Ausgabe 
3.2.1967
 
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45 Millionen DM Zinsen für rund 591OOO Sparer

- Die Geschäftsentwicklung der

NASSAUISCHEN SPARKASSE im Jahre 1966 -

Trotz mancherlei ungünstiger Einflüsse, die durch die allge­meine Entwicklung der Wirtschaftslage in der Bunderepublik bedingt waren, hatte die Nassauische Sparkasse auch im Be­richtsjahr wieder eine erfreuliche und beständige Aufwärtsent­wicklung zu verzeichnen. Der Zugang an Spareinlagen erreich­te zwar, so wie bei den meisten Kreditinstituten, nicht ganz das Vorjahresergebnis. Dennoch konnten alle an die Sparkasse herangetragenen Kreditwünsche, soweit sie satzungsmäßig und wirtschaftlich vertretbar waren, erfüllt werden.

Im einzelnen sind folgende Ergebnisse zu verzeichnen:

Die Bilanzsumme erhöhte sich von DM 1,36 Milli- ardeaauf DM 1,49 Milliarden oder um annähernd 10 %.

Die Spareinlagen überstiegen bereits Anfang 1966 die Milliardengrenze und erreichten am 31.12.1966 einen Stand von DM 1,1 Milliarden.

Sie haben somit gegenüber dem Jahre 1965 um DM 115, 6 Millionen oder 11,7 °]o zugenommen.

Die Sicht- und befristeten Einlagen betrugen am 31.12.1966 DM 233,5 Millionen.

Die Gesamteinlagen stiegen damit auf über DM 1,3 Milliarden an. Sie haben sich gegenüber dem Vor­jahr um DM 123,1 Millionen vermehrt.

Im Kreditgeschäft haben sich die Ausleihungen im Jahre 1966 um DM 74,2 Millionen oder rd. 10% auf auf DM 834,9 Millionen erhöht. Dies beruht sowohl auf der Ausdehnung des Hypotheken- und Kommu­naldarlehensgeschäftes als auch auf der Zunahme von Wirtschafts- und Privatkrediten. So konnten unter anderem im vergangen Jahre 2 002 neue Hypotheken­zusagen erteilt werden, die allein ein Ausleihvolu­men von DM 49,9 Millionen verkörpern.

Am 31.12.1966 bestanden 19246 Privat- und Ge­schäftskredite mit einem Gesamtbetrag von DM 139,9 Millionen.

Die Zahlungsbereitschaft der Nassauischen Sparkas­se war auch im Jahre 1966 unverändert gut. Die li« quiden Mittel beliefen sich am 31.12.1966 auf DM 542,9 Millionen, das entspricht nahezu der Hälfte sämtlicher Verbindlichkeiten.

Die Nassauische Sparkasse stand Ende 1966 ihrer Kundschaft mit 291 Niederlassungen, einschließlich 19 Fahrbarer Zweigstellen mit 401 Haltestellen, überall ortsnah zur Verfügung.

In diesem vorläufigen Ergenis spiegelt'sich das Vertrauen wi­der, das der Nassauischen Sparkasse von rund einer 3/4 Milli- 1 on Privat- und Geschäftskunden im Jahre 1966 entgegenge­bracht wurde. Es wird auch im Jahre 1967 das Hauptanliegen dieser größten Sparkasse in Hessen und Rheinland-Pfalz blei- 1 ben, ihre Kundschaft und die einheimische Bevölkerung in allen Geldangelegenheiten zuverlässig und ortsnah zu bedie­nen und zu beraten.

45 Millionen DM

»urmm.

ZINSEN

haben wir unseren Sparkunden

aus 1.1 Milliarden DM Spareinlagen

auf 591 Tausend Sparkonten

für 1966 gutgeschrieben

BiEiunrscMü:

.©ehotii;

.BMEOinrSOfllE,

Unsere 1 Geschäftsentwicklung 1966

Aktiva

1965

1966

DM

DM

Flüssige Werte

477 900 000

542 897 000

Ausgl.- u.

Deckungsforderungen

78 300 000

76 876 000

Ausleihungen

768 300 000

834 911 000

Sonst. Aktivpos.

38 700 000

36 880 000

1 363 200 000

1 491 564 000

Passiva

1965

1966

DM

DM

Spareinlagen

988 900 000

1 103 633 000

Sonstige Einlagen

226 400 000

233 500 000

Eigenkapital und

Rückstellungen

81 100 000

81 332 000

Sonst. Passivpos.

66 800 000

73 099 000

1 363 200 000

1 491 564 000

fl

Im Jahre 1966

erhöhte sich unsere Bilanzsumme gegen­über dem Vorjahr um DM 128,4 Millionen oder annähernd 10%

stieg die Zahl unserer Girokonten auf 112303 gewährten wir 14 521 Privat- und Geschäfts­kredite

erteilten wir 2 002 neue Hypothekenzusagen Mit diesem kurzen Bericht auf der Grundlage eines Bilanzvergleichs, der für 1966 jedoch nur vorläufige Zahlen enthält, verbinden wir den Dank an unsere verehrten Kunden für das uns im Jahre 1966 entgegengebrachte Vertrauen.

Als Sparkasse mit dem größten Zweigstellen­netz in Hessen und Rheinland-Pfalz, stehen wir auch zukünftig der einheimischen Bevöl­kerung in allen Geldangelegenheiten überall ortsnah zur Verfügung.

NASSAUISCHE

SPARKASSE