, zu fernesten Tagen.
Walter Kalb
Aus der Geschichte der Israelitischen Kultusgemeinde Montabaur
Von Religionslehrer J„ Zeitin.
Die älteste Quelle, die uns über die Geschichte der israelitischen Kultusgemeinde Montabaur Aufschluß gibt, ist das aus den Stürmen der Vergangenheit gerettete Memorbuch (Gedenkbuch der Toten) der im Mittelalter berühmten Isr. Gemeinde in Nürnberg. Dieses Gedenkbuch, im Jahre 1296 angelegt, taucht später, etwa zu Beginn des 15. Jahrhunderts, in Mainz auf, vervollständigt durch ein zweites Ne- krologium der Nürnberger Synagoge, welches die Zeit von 1373-1392 umfaßt. Der bedeutende Forscher auf dem Gebiete der Mainzer jüdischen Geschichte, Rabbiner Professor Dr. Siegmund Salfeld hat uns in seinem "Martyrologium des Nürnberger Memorbuches ", welches im Auftrag der historischen Commission für Geschichte der Juden in Deutschland herausgegeben wurde, den Inhalt des Memorbuches unter Hinzufügung wertvoller Ergänzungen zugänglich gemacht.
Das Gesamt-Memorbuch besteht aus drei Teilen ;
1. dem Nekrologium I der Nürnberger Synagoge, Toten-u. Spendenliste ( ca. 1280 - 1346 ) . 2. dem Martyrologium, Totenlisten aus den Verfolgungen von 1096-1349, Orts- u. Länderverzeichnisse und 3. dem Nekrologium II der Nürnberger Synagoge, Memorbuch, Toten- und Spendenliste ( 1373 - 1392 ) .
In dem Abschnitt " die Verfolgungen im Jahre 1336" wird unter den Städten des Rheinbezirks die jüdische Gemeinde Montabur genannt. Die Ergänzungen enthalten ein Verzeichnis der Marterstätten zur Zeit des schwarzen Todes 1348/50, in welchem in Nr. 35, die mit Koblenz beginnt, auch die Gemeinde Montabaur erwähnt wird. Die Angaben der Ergänzungen sind dem alten Deutzer Memorbuch und dem der Isr. Gemeinde zu Bergheim a. d. Erft entnommen. Es müssen demnach um 1300 schon Juden in Montabaur ansässig gewesen sein, über deren Zahl uns leider die ge - nannten Quellen keinen Aufschluß geben. Für das 15. und 16, Jahrhundert sind in Montabaur weder Urkunden noch som- stige Belege vorhanden, sodaß wir über die Geschichte der Juden in diesem Zeitraum uns jede genaue Orientierung versagen müssen•; jedoch darf die Vermutung ausgesprochen werden, daß auch in dieser Zeit Tuden Bewohnpr vnn TUnm-o-
Das AMTLICHE BEKANNTMACHUNGSBLATT erscheint wöchentlich. Bezug; Nur an Abonnenten. Anzeigenpreisliste Nr. 2 .vom 1. Okt. 1965.
HERAUSGEBER: Hans Schmid. CHEFREDAKTION; Christa Frisch. Produktionsleitung; Marion Scheidhauer. Anzeigenleitung: E. Meiers,
und VERLAG: PRIMO-VERLAG HANS SCHMID, 6689 Merchweiler/Saar, Pf. 20, Telefon 06825/5021, Telex 0444826. 6236 Eschborn/Taunus. Telefon 06196 / 41004, Telex 0414396.
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