Ausgabe 
10.2.1967
 
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In der gleichen Zeit wurden 3 Geldscheine abgegeben. Rechtmäßige Eigentümer können sich auf dem Fundamt in Montabaur. Bahnhofstr. 32, in den Dienststunden zwischen 8. 00 und 12. 00 Uhr melden.

gez. Rombach

Müllabfuhr

Das Verfahren für die Müllabfuhr in der Stadt Montabaur wird ab 1. März 1967 neu geregelt.

Von diesem Zeitpunkt an werden nur noch mit entsprechenden Marken versehene Müllgefäße geleert.

Im Laufe dieses Monats werden den Hauseigentümern die Marken - auch für Ihre Mieter - mit einer besonderen Anweisung zugestellt.

Alle Hauseigentümer, die die Sendung bis zum 25. 2.1967 nicht erhalten haben, werden gebeten, dieser- halb umgehend auf dem Rathaus, Zimmer 16, vorzu­sprechen.

Auf den diesbezüglichen Aushang am schwarzen Brett in der Rathaushalle wird hingeweisen.

Montabaur, den 2. Februar 1967

Stadtverwaltung Montabaur gez. Mangels Bürgermeister

Brennholzversteigerung

Am Samstag, dem 11. 2.1967, ab 10 Uhr vormittags, versteigert die Stadt Montabaur öffentlich und meistbietend aus der Abteilung 2 "Heckenrödchen"

ca. 500 rm Buchen-Faser- und Scheit­holz

Das Holz ist zum Teil gerückt und ungerückt. Die Abfuhr ist gut.

Treffpunkt; 10 Uhr am Horresser Stock.

Eine weitere Holzversteigerung findet nicht mehr statt. Montabaur, den 6. 2.1967

Stadtverwaltung Montabaur gez. Mangels Bürgermeister

ENDE DES AMTLICHEN TEILES

JANUAR IM RÜCKBLICK

Der Stadtrat von Montabaur verabschiedete einstimmig den neuen Haushalts- und Stellenplan. Mit rund 3 Millionen Mark liegt der ordentliche Haushaltsplan etwa in Höhe der Vorjahre. Im außerordentlichen Haushalt wurd n nur 247 000 DM angesetzt. Mehrere für dieses Jahr vorgesehene Maßnahmen müssen verschoben werden. Im vergangenen Jahr ereigneten sich im Stadtgebiet von Montabaur 298 Unfälle. Dabei wurden 5 Menschen ge­tötet, 25 schwer und 56 leicht verletzt.

In der Steinstraße wurde der zehnjährige Rudi Sabisch bei einem Verkehrsunfall tödlich verletzt.

An der Verkehrsspinne Koblenzer Straße - Petersthor­straße - Gelbachstraße - Kolpingstraße soll eine Fuß­gänger- Druckknopf - Anlage den Übergang verkehrs­sicher gestalten.

Die Waterioostraße soll ^it^M'hKinderspielstraße bleiben.

Die Sauertaisuaße bleibt wegen Steinschlag voraussicht­lich bis F.nd- Fehruar ö - ,:tt.

Nach vollendetem Raths vfiimbau. wird 'die^St a dt Ver­waltung einen "Tu fe J, . , Teilen Tür" veranstalten.

Die Marl- und Klauenseuche ist in Montabaur wieder erloschen.

Der ehemalige Leiter des Staatlichen Gymnasiums in Montabaur, Oberstudiendirektor i. R. Dr. Josef Keller, erhielt das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse.

Während der Karnvevalstage regiert in Montabaur Prinz Wolfram L von Recht und Gnaden.

Der Brieftaubenverein "Falke" stellte aus Anlaß seines sechzigjährigen Bestehens annähernd 300 Tauben in der Turnhalle aus.

KENNEN SIE MONTABAUR?

Ein kleines Heimat-Quiz Fragen:

1. Wie groß ist die Gemarkungsfläche Montabaurs?

2. Schätzen Sie, wieviel Haushaltungen es in Montabaur gibt!

3. In welcher Straße ist das Kulturamt?

4. Wo steht die Sankt - Anna - Kapelle?

5. Seit wann besteht der Unterwesterwaldkreis?

ZIVILSTANDSREGISTER

der Stadt Montabaur - Februar 1967 Geborene;

2. Peter, Sohn von Nikolaus Kunst, Schreiner

6. Bertha Margaretha, Tochter von Joseph Müller, Spengler

7. Anna, Tochter von Franz Dommermuth, Schuh­macher

14. Heinrich, Sohn von Peter Hübinger, Bäcker

18. Norbert, Sohn von Peter König, Maurer

19. Tochter, gleich gestorben, von Johann Baptist Hisgen, Gerber

19. Jakob, Sohn von Johann Wölb er t, Wagner

23. Mathias, Sohn von Mathias Weyer, Schuhmacher

24. Franz, Sohn von Johann Busch, Schreiner 24. Jakob, Sohn von J. Pilgenröther, Taglöhner

Gestorbene;

10. Adam Hartenfels, Kind, 3 Monate alt

15. Georg Qonradi, Schneider, 61 Jahre alt

21. Norbert König, Kind, 3 Tage alt

27. Jakob Wölbert, Kind, 10 Tage alt

Vermählte:

10. Johann Hahmann und Anna Maria Faßbender

10. Jakob Sanner und Eva Lenz

12. Joseph Peter Schmidt und Anna Linn

VOR 50 JAHREN

Es werden außerordentlich viele Hausschlachtungen vor­genommen. Jede Familie, welche ein Plätzchen für ein Schweiimerübrigen konnte, hat für ein solches gesorgt. Zur Zeit herrscht wieder eine starke Nachfrage nach Jungtieren, die sehr teuer bezahlt werden. Für kleine Ferkel werden 40 bis 45 Mark das Stück geboten 4 bis 5 Wochen alte Schweine kosten schon 80 bis 100 Mark das Stück und sind trotz des hohen Preises sehr gesucht.

Die Hindenburgspende, die von der ländlichen Bevölkerung gern gegeben wird, hat ihren Zweck teilweise schon ver­fehlt, indem der Speck, ehe er seinen Bestimmungsort erreicht, verdorben ist. Der Fleischbeschauer oder andere Beauftragte sammeln den Speck die Woche über, und in der folgenden Woche wird er dann der Kreissammel­stelle zugeführt. Die betreffenden Leute haben in den allermeisten Fällen keine geeigneten Räume, um den Speck kühl aufzubewahren und vor dem Verderben zu schützen. Wäre es nicht viel richtiger, wenn das Fleisch in gesalzenem oder geräuchertem Zustande abgeliefert würde, damit auch die Munitionsarbeiter einen wirklichen Nutzen von dem raren und teuren Lebensmittel hätten?

Das AMTLICHE BEKANNTMACHUNGSBLATT erscheint wöchentlich. Bezug: Nur an Abonnenten. Anzeigenpreisliste Nr; 2 vom 1. Okt. 1965,

HERAUSGEBER: Hans Schmid. CHEFREDAKTION: Christo Frisch, Produktionsleitung: Marion Scheidhauer. Anzeigenleitung: E. Meiers,

DRUCK und VERLAG: PRIMO-VERLAG HANS SCHMID, 6689 Merchweiler/Saar, Pf. 20, Telefon 06825/5021, Telex 0444826, 6236 Eschborn/Taunus. Telefon 06196 / 41004. Telex 0414396.

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